smart on stage: rttm

In der Vergangenheit gab es hier auf dem Blog bereits viele verschiedene Ansätze einzelne smarts besonders heraus zu stellen. Aus smart der Woche wurde smart des Monats usw. Doch da es bei uns nicht nur darum geht irgendein Auto zu finden und zu präsentieren wird diese Kategorie zukünftig „smart on stage“ heissen und wir werden in unregelmäßigen Abständen tolle smarts und ihre Geschichte vorstellen.

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Ein Blick zurück: smarte Sondermodelle

smart war schon immer bekannt für seine Vielzahl an Sondermodellen. Über die Jahre und verschiedenen Baureihen ist hier eine beachtliche Anzahl an Sondermodellen zusammen gekommen. Meist in Kooperationen mit bekannten Marken oder zu bestimmten Anlässen aber natürlich auch um den Verkauf einzelner Modelle anzukurbeln. Wir haben uns die durch die Geschichte der Marke gewühlt und alle Sondermodelle hier im Blog zusammengetragen.

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Der smart roadster wird 10

Happy Birthday smart roadster, vor 10 Jahren konntest Du Deinen Marktstart feiern. Obwohl Deine Absatzzahlen immer hinter den Erwartungen zurückblieben und auch einige technische Mängel vorhanden waren, Du warst ein mutiges Projekt von smart, Du hast eine kleine, aber eingeschworene Fangemeinschaft gefunden.

roadster-1

Selbst Richard Hammond von Top Gear, sonst ein äußerst kritischer Vertreter seiner Zunft, war schwer begeistert vom roadster. Resultat: smart roadster is sub zero! 😉

Und auch andere Autoblogger schwelgten in Erinnerungen:

http://www.autokarma.de/hautnah/smart-roadster-10-jahre-freiheit/

http://passiondriving.de/2013/04/12/der-smart-roadster-hat-geburtstag-happy-birthday-mein-kleiner/

Vielleicht sehen wir irgendwann ja mal einen Nachfolger von Dir, wir würden uns freuen.

Erfahrungsbericht: 122 PS im smart

Thomas Komo, Inhaber der Firma CS-Tuning mit Sitz im hessischen Rodenbach lud uns ein, den Entwicklungsprozess einer neuen, kraftvolleren Generation von Leistungssteigerungen für den smart fortwo 451 zu begleiten. Der smart Motor wird am Ende über 120PS auf dem Rollenprüfstand leisten.

Zunächst erfuhren wir interessante Details über die Geschichte des seit 1998 auf smart spezialisierten Unternehmens: Thomas Komo hat seine Wurzeln im Motorsport. Er wechselte Anfang der 1990er ins Tuning-Fach und machte sich zunächst in der Chrysler- Opel- und Lotus-Szene einen Namen. Durch die persönlichen und geschäftlichen Verbindungen zu KBS Motors in Frankfurt sammelte er Erfahrungen im Motortuning von Kleinwagen wie dem Fiat Uno Turbo oder dem Fiat Cinquecento.

Im Spätherbst 1998 begann ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Unternehmens, als ein langjähriger Kunde auf den Hof des Tuners fuhr – am Steuer eines nagelneuen smart. Er übergab den Schlüssel und sagte: “Mach da mal was draus und melde dich, wenn du fertig bist.” Thomas Komo wusste zunächst nicht so recht, was er von dem Stadtfloh halten sollte. Skeptisch schaute er sich zusammen mit seinem Software-Ingenieur die Kennfelder des Motorsteuergerätes an. Bereits nach wenigen Stunden gab es eine erste Probefahrt mit gesteigerter Motorleistung – der Stadt-Floh war in diesem Augenblick zum Spaßmacher mutiert.

Kurzerhand wurden eigene smarts angeschafft und die Entwicklung von Leistungssteigerungen für den Winzling begann. Da die Hardware des Flitzers schnell an ihre Grenzen kam, wurde Zubehör wie optimierte Abgasanlagen, Fahrwerke und Alufelgen entwickelt. Alleine vom „CS01“ Alurad wurden innerhalb kürzester Zeit mehr als 5000 Sätze verkauft.

CS-Tuning war damit neben BRABUS der erste Anbieter für smart Tuning und Zubehör überhaupt, denn in der klassischen Tuning-Szene wurde der unkonventionelle Kleinstwagen zunächst nur belächelt.

Bald bildete sich jedoch eine schnell wachsende Fangemeinde rund um den smart und CS-Tuning wurde zum gefeierten smart-Tuner. Das sah auch die Fachpresse so: Die Fahrzeuge von CS-Tuning gewannen regelmäßig Vergleichstests mit den Mitbewerbern.

Im Jahr 2006 sorgte der smart roadster von CS-Tuning auf dem jährlichen, Marken-offenen Tuner Grandprix am Hockenheimring für eine kleine Sensation. Mit seinen Rundenzeiten nahm der komplett umgebaute CS-roadster den stolzen 2. Platz ein – nur geschlagen von einem ebenfalls modifizierten Opel Speedster Turbo mit mehr als doppelt soviel PS und drei mal mehr Hubraum.

Auf unsere Frage, was den langjährigen Erfolg von CS-Tuning ausmacht, antwortet Thomas Komo mit nur einem Wort: “Kundenzufriedenheit”.

Denn in Zeiten des Internets verbreiten sich Informationen über Qualitätsmängel rasend schnell. Die vielen smart-Foren sind der ideale Ort dafür. Wenn man als Anbieter nicht beste Qualität liefert, ist der Ruf schnell ruiniert – und das Internet vergisst nichts.

Thomas Komo sagt: „Viele Mitbewerber sparen bei der Entwicklung und bieten unausgereifte Datenstände zu Ramschpreisen an. Die Zeche zahlt später der Kunde.”

Leistungssteigerungen mit zu kurzer Entwicklungsdauer fühlen sich unharmonisch und ruppig an oder machen Probleme beim Kaltstart und Leerlauf. Das empfindet nicht nur der Fahrer als störend, es schadet auch dem Motor.

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Wie die seriöse Entwicklung einer Leistungssteigerung vonstatten geht, konnten wir live miterleben. Zunächst werden Testfahrten auf dem Leistungprüfstand durchgeführt. Dazu mietet sich CS-Tuning bei den Kollegen von VW-Tuner Oettinger im nahegelegenen Friedrichsdorf ein. Hier wird nach strengen Vorgaben zunächst die Serienleistung des Fahrzeuges ermittelt und im nächsten Schritt die Kennfelder optimiert. Jede Änderung wird direkt auf dem Prüfstand analysiert.

Am Verlauf der Leistungskurven ist zu erkennen, wo es unharmonische Leistungsspitzen oder Leistungsdefizite gibt. Diese Ausreißer werden dann wieder in der Software kompensiert. Dieses Prozedere wird so lange wiederholt, bis die Kraftentfaltung absolut harmonisch über das gesamte Drehzahlband verläuft – das kann schonmal mehrere Tage dauern. Erst dann erfolgt die Erprobung auf der Teststrecke.

Auch wir durften einige Vorabversionen testen. Und tatsächlich: Jede Variante hatte ihre Eigenheiten und Besonderheiten bei der Kraftentfaltung. Wer behauptet, “Tuning ist gleich Tuning”, wird hier eines besseren belehrt.

Nach jeder Testfahrt setzt sich Thomas Komo mit seinem Softwareentwickler zusammen und feilt weiter an den Parametern – davon gibt es beim smart-Motorsteuergerät über 80.000.

Erst wenn alles passt, wird der Datenstand freigegeben.

Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Fahrgefühl. Der smart beschleunigt mit der Leistungssteigerung kraftvoll und harmonisch, die Elastizität wurde spürbar gesteigert und der Motor hat in allen Fahrsituationen deutliche Kraftreserven. Überholvorgänge werden verkürzt und Ampelstarts werden zur wahren Freude.

Bei den Testfahrten erzielten die Erprobungsfahrzeuge Geschwindigkeiten, die man einem smart niemals zutrauen würde.

Unterm Strich hat CS-Tuning in diese Entwicklung eine Summe in fünfstelliger Höhe investiert, den dazu notwendigen Fuhrpark nicht eingerechnet.

Diese Investition zahlt sich für den Kunden, aber auch langfristig für den Tuner aus. Auch nach intensiver Recherche in den einschlägigen smart-Foren konnten wir keinerlei Problemberichte zu den Leistungssteigerungen von CS-Tuning finden – und das, obwohl seit 1998 tausende von smart-Motoren aller Baureihen von CS-Tuning modifiziert wurden.

Wer ganz sicher gehen will, erhält auf Wunsch eine Garantie für den leistungsgesteigerten Motor. “Bei unserem Garantie-Anbieter sind wir ein gern gesehener Kunde”, sagt Thomas Komo, “es gab bisher keinen einzigen Schadensfall.”

 

Schickt Nils und seinen roadster zur Gumball 3000

Vor einiger Zeit haben wir den roadster von Nils als smart der Woche vorgestellt. auch auf der smart times 2012 hatten wir kurz Zeit zu quatschen, ein sehr angenehmer Zeitgenosse. Jetzt braucht er unsere und vor allem eure Hilfe. Nils träumt davon, am Gumball 3000 teilzunehmen. Die Gumball 3000 führt von Kopenhagen nach Monte Carlo und wird von Supercars wie Bugatti Veyron, McLaren, Ferrari, Lamborghini, Rolls Royce, Bentley, Aston Martin, Jaguar and Porsche bestritten. Bei dieser Aufzählung läuft einem das Wasser im Mund zusammen, umso spannender finde ich Nils Idee, mit einem smart roadster teilzunehmen.

Um an der „Rallye“ teilnehmen zu können, ist Nils dringend auf ein paar Sponsoren angewiesen. Diese kann er aber nur bei entsprechender Unterstützung an Land ziehen. Lange Rede, kurzer Sinn: Stimmt auf Facebook ab und tragt diesen Artikel in die smart-Welt hinaus, damit er möglichst viele Klicks erhält:

https://www.facebook.com/questions/347473128677349/

Falls Nils teilnehmen kann, werden wir natürlich darüber berichten, er wird hoffentlich viele Fotos und Videos mitbringen. 😉

Deutschland, Kroatien und zurück – 4.000 km im smart fortwo

Als unser Freund Goran fragte, ob wir Lust auf eine gemeinsame smart-Tour nach Kroatien hätten, hielten wir das zunächst für einen Scherz. Aber er meinte es ernst und überzeugte uns, daß diese Tour ein echtes Abenteuer werden wird. Mit gemischten Gefühlen sagten wir zu und starteten kurze Zeit später Richtung Adria.

Nachdem wir das Nötigste für die 7-tägige Reise zusammengepackt hatten, trafen wir uns am Abend der Abreise mit Goran im „Niddagarten“ in Frankfurt. Dort stärkten wir uns typisch hessisch: Es gab Schnitzel mit grüner Soße. Auch fanden sich ein paar Bekannte ein, um uns zu verabschieden. Fast hatte man das Gefühl, daß sie dachten, wir würden von dieser Reise nicht lebend heimkehren. 😉

Goran hatte seinen roadster vollgepackt und mein fortwo war mit dem Gepäck von zwei Personen für 7 Tage auch gut gefüllt. Gut gelaunt und in Gedanken bereits in der Adria schwimmend fuhren wir gegen 18:00 Uhr los.

Kurz vor Pfaffenhofen passierte dann der Super-GAU: Der roadster wollte nicht mehr, Lichtmaschine defekt. An dieser Stelle hätten normale Menschen den Trip beendet, aber Goran nahm es als leidgeprüfter roadsterfahrer und ADAC Plus Mitglied locker – denn ihm stand ein kostenloser Leihwagen zu. Wir warteten dann zunächst über eine Stunde auf den Pannendienst, dann auf das Abschleppunternehmen und letztendlich noch auf das Taxi, das Goran um 1:30 Uhr nach München zum 24-Stunden Autoverleih brachte. Kurz nach 2 Uhr konnten wir dann endlich weiterfahren. Um 9:30 Uhr erreichten wir über Österreich und Slowenien die nördlichste Stadt an der Küste Kroatiens: Rijeka. Die Stadt ist traumhaft schön. Das Wasser im Hafenbecken ist so klar, daß man bis auf den Grund schauen kann und die Altstadt ist eine der schönsten, die ich je gesehen habe. Nach einem kleinen Frühstück in der Fußgängerzone und einem Stadtrundgang ging es dann gegen 12 Uhr weiter Richtung Süden.

Der letzte Abschnitt zwischen Rijeka und Trogir führte uns die Küstenstrasse an der Adria entlang. Die Strecke war sensationell. In der Nähe von Novalia setzten wir mit der Autofähre über und gegen Abend erreichten wir dann nach knapp 25 Stunden und 1300 Kilometern Fahrt unser Feriendomizil in Trogir. Unsere Vermieterin Barbara empfing uns sehr herzlich mit einem reichhaltigen Abendessen und selbstgemachtem Rotwein.

Von Trogir aus unternahmen wir in den darauffolgenden Tagen noch diverse Ausfahrten zu Sehenswürdigkeiten und Städten wie Split, Dubrovnik und Omiš. Abends führte uns der Weg regelmäßig in ein kleines Café auf dem alten Marktplatz von Trogir, wo wir den Tag mit dem ein oder anderen Karlovačko Pivo ausklingen ließen.

Nach 7 kurzweiligen Tagen und mit knapp 4.000km mehr auf der Uhr erreichten wir wieder sicher unsere Heimat in Deutschland. Der fortwo spulte dabei die gesamte Strecke vollkommen problemlos ab. Einzige „Panne“: Das Abblendlicht vorne links gab seinen Geist auf. Aber selbst der „schlechte“ Kraftstoff mit deutlich weniger als den benötigten 98 Oktan, vor dem ich mehrfach gewarnt wurde, konnte dem kleinen 3-Zylinder nichts anhaben.

Fazit: der smart fortwo ist nicht nur langstreckentauglich und offensichtlich auch unter großer Belastung zuverlässig – es macht sogar richtig Spaß, mit dem Kleinen ferne Ziele anzusteuern. Und das nicht nur wegen der ungläubigen Blicke von nicht-smart-Fahrern, wenn man hinterher von der Reise berichtet. 🙂

 

 

 

smart der Woche (KW 36)

Freitag leider schon wieder etwas zu spät, aber trotzdem Zeit, einen neuen smart der Woche zu küren. Einen smart der Woche? Diesmal nicht. Heute möchten wir euch die gesammelten Werke der smart times 2012 in Antwerpen vorstellen. Wir sind ständig auf dem Parkplatz rumgestrolcht und haben uns die interessantesten, kuriosesten und spannendsten Fahrzeuge ausgesucht und Fotos gemacht. Viele smarts hätten eigentlich einen eigenen Artikel verdient, aber um jeden Halter ausfindig zu machen, hätten wir drei Wochen smart times benötigt. Also genießt die gesammelten Werke, vielleicht werden wir den einen oder anderen ja noch mal vor die Linse bekommen, um euch den Wagen ausführlicher vorstellen zu können.

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!

smart times 2012 – Unser Fazit

Die smart times 2012 in Antwerpen ist nun schon ein paar Tage vorbei, es wird Zeit für ein Fazit. Es war zwar die erste smart times, an der wir teilgenommen haben, aber langjährige Teilnehmer haben unsere Eindrücke absolut bestätigt.

Die smart times 2012 konnte 1.594 Besucher aus 27 Ländern anlocken, dabei waren auch Besucher aus den USA, Mexiko und sogar China anwesend. Egal wo man hingegangen ist, freundliche Gesichter so weit das Auge reicht. Während der smart Parade wurde von allen Seiten freundlich gewunken, die Antwerpener waren wohl ebenfalls begeistert von der smart-Epidemie. Die Stimmung war über die ganzen Tage einfach nur toll, Dr. Annette Winkler hat es in Ihren Reden eindrucksvoll vorgemacht. Gerade sie wurde gefeiert wie ein Popstar, durch die emotionalen und mitreissenden Reden und das freundliche Zugehen auf die Besucher hat sie sich dies aber auch redlich verdient. Selbst während der smart Parade, die zeitweise ins Stocken geriet, ist sie durch die Reihen gegangen und hat sich bei den Leuten entschuldigt und den Grund für die Verzögerung erklärt. Das ist beispielhaft und hat ihr sehr viele Sympathie-Punkte gebracht. Es wurde stets vermittelt, dass die Besucher vom Konzern ernst genommen werden, auch smart hat verstanden, was für eine tolle Fanbasis besteht.

Grundsätzlich ist mir aufgefallen, dass die Autos hier eigentlich nur die zweite Geige spielen. Sicher, wir sind mindestens einmal täglich über den Parkplatz gelaufen, um ausgefallene und außergewöhnliche smarts zu finden, aber den meisten Besuchern ging es einfach darum, eine schöne Zeit zu haben. Nun ja, Mission erfüllt.

smart times 2012 - Impressionen

Die Location war toll ausgesucht, das Gelände war groß genug, so dass es nirgendwo Gedränge oder lange Schlangen gab, jedoch war es auch klein genug, so dass es sich nicht verlaufen hat. Leider war die Anfahrt zum Gelände mit Kopfsteinpflaster aus dem letzten Jahrhundert bestückt, bei der harten Federung des fortwo und des roadsters eine Geduldsprobe. Direkt am Gelände gab es einen ausreichend großen Parkplatz, so dass niemand weit laufen musste. Im Gegensatz zur smart times 2011 war alles auf einem Fleck, was sehr positiv ankam.

Leider war das angepriesene WLAN vollkommen überlastet. Ich habe noch keine Großveranstaltung erlebt, auf der das WLAN einfach mal funktioniert hat, scheinbar ist das unmöglich. Dafür gab es kostenlos Capri Sonne zu trinken, ein Service den wir sehr zu schätzen wussten, schließlich waren wir den ganzen Tag bei recht warmen Temperaturen auf dem Gelände unterwegs.

Die Preise für andere Getränke und Lebensmittel waren allerdings sehr hoch, allerdings ist Essen und Trinken in Belgien insgesamt nicht gerade günstig.

Was waren denn nun unsere Highlights? Es gab wahnsinnig viele Angebote, wir konnten uns die ganzen vier Tage ausreichend beschäftigen, aber natürlich war ganz klar die smart Parade DAS Highlight der smart times. Mit 1.114 Fahrzeugen wurde dieses Jahr ein neuer Rekord aufgestellt. Leider hat die Organisation hier nicht ganz funktioniert. Am ersten Stop wurde der smart Schriftzug durch Fahrzeuge nachgebildet, allerdings waren sehr viel mehr Fahrzeuge in der Parade, als auf das Bild gepasst haben, so mussten manche Teilnehmer bis zu 1,5 Stunden warten. An jeder Abbiegung waren Schilder und Ordner aufgestellt, zusätzlich wurde vor Start ein Roadbook verteilt, so konnte sich wirklich niemand verfahren. Die Schilder und Ordner waren so deutlich und häufig platziert, so dass wir das Roadbook kein einziges Mal brauchten. Toll organisiert, Hut ab.

smart times 2012 - smart Parade

Auch fand ich die Idee, ein Beachvolleyball Feld aufzubauen sehr schön, vor allem weil dort ein Show-Match zwischen Olympia-Teilnehmern stattfand.

smart times 2012 - Beachvolleyball

Ein besonders Highlight war natürlich die Probefahrt mit dem smart fortwo electric drive. Eigentlich nicht ganz richtig, wir sind sogar zwei mal gefahren. Leider haben wir es beide Male nicht geschafft, ein paar Bilder zu machen. Vielleicht habe ich demnächst nochmal die Gelegenheit, einen Elektro-smart zu fahren, dann gibt es auch einen Bericht darüber. Jetzt schon einmal so viel: Es ist einfach nur geil! Wir standen häufig in der Nähe der Verleih-Station und konnten etwas spannendes beobachten. Beim Losfahren haben wir in skeptische Gesichter geschaut. Wenn die Autos zurück kamen war immer ein Grinsen zu sehen. Ich hatte Spaß wie ein kleines Kind zu Weihnachten, als ich eine Runde gefahren bin, und scheinbar ging es den anderen Besuchern genauso.

Auch die beiden Auftritte von Franz Müllner als Strongest Man waren beeindruckend, die Artikel mit Fotos und Videos gibts hier und hier.

smart times 2012 - Strongest Man Teil 2

Ein weiteres Highlight war das eball-Match. Auch das haben wir direkt zwei Mal mitgenommen, hiervon gibt es sogar ein Video.

Auf der Wall of Fans konnten sich dann die Besucher verewigen, auch das Angebot wurde reichlich genutzt.

Am letzten Abend wurde dann noch die Gewinner des smart Contest prämiert. Darüber haben wir nicht mehr berichtet, aber zumindest gibt es hier ein paar Fotos der Siegerfahrzeuge zu sehen.

smart times 2012 - smart Contest

Nicht nur ich habe diesen Contest als unnötig empfunden. Die smart times ist kein Tuner-Treffen, und ehrlich gesagt habe ich deutlich schönere Fahrzeuge auf dem Parkplatz gesehen als die Sieger des Contests. Scheinbar sahen das die anderen Besucher ähnlich, viele haben nicht mehr zugehört und sich anderweitig beschäftigt. In meinen Augen kann man die Siegerehrung auch weniger prominent platzieren, wir sind ja nicht auf nem GTI-Treffen. 😉

Wir haben danach schon gefachsimpelt, ob ein Jury-Entscheid für den smart-Contest das richtige ist. Unser Vorschlag: Alle Autos auf dem Parkplatz nominieren und die Besucher abstimmen lassen.

Emotional wurde es dann noch einmal, als die Destination der nächsten smart times bekannt gegeben wurde. Ich meine beim Vertreter der Schweiz ein paar Tränen in den Augen gesehen zu haben.

Beruhigend war dann noch die Möglichkeit, seinen smart am Service Truck kostenlos durchchecken zu lassen, zum Glück wurde bei mir (fast) nichts beanstandet.

Auch hatten wir uns für eine Guided Tour mit dem smart ebike angemeldet, diese mussten wir aber leider auf Grund starken Regens absagen.

Ein bisschen schade fanden wir, dass keine Konzepte ausgestellt wurden. Gerne hätten wir uns den forspeed oder den forus mal aus der Nähe angesehen. Dafür gab es viele kostenlose Services, die absolut nicht selbstverständlich sind. So war das Barbeque am Samstag komplett kostenlos (und übrigens auch sehr lecker), Es gab Gutscheine für Cocktails, die T-Shirts für angemeldete Besucher, und und und. Das ist nicht selbstverständlich und zeigen, wie wichtig die smart-Fahrer vom Unternehmen genommen werden.

Toll fand ich auch die Wagen der britischen Rennserie 4twocup. Ich habe die Jungs schon länger auf meiner ToDo-Liste, wir werden dieses Jahr auf jeden Fall noch von einem Rennen berichten.

Viele viele positive Eindrücke konnten wir mitnehmen, wir haben einige neue Leute kennengelernt und haben einen äußerst positiven Gesamteindruck gewinnen können. Klar, wo Licht ist, gibt es auch Schatten, aber bei einer so großen Veranstaltung gehen nun mal hier und da Sachen schief. Insgesamt war die smart times 2012 super geplant und durchgeführt, bis auf das mangelhafte WLAN und die doch recht hohen Preise fällt es mir schwer, negative Punkte zu finden.

Jedem smart Fahrer kann ich nur wärmstens empfehlen, mindestens einmal an einer smart times teilzunehmen, ihr werdet es sicher nicht bereuen.

smart der Woche (KW 30)

Das Wochenende kommt mit großen Schritten, wir gehen aber natürlich nicht nach Hause, ohne einen neuen smart der Woche vorzustellen. Endlich haben wir mal wieder einen smart roadster, und hier wurde wirklich viel Arbeit (und Geld) investiert. Der roadster war ein Vorführwagen vom smart-Tuner rs-parts, der Besitzer Nils hat ihn dann noch weiter um- und ausgebaut.

Der roadster wurde unter dem Motto „Race Control Car“ umgebaut. Neben der perlmut-weißen Lackierung sind viele Teile aus Carbon gefertigt. Abgesehen von den Bi-Xenon Scheinwerfern, sind sämtliche Beleuchtungseinrichtungen mit LEDs ausgestattet. Der roadster hat weder Zündschlüssel noch Startknopf, er kann nur über eine spezielle Fernbedienung gestartet werden.

Auf seiner Facebook-Seite könnt ihr übrigens noch weitere Bilder finden.

smart roadster Race Control Car

Technische Daten

  • 135 PS an den Rädern gemessen
  • 700 kg Leergewicht

Felgen

  • Vo. Team Dynamics Pro Race 8×18 mit 30mm Spurverbreiterung
  • Hi. Team Dynamics Pro Race 9×18 mit 60mm Spurverbreiterung

Eigenbauten

  • Die Front ist Eigenbau
  • Kotflügel mit Lufteinlass (Eigenbau)
  • Lenkradnabe mit Schaltwippen für 28er Momo Team (Eigenbau)
  • LED Rückleuchten von RS Parts wurden aber modifiziert (Eigenbau)

Motor

  • Leichteres Schwungrad
  • Rennkuplung
  • Carbon Airbox
  • Forge Schleuche
  • Blowoff
  • Leistungssteigerung von RS Parts
  • Ölwanne aus Alu mit Kühlrippen
  • (Plexiglas Motorhaube von RS Parts)

Carbon Teile

  • Carbon Instrumenten Abdeckung
  • Carbon Abdeckung für Blincker und Wischerhebel endkappen
  • Carbon Heinzungs Verstellung
  • Carbon Handbremshebel
  • Carbon Mittelkonsole
  • Carbon Vollschalensite
  • Carbon Cup Wings
  • Carbon Motorsport Spoiler (4kg)
  • Carbon Fußablage (Sparco)
  • Carbon Pedalen (Sparco)
  • Carbon Tankdeckel
  • Carbon Airbox

Car Hifi

  • Pioneer AVIC (kann auf Daten vom Fahrzeug zu greifen wie G-Kräfte und Benzin-Luft-Gemisch)
  • DVB-T
  • DVD
  • PSP
  • USB
  • Chinch Anschlüße
  • Internet

Der Hobel wurde also einmal komplett auf Links gezogen und neu aufgebaut. Alles sehr beeindruckend. Wir werden Nils und seinen roadster vermutlich auf der smart times 2012 in Antwerpen treffen, dann gibts noch mehr Bilder und Infos.

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!