Eine Reise durch einen Mercedes-Motor

Ein Werbevideo von Mobil 1 Motoröl gibt uns einen schönen Einblick in die Abläufe eines 5-Liter Mercedes Motors. Das Video ist wirklich schön gemacht, natürlich wird hier besonders hervorgehoben, wie toll doch das beworbene Motoröl ist. Wenn es nicht interessiert einfach weghören, und die Reise durch den Motor genießen.

Via: the-car-addict.com

Stressfreies Fahren durch AktivKomfort

Wer hätte nicht gerne einen Personal Coach, der mit einem maßgeschneiderten Trainingsprogramm die Fitness und das allgemeine Wohlbefinden steigert und auch zu ungewöhnlichen Zeiten zur Verfügung steht? Kein Problem, denn das Auto von morgen übernimmt diese Rolle – wenn es ein Mercedes-Benz ist. AktivKomfort, definiert als „leistungs­steigernder Komfort“, sorgt für Wohlfühlen, Erholung und damit Fitness im Auto. Die Experten von Mercedes-Benz Cars und Mercedes-Benz Trucks arbeiten dabei eng zusammen: So werden einige Ideen des Daimler-Forschungsfahrzeugs „TopFitTruck“ in künftigen Serien-Pkw der Marke mit dem Stern zu finden sein.

Immer mehr Menschen verbringen immer mehr Zeit im Auto. Parallel steigen die Ausgaben für Krankenkassen und Gesundheitsvorsorge, und der Wellness-Markt boomt: Allein die Deutschen geben jährlich rund 70 Milliarden Euro für Wellness aus. Doch auch hier gilt künftig: Ein Stern genügt.
Denn beim AktivKomfort strebt Mercedes-Benz eine neue Dimension an: „Der Mercedes-Benz wird zum Personal Coach“, erläutert Jörn Petersen, Leiter Human Factors der Daimler AG. Ein maßgeschneidertes Fitnessprogramm sorgt für langfristige Leistungsfähigkeit des Fahrers. Und das Wohlfühlen im Fahrzeug wird aktiv und passiv unterstützt, indem noch stärker als bisher alle Sinne angesprochen werden. Einen Ausblick, mit welchen Ideen sich die Daimler-Experten beschäftigen, gibt das Forschungsfahrzeug „TopFitTruck“, das Wellness-Oase und Fitnessstudio zugleich ist. Einige Ideen werden schon bald in Serien-Fahrzeugen der Marke mit dem Stern zu finden sein.
Eine wichtige Rolle beim AktivKomfort-Konzept von Mercedes Benz spielt dabei künftig die Möglichkeit, Pausen per „PowerNap“ effektiv für die Erholung zu nutzen. Dieser kurze, intensive Schlaf ist in vielen Sprachen und Kulturen zuhause: „PowerNap“ sagen die Briten und Amerikaner, „Turbosieste“ die Franzosen, „Inemuri“ die Japaner, „Turboschlaf“ die Schweizer und „Nickerchen“ die Deutschen. Schlafforscher bestätigen, dass dieser bis zu 20-minütige Kurzschlaf die Konzentrations-, Leistungs- und Reaktionsfähigkeit deutlich erhöht.
Denn nur ein entspannter Fahrer ist auch ein sicherer Fahrer. Mercedes-Benz erforscht diesen komplexen Sachverhalt seit vielen Jahren unter dem Stichwort „Konditionssicherheit“ und nutzt die Ergebnisse konsequent für die Optimierung seiner Serienfahrzeuge. Das Resultat: Mercedes-Fahrer bleiben nachweislich länger fit und konzentriert.
Und gesund: „Wer sich hinter dem Steuer wohl fühlt, rechtzeitig die richtige Pause macht und durch innovative Technik gerade im Sitz unterstützt wird, hat gute Chancen, der ‚Volkskrankheit Rücken’ zu entgehen. Denn Stress ist eine wesentliche Ursache für Rückenbeschwerden, die heute sogar schon die Mehrheit der Jugendlichen betreffen“, bestätigt der renommierte Bochumer Arzt Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer. Er diente bei der Entwicklung des Konzeptes „AktivKomfort“ als Sparringspartner, um die internen Forschungsergebnisse durch einen Blick von außen abzusichern.

Wellness-Oase und Fitnessstudio: der „TopFitTruck“ von Mercedes-Benz

„Müdigkeit am Steuer ist eine der häufigsten Unfallursachen im Güterverkehr. Die Forschung zum ‚TopFitTruck’ hat bewiesen, dass Trucker nach zu wenig oder zu schlechtem Nachtschlaf unregelmäßiger fahren“, erläutert Siegfried Rothe, Leiter Condition Enhancement, Group Research bei Daimler. Hinzu kommt der ökonomische und ökologische Aspekt: „Unausgeschlafene Trucker verbrauchen mit ihrem Fahrzeug rund einen Liter Diesel je 100 Kilometer mehr als voll ausgeruhte, haben unsere Untersuchungen ergeben“, so Rothe.
Die Arbeitsbedingungen und damit die Lebensqualität der Fahrer in Fernverkehrs-Lastwagen zu verbessern, war daher die Zielsetzung des Daimler-Forschungsfahrzeugs „TopFitTruck“. In dieser gelb lackierten Sattelzugmaschine hat Daimler Trucks zahlreiche Ideen für bessere Ergonomie und mehr Komfort umgesetzt. Viele Innovationen wie Verbesserungen bei Lärmdämmung und Frischluftmanagement flossen bereits in die neue Actros-Generation ein – der Technik-Transfer in Pkw-Modelle steht nun bevor. Eine Trendumkehr, denn in den vergangenen Jahrzehnten hatten vornehmlich Pkw-Innovationen wie Servolenkung, ABS und ESP®, Klimaanlage oder Massagesitz die Arbeitsbedingungen für Trucker erleichtert.
Die Kabine des „TopFitTrucks“ ist mit Massagesitz, Lenkrad-Kissen, breiterem Bett sowie einer Beduftungsanlage ausgestattet. Während der Fahrt gibt diese stimulierenden Mentholduft ab oder unterstützt in der Pause den PowerNap mit Orangenduft. Damit der kurze Erholungsschlaf besonders entspannend ausfällt, fährt der Massagesitz des „TopFitTrucks“ dazu in eine hohe Position. Die Beine kann der Fahrer auf einem runden Polster ablegen, das über das Lenkrad gezogen wird.
Beim PowerNap kommt auch die intelligente Musikanlage zum Einsatz, deren Software Pop- und Rockstücke automatisch danach kategorisiert, ob sie eher entspannend oder belebend sind. Abhängig davon, ob der Fahrer gerade in der Einschlaf- oder Aufwachphase ist, werden die Songs dann vom System ausgewählt und mit „fade in“ und „fade out“ angenehm abgespielt. Die Weckfunktion berücksichtigt ebenfalls die Schlafphasen des Fahrers und verhindert so zum Beispiel, dass dieser ausgerechnet in der Tiefschlafphase geweckt wird und sich anschließend wie gerädert fühlt.
Hinzu kommt die Möglichkeit, ein regelmäßiges Fitnesstraining zu absolvieren, um langfristig leistungsfähig und gesund zu bleiben. An Ösen in der Kabinendecke und im Boden lassen sich Expander-Züge einhaken. Zusammen mit Medizinern und Physiotherapeuten haben die Daimler-Experten ein spezielles Übungsprogramm für Trucker entwickelt. Dabei werden besonders jene Muskelpartien trainiert, die bei Langstreckenfahrten stark beansprucht sind. Wie die einzelnen Übungen aussehen, zeigen kurze Videos auf dem Bildschirm in der Kabine.
Der „TopFitTruck“ ist ein interdisziplinäres Projekt, denn an seiner Entwicklung waren neben den Daimler-Experten auch Musik- und Sportwissenschaftler, Schlafforscher, Humanbiologen, Psychologen, Verkehrswissenschaftler und Zellphysiologen beteiligt.

Alles für einen entspannten Fahrer: die Konditionssicherheit

Bestmögliche Konditionssicherheit ist in der Mercedes-Benz Philosophie des leistungsfördernden Komforts ein Schlüsselfaktor und gehört seit jeher zu den vorrangigen Entwicklungszielen. Die Grundlagen dazu haben die Experten von Mercedes-Benz auf Basis wissenschaftlicher Untersuchungen einschließlich medizinischer Tests ermittelt. So ist die Pulsrate einer der wichtigsten Indikatoren, der Aufschluss über Wohlbefinden und Anspannung, die Konzentration und die Leistungsfähigkeit des Fahrers gibt. Eine zentrale Erkenntnis: Je schneller das Herz schlägt, desto angespannter ist der Fahrer und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er in kritischen Situationen einen Fehler macht.
Der für Mercedes-Benz typische leistungsfördernde Komfort ergibt sich aus dem Zusammenwirken zahlreicher, perfekt aufeinander abgestimmter Einzelmaßnahmen: So bietet der Innenraum nicht nur ausreichend Platz für Menschen jeder Größe, auch die Sitze lassen sich optimal einstellen. Eine gute Federung und die Kapselung des Motors halten akustische und körperliche Schwingungen fern. Die Klimatisierung des Innenraums sorgt für den sprichwörtlich „kühlen Kopf“ beim Autofahren. Die positive Wirkung gut erreichbarer Schalter und Bedienelemente kann durch die Sprachsteuerung LINGUATRONIC gesteigert werden. Ebenfalls der Konditionssicherheit dienlich sind Mercedes-Innovationen wie der Nachtsicht-Assistent, das Intelligent Light System mit automatischem Kurven- und Abblendlicht oder der Abstandsregeltempomat DISTRONIC PLUS. Diese und andere intelligente Systeme wie der Regensensor befreien den Fahrer von zahlreichen Routineaufgaben, die ansonsten seine Aufmerksamkeit erfordern und ihn früher ermüden lassen – wovor das serienmäßige ATTENTION ASSIST in allen Mercedes-Modellen warnt.
Einen weiteren wichtigen Beitrag dazu leistet die Klimatisierung des Innenraums, die in einem Mercedes-Benz perfekt auf die Bedürfnisse der Insassen abgestimmt ist. Die Klimaanlage hat unmittelbaren Einfluss auf Wohlbefinden, Kondition und Konzentration, sorgt sie doch dafür, dass der Fahrer selbst bei extrem hohen Außentemperaturen „cool“ bleibt. Mit ausgeschalteter Klimaanlage lässt sich dagegen schon nach wenigen Kilometern eine deutliche Verschlechterung der Gesamtkondition nachweisen, was unabhängige Verkehrsmediziner bestätigen: Die Körpertemperatur steigt, und die Auffassungsgabe wird schlechter. In der Summe führt dies zu vorzeitiger Ermüdung, nachlassender Aufmerksamkeit und verminderter Reaktionsfähigkeit.
Ein weiteres Indiz für die Beanspruchung des Fahrers liefern Bewegungsmessungen der Wirbelsäule. Bei schlecht gepolsterten oder eingestellten Sitzen ebenso wie bei hoher Innenraumtemperatur ermüdet der Fahrer nachweislich schneller.
Quelle: Daimler AG

Daimler Teil einer neuen Elektromobilitäts-Gesellschaft

Was ist das größte Problem bei der Einführung von Elektro-Fahrzeugen? Hier habe ich meine Meinung schonmal rausgehauen, aber das zur Zeit akuteste Problem ist die fehlende Infrastruktur. Das haben natürlich auch die Autobauer längst erkannt und arbeiten nun an Lösungen. So haben sich  die BMW Group, Bosch und Daimler sowie EnBW, RWE und Siemens zusammengetan und ein neues Unternehmen namens hubject GmbH mit Sitz in Berlin gegründet.

Ziel des Unternehmens ist es, eine bundesweit einheitliche Ladeinfrastruktur für alle zukünftigen Elektromobilitätsnutzer zu etablieren. Hierbei geht es übrigens nicht nur um Autos, sondern z.B. auch um Elektro-Roller, ebikes etc.

Die Unternehmung steht noch ganz am Anfang, so wird zur Zeit ein einheitliches Logo gesucht, so dass auf den ersten Blick erkennbar ist, bei welchem Anbieter man sein Mobil gerade auflädt. Des weiteren wird an “Roaming und Clearing” gearbeitet. Heißt nix anderes, als die Art und Weise, wie der abgezapfte Strom abgerechnet werden soll. Hier ist das Ziel klar, der Nutzer soll sich an der Strom-Zapfsäule auf irgendeine Art authentifizieren, um dann z.B. monatlich abrechnen zu können.

Ab Spätsommer 2012 soll dann der erste Testbetrieb starten.

Die Pressemitteilung nach dem Break…

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Mercedes-Benz Notrufsystem serienmäßig in COMMAND Online

Auf der CeBIT 2012 war auch Mercedes vertreten. Dort habe ich mir in Ruhe mal COMMAND Online erklären lassen. Zwar sind die Funktionen von COMMAND Online noch relativ gering, Mercedes arbeitet aber mit Nachdruck an weiteren Features. So wie z.B. das Mercedes Notrufsystem eCall. Sobald beim Fahrzeug die Airbags oder Gurtstraffer ausgelöst werden, sendet COMMAND Online die aktuelle Position und die Fahrgestellnummer dem Bosch Communication Center, dieses alarmiert im Notfall die entsprechenden Rettungskräfte. Das Bosch Communication Center kann auch eine Sprachverbindung zum Fahrzeug herstellen, um nach dem Zustand der Insassen zu fragen. Dies geschieht natürlich in der in COMMAND Online definierten Sprache.

Verfügbar wird das System ab Mitte 2012 in B-Klasse, C-Klasse, E-Klasse, M-Klasse sowie SLK, CLS, SL als auch zur Markteinführung der neuen A-Klasse sein. Alle Mercedes-Modelle, die nach dem 1. Juni 2012 neu auf den Markt kommen, werden über den Mercedes-Benz Notruf in Kombination mit COMAND Online verfügen. eCall wird ab 01.06.2012 in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, Österreich, Belgien, Niederlande sowie der Schweiz verfügbar sein, Ende 2012 folgen weitere 19 Länder.

COMMAND Online und eCall funktionieren allerdings nur, wenn ein kompatibles Smartphone verbunden ist. Kompatibel sind alle BlackBerry von RIM, alle Android-Geräte ab Android 2.2. und mit Einschränkungen auch iPhones ab Version 3GS.

Die Pressemeldung nach dem Break…

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smart erweitert die drive-App fürs iPhone

Vielleicht nutzen ja einige von euch die smart drive App auf dem iPhone. Diese App verwandelt das iPhone in eine Art Bordcomputer, um als Navi, Mediaplayer, Internetradio zu fungieren.

smart drive EU

Jetzt hat smart die App überarbeitet und bietet deutlich mehr Features. So kann der Ladestand des smart fortwo electric drive vom iPhone aus abgelesen werden und es können Ladestationen in der Umgebung angezeigt werden. Wenn der smart an der Ladestation hängt, und der Fahrer ein vorgegebenes Ziel angibt, schickt die App eine Mail oder einen Tweet, sobald der Ladestand ausreicht, um das Ziel zu erreichen.

Die App gibts kostenlos im Apple AppStore.

Mercedes-Benz stellt aktives Gurtschloss vor

Und wieder eine Nachricht von Mercedes-Benz. So langsam mache ich den Jungs vom Mercedes-Benz-Passion-Blog Konkurrenz 😉

Mercedes-Benz nennt sich selbst den “Sicherheitspionier”, und tatsächlich wurden viele (wenn auch nicht alle) Sicherheitseinrichtungen in modernen Autos von Mercedes entwickelt. Jetzt haben die findigen Erfinder ein aktives Sicherheitsschloss entwickelt.

aktives Gurtschloss, 2012

Kurz angerissen: Man steigt ein, dass Schloss kommt einem ein Stück entgegen und fängt an zu leuchten, um sich leichter anschnallen zu können. Sobald der Gurt eingerastet ist, fährt das Schloss wieder in die Ausgangsstellung. Bis dahin kein Hexenwerk. Wenn der Daimler allerdings während der Fahrt einen Unfall registriert, wird das Gurtschloss automatisch runtergefahren und der Gurt so gestrafft. Nach einem Unfall fährt das Gurtschloss wieder hoch, so dass Verletzte leichter geborgen werden können. Dies ist eine Ergänzung zum Gurtstraffsystem, und soll dies lediglich unterstützen.

Die Technologie soll “schon bald” in Serie gehen, allerdings wird das aktive Gurtschloss vorerst nur in Oberklasse-Modellen verbaut werden. Es wird also noch eine ganze Weile dauern, bis diese Technologie im smart ankommt.

  • Mehr Sicherheit: Reduzierung der Gurtlose
  • Mehr Komfort: Vereinfachung des Anschnallvorgangs
  • Mehr PRE-SAFE®: Reversible Gurtstraffung auch im Fond
Stuttgart – Mit dem Aktiven Gurtschloss entwickelt Sicherheitspionier Mercedes-Benz derzeit eine Innovation für den Fond, die schon bald in einem Oberklasse-Modell des Stuttgarter Herstellers in Serie gehen wird. Ein Elektromotor bewegt das Gurtschloss automatisch nach oben und unten. So kann die Gurtlose im Becken- und Thoraxbereich reduziert werden, die Passagiere sind seitlich und längs besser fixiert. Das Aktive Gurtschloss folgt dem Integralen Sicherheitskonzept von Mercedes-Benz. Als konsequente Umsetzung des Sicherheitsgedankens deckt dieses Konzept alle Phasen automobiler Sicherheit ab: von der Sicherheit beim Fahren über Sicherheit in Gefahrensituationen, Schutz im Falle eines Unfalls bis hin zur Minimierung von Unfallfolgen.
Die Innovation ist typisch Mercedes-Benz: Sie verbessert Sicherheit und Komfort gleichzeitig. Denn das Anschnallen im Fond wird deutlich einfacher: Das Gurtschloss fährt beim Öffnen der Fondtüren aus der Polsterung nach oben und ist mit einem beleuchteten Einsteckschacht ausgerüstet. Durch das vereinfachte Anlegen des Gurts können die Anschnallraten im Fond steigen. Auch wird es einfacher, Kinder oder bedürftige Personen beim Anlegen des Gurts zu unterstützen.
Das Aktive Gurtschloss ist darüber hinaus in das präventive Sicherheitssystem PRE-SAFE® integriert. Das heißt, in den Fällen, in denen PRE-SAFE® in kritischen Fahrsituationen oder bei erkannter kritischer Annäherung zu anderen Objekten aktiv wird, erfolgt über das Aktive Gurtschloss eine reversible Gurtstraffung auch im Fond. Rückhaltesystem und Passagiere sind somit auf eine mögliche Unfallsituation besser vorbereitet. Das Aktive Gurtschloss ergänzt so die bei Mercedes-Benz seit Jahren auf allen äußeren Sitzplätzen serienmäßige pyrotechnische Gurtstraffung, die bei einem entsprechend schweren Aufprall ausgelöst wird.
Entwickelt haben die Mercedes-Sicherheitsexperten das Aktive Gurtschloss mit virtuellen Mensch-Modellen – detaillierten Computermodellen des menschlichen Körpers. Denn gerade das menschliche Beckengefüge lässt sich mit Dummys nur sehr grob nachempfinden.
„Das Aktive Gurtschloss ist ein weiterer Baustein unseres ‚PRE-SAFE®’-Ansatzes, mit dem wir unsere Kunden im realen Unfallgeschehen optimal schützen wollen“, betont Prof. Dr. Ing. Rodolfo Schöneburg, Leiter Passive Sicherheit und Fahrzeugfunktionen Mercedes-Benz Cars. „Denn schließlich wollen wir ein hohes Sicherheitsniveau nicht nur in allen Baureihen, sondern auch auf allen Plätzen bieten.“ Die Entwicklung des Aktiven Gurtschlosses erfolgte auch mit Blick auf neue Märkte, in denen die Besetzungsrate im Fond bei bis zu 30 Prozent und damit deutlich höher als in Europa liegt. „Gerade im Fond von Premium-Limousinen nützen die Passagiere das üppige Platzangebot gerne, um besonders entspannt zu sitzen“, so Schöneburg. „Mit Hilfe des Aktiven Gurtschlosses als Teil von PRE-SAFE® können die Rückhaltesysteme ihre volle Schutzwirkung noch besser entfalten.“
Integration in das PRE-SAFE® System des Fahrzeugs
Das Aktive Gurtschloss ist ein verfahrbares Gurtschloss, das sich über einen Elektromotor 70 Millimeter nach oben und 40 Millimeter nach unten bewegt. Das Gurtschloss ist über ein Seil mit einer Spindelmutter befestigt, die auf einer Spindel läuft und die Drehbewegung des Elektromotors in eine Längsbewegung umwandelt.
Mit dieser Bewegung werden folgende Funktionen dargestellt:
  • Anschnallerinnerung/Anschnallhilfe: Das Aktive Gurtschloss ist mit einem beleuchteten Einsteckschacht ausgerüstet und lenkt so die Aufmerksamkeit der Insassen auf das Gurtschloss. Dadurch lässt sich vor allem im Dunkeln das Gurtschloss leichter finden und mit der Schlosszunge zusammenführen. Außerdem fährt das Gurtschloss beim Einsteigen um 70 Millimeter nach oben, um den Anschnallvorgang zu vereinfachen. Das Gurtschloss kann im ausgefahrenen Zustand besser erreicht und die Gurtzunge leichter gesteckt werden. Beide Funktionen werden durch das Öffnen der Türen beim Einsteigen ausgelöst.
  • Gurtlose-Minimierung: Nach dem Steckvorgang fährt das Gurtschloss wieder in die Ursprungsposition zurück. Dabei wird eine mögliche Gurtlose im Becken- und Thoraxbereich reduziert und der Gurt kann sich im Beckenbereich korrekt an den Passagier anlegen.
  • PRE-SAFE® Funktion für Fondinsassen: Das Aktive Gurtschloss ist vollständig in das PRE-SAFE® System des Fahrzeugs integriert. In den Fällen, in denen PRE-SAFE® in kritischen Fahrsituationen oder bei erkannter kritischer Annäherung zu anderen Objekten aktiv wird, erfolgt über das Aktive Gurtschloss eine reversible Gurtstraffung auch im Fond. Rückhaltesystem und Passagiere sind somit auf eine mögliche Unfallsituation besser vorbereitet. Dabei fährt das Gurtschloss nicht
    wie bei der Anschnallerleichterung nach oben, sondern ca. 40 Millimeter reversibel nach unten und erhöht die Gurtstraffung am Insassen um bis zu 80 Millimeter. Weiterhin erfolgt eine tiefere Position des Gurtverzweigungspunkts des Gurtschlosses an der Hüfte des Insassen. Dadurch kann die Gefahr des Durchtauchens des Beckens unter dem Gurt verringert werden. Die verbesserte Ankopplung der Insassen kann so die Belastungswerte bei einem möglichen Unfall reduzieren. Das Aktive Gurtschloss ergänzt so die bei Mercedes-Benz seit Jahren serienmäßige pyrotechnische Gurtstraffung, die bei einem tatsächlichen Aufprall ausgelöst wird.
  • POST-SAFE Funktionalität: Zur Verbesserung der Insassenrettung und Vereinfachung des Abschnallvorgangs durch Retter oder den Insassen selbst fährt das Gurtschloss nach erkanntem Crash und Stillstand des Fahrzeugs bei intaktem Bordnetz erneut aus, sobald die Türen durch Retter oder die Insassen selbst geöffnet werden. Die höher gelegene Gurtschlossposition erlaubt damit einen verbesserten Zugang an der Innenseite des Fahrzeugs, die Beleuchtung des Gurtschlosses lenkt die Aufmerksamkeit auf den Öffnungsmechanismus des Gurtes.
Indem das Aktive Gurtschloss die vier Teilbereiche automobiler Sicherheit – „Sicher Fahren“, „Bei Gefahr“, „Bei einem Unfall“ und „Nach einem Unfall“ – abdeckt, folgt es dem Integralen Sicherheitskonzept von Mercedes-Benz.
Virtuelles Mensch-Modell als unkonventionelles Entwicklungstool
Entwickelt haben die Mercedes-Sicherheitsexperten das Aktive Gurtschloss mit Hilfe virtueller Mensch-Modelle, die genauer als ein Crashtest-Dummy Aufschluss geben, was mit den Fahrzeuginsassen bei einem Unfall geschieht. Denn diese digitalen Modelle simulieren nicht nur die äußere Form des menschlichen Körpers, sondern auch seine inneren Strukturen wie Knochen und Weichteile.
„Gelenke, Muskeln, Sehnen, Bänder, Knochen – all das, was den Menschen biologisch ausmacht, können wir mit Dummys nur sehr grob nachempfinden“, erläutert Dr. Hakan Ipek, Experte für virtuelle Menschen-Modelle bei Mercedes-Benz. Und gibt ein Beispiel: „Einige Sitzpositionen, wenn beispielsweise der Fondpassagier schlummert und der Gurt nicht korrekt über das Becken verläuft, sind mit einem Dummy schlichtweg nicht darstellbar.“
Beim virtuellen Mensch-Modell werden hingegen am Rechner die biomechanischen Eigenschaften des menschlichen Körpers im Detail nachgebildet und untersucht, welche Belastungen diesem Modell im virtuellen Crashtest widerfahren.

Quelle: Daimler

 

Mercedes Benz stellt das Cockpit der Zukunft vor

Wenn es nach Mercedes-Benz geht, wird das Autocockpit der Zukunft aussehen wie auf Raumschiff Enterprise. Anstatt Knöpfe zu drücken, Knaufe zu drehen und Hebel zu schieben, werden in der Zukunft alle Funktionen des Fahrzeugs durch Gesten  gesteuert. Mercedes Benz nennt das ganze System Dynamic & Intuitive Control Experience (DICE).

Natürlich darf eine Internet-Anbindung nicht fehlen, so dass Kontakte, Medien und eine Navigation jederzeit verfügbar sind. Ausgewählte Inhalte werden dann direkt auf der Frontscheibe dargestellt, so dass man während des Surfens durch die angebotenen Medien auch ab und zu mal auf die Straße schauen kann.

Leider ist die erklärende Dame teilweise recht leise, so dass ich nicht alles verstehen konnte, aber ich denke, das Video erklärt sich von selbst.

Natürlich gibt es noch ein entsprechendes Promo-Video von Mercedes-Benz. Schaut auch hier mal rein.

Quelle: engadget.com

Diebstahlsicherung durch eigenen Hintern

Sorry, ich kann es mir nicht verkneifen, die Idee ist voll für den Arsch! 😉

Ein neuartiger Autositz erkennt die Form des Hinterns des Fahrers. Nur wenn der Abdruck stimmt, kann das Auto gestartet werden.

Der Sitz ist mit 360 druckempfindlichen Sensoren ausgestattet und prüft so den Abdruck des Fahrers. Obwohl sich das System in einem relativ frühen Stadium befindet, soll es bereits eine bis zu 98% korrekte Trefferquote gewährleisten. In 2-3 Jahren soll das System Marktreife erlangen.

Der Vorteil eines solchen Systems: seinen Hintern hat man ja doch meistens bei sich, ist also nicht mehr auf Chips oder ähnliches angewiesen. Was jedoch passiert, wenn man zu- oder abnimmt, oder ob der Hinternabdruck ähnlich einmalig ist, wie ein Fingerabdruck.

Quelle: mobilemag.com

ebike Making of

Ich habe noch ein schönes Video über das ebike gefunden, so zu sagen ein Making of ebike. Seht es euch mal an, echt nett gemacht.

Mercedes Benz testet induktives Laden

Mercedes Benz stellte vor Kurzem einen Prototyp einer induktiven Ladestation für Elektro-Fahrzeuge vor. Anstatt ein Kabel am Auto anschließen zu müssen, reicht es bei dieser Technologie aus, über der Ladestation zu parken, das elektromagnetische Feld übernimmt den Rest. Jeder, der eine elektrische Zahnbürste besitzt, kennt das Prinzip.

Es handelt sich hierbei um einen Prototyp, welcher in den nächsten Monaten getestet wird. Die Einsatzmöglichkeiten sind allerdings nahezu unendlich. Ich stelle mir Parkplätze in Tiefgaragen oder Parkhäusern vor, die (gegen Bezahlung) eine Ladestation für e-Fahrzeuge bereitstellt, einen Einbau in die eigene Garage, so dass das Fahrzeug in der Garage jederzeit geladen wird, usw.

In einem Pilotprojekt wurde vor Kurzem ein “Effizienzhaus-Plus mit Elektromobilität” eingeweiht, in welchem eine Familie 15 Monate leben wird, und ihnen unter anderem elektrisch betriebene Fahrzeuge bereitgestellt werden. Neben einer E-Cell A-Klasse von Mercedes Benz wird auch ein smart fortwo electric drive und ein smart e-bike zur Verfügung gestellt.

Zwar sind noch Fragen zur Marktreife und zur Finanzierung offen, falls der Testlauf erfolgreich sein sollte, wird sich diese Technologie hoffentlich durchsetzen.

                  

Quelle: Daimler AG