smart times 2014 – smart contest

Wie jedes Jahr, wurden auch dieses Jahr im smart contest Fahrzeuge in verschiedenen Klassen prämiert. In den Kategorien Tuning & Performance, Design & Ästhetik und In-Car-Media wurden die Gewinner ausgezeichnet.

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Was denn, keine Fotos? Wer hat denn nun gewonnen? Und warum? Und wie? Achtung, es könnte Meinung folgen!

Was zeichnet eigentlich die smart times aus? Sind es tatsächlich die Autos? Tiefer, schneller, breiter? Treffen sich jährlich auf dem größten smart-Treffen der Welt denn wirklich zum Großteil Autonarren? Und warum ist die smart times dann so anders, als z.B. ein Opel- oder VW-Treffen?

Die Gemeinsamkeit der Teilnehmer ist die Freude an smart, das ist sicher unbestritten. Aber ist der smart vielleicht nur Mittel zum Zweck, um zusammenzufinden und an tollen Orten in ganz Europa mit vielen Menschen eine tolle Zeit zu verbringen?

Wir versuchen auf einer smart times alles mitzuerleben und sämtliche Eindrücke aufzusaugen. Wir nehmen an Pre-Events teil, um das Gastgeberland kennenzulernen, wir sind auf dem Eventgelände, um uns mit Freunden und bekannten zu treffen, wir gehen auf die Abendshows, um unterhalten zu werden und zu feiern. Das haben wir wohl mit den meisten Besuchern gemeinsam. Die smart times – diese Erkenntnis ist recht schnell gewonnen – dreht sich nicht um smarts, sondern um die smart-Community. Das WIR steht im Vordergrund, die Autos auf dem Parkplatz.

Aber nicht bei allen. Es gibt jedes Jahr die üblichen Verdächtigen, die die smart times für ein Tuning-Treffen halten. Nun gut, jedem nach seiner Fasson. Aber dass hier Sieger prämiert werden, weil sie eben dieses Tiefer, Schneller, Breiter leben? Muss auf einem solchen Event wirklich sowas in den Fokus gerückt werden? Wir denken nein! Und wir sind genervt.

Genervt von den Posern, die ihre Anlagen aufdrehen bis das Blut aus den Ohren schießt.

Genervt smarts, die bei jeder Bodenwelle Schritt fahren, da bei wenigen Millimetern Bodenfreiheit jeder Hubbel der letzte sein könnte.

Genervt von Wichtigtuern, die über die smart times schlendern als wären sie der King.

Genervt von Bastlern, für die die smart times aus dem smart contest besteht. (Zitat eines Kandidaten, den ich bei Facebook gelesen habe: „Ich möchte mit dem Auto die smart times gewinnen“.)

Natürlich haben auch wir uns die Fahrzeuge des smart contest angesehen. Und die Köpfe geschüttelt. Wenn smarts mit Gesichtern zweitklassiger Schauspieler „verziert“ werden, die sich nun mal totgefahren haben, wenn smarts Videosequenzen von eben diesem Schauspieler und seinem letzten Film gezeigt werden (was sagt eigentlich die GEMA zu öffentlichen Vorführungen dieses Films?), wenn smarts nur noch auf einem Anhänger transportiert werden können, weil sie keine Straßenzulassung haben oder nach 50 Metern verrecken würden, dann ist das nicht unsere Sicht auf die smart times.

Bitte nicht falsch verstehen, es gibt wirklich viele sehr schön umgebaute smarts. Und ich sehe mir auch gern getunte Autos an. Aber der Fokus einer smart times liegt in unseren Augen woanders.

Das ist der Grund, warum wir hier keine Bilder zeigen, warum wir ab sofort nicht mehr über den Contest berichten und der Grund, warum ich diesen Text hier runterschreibe.

Also bitte, liebe Verantwortliche, drängt den smart contest noch weiter an den Rand, der hat auf der smart times einfach nichts zu suchen. Und bitte liebe „Tuner“, kauft euch nen GTI, da seid ihr unter Euresgleichen!

CS-Tuning Nitrous – A star is born

Wer seinem smart etwas besonderes gönnen will, stolpert früher oder später über CS-Tuning, wir haben mit den „weißen Haien“ bereits Fahrzeuge von CS-Tuning gezeuígt. Nun bringt CS-Tuning neue Felgen auf den Markt, die wir euch genauer vorstellen möchten.

Die kalte Jahreszeit ist vorbei, es wird Zeit die Sommerreifen aufzuziehen. Wer jetzt für die neue Saison neue Sommerschuhe für seinen fortwo sucht, sollte dringend bei CS-Tuning vorbeischauen. Das Team von CS-Tuning hat mit den CS Nitrous komplett neue Felgen entwickelt, die jeden fortwo schmücken.

Die CS Nitrous sind standardmäßig in der Kombination 17 Zoll vorn und 18 Zoll hinten erhältlich. Die 18 Zöller auf der Hinterachse verleihen dem fortwo ein deutlich sportlicheres Aussehen und verbessern das Fahrverhalten. Dabei tragen die Vorderräder 195/40 R17, die Hinterräder 215/35 R18 Reifen.

Auffällig ist der Verschlussdeckel, der sowohl die Radschrauben gegen Wasser und somit gegen Rost schützt, als auch die sportliche Optik abrundet.

Die Kleinserie wird von einem namhaften Hersteller exklusiv für CS-Tuning in GB produziert und durchlaufen strenge Qualitätskontrollen. Der Anbau ist ohne weitere Extras wie Distanz- oder Adaptionsscheiben möglich.

Die Vorbestellung der Felgen ist ab sofort möglich, die Stückzahl ist zur Zeit stark begrenzt. Für die Kombination aus 17 und 18 Zoll CS Nitrous werden 1.190 Euro fällig, für 4 x 17 Zoll müsst ihr 1.000 Euro berappen. Qualität hat eben seinen Preis.

Falls Ihr also Interesse habt müsst ihr schnell sein, die CS Nitrous werden vermutlich schnell vergriffen sein.

Rallye Dakar im smart? Vielleicht 2014!

Es wäre wirklich ein Highlight gewesen: Der Spanier José Luis Alvarez wollte mit seinem extrem umgebauten smart fortwo an der 8000km langen Rallye Dakar 2013 teilnehmen. Gescheitert ist das Projekt nun an der Finanzierung.

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Dabei hatte Alvarez großzügige Sponsoren wie den Spielzeughersteller Feber, der prominent auf dem kleinen Zweisitzer warb. Da jedoch ein anderer Hauptsponsor kurzfristig abgesprungen war, fehlte ein großer Teil der geplanten Einnahmen.

So rief Alvarez kurzfristig Freunde, Bekannte und Leser seiner Website dakarsmart.com dazu auf, das Projekt mit Spenden zu unterstützen. Doch die Einnahmen reichten am Ende nicht.

Um die Kosten gering zu halten, hatte Alvarez sogar geplant, die Rallye ohne Begleitfahrzeuge und ohne Team zu fahren. Nur er, ganz auf sich allein gestellt – ein mutiger Plan.

Die Startfreigabe des Organisationskomitees lag vor, die Startnummer 382 stand bereits fest, doch heute musste Alvarez die Teilnahme an der Rallye auf seiner Website absagen. Mit großem Bedauern gab er bekannt, daß auch der letzte Anruf bei einem potenziellen Geldgeber ergebnislos blieb.

Wirklich äußerst schade, finden wir, denn ein smart bei der Rallye Dakar wäre eine echte Sensation. Der Ur-Mini Cooper erfuhr in den 1960er Jahren durch seine Teilnahme an der Rallye Monte Carlo einen wahren Image-Schub – und blamierte die Konkurrenz mit insgesamt vier Siegen.

Alvarez will nicht aufgeben und steckt nun seine gesamte Energie in die Teilnahme im nächsten Jahr. Vielleicht sehen wir 2014 einen smart fortwo, der sich 8000 km quer durch die Wüste kämpft. Wir drücken die Daumen.

Auch wenn es in diesem Jahr nichts wird, möchten wir euch das Fahrzeug vorstellen:

 

45. Essen Motor Show, Teil 1 – BRABUS feiert den smart

Seit nunmehr 10 Jahren verlassen veredelte smarts die Hallen der smart BRABUS GmbH in Bottrop. Auf der 45. Motor Show in Essen zeigt das Unternehmen 12 exklusive smart fortwo – davon sechs Ultimate 120 Sondermodelle mit absolutem „Haben will“ Faktor.

Der Ulitmate 120 beeindruckt mit satten 120PS und 160Nm Drehmoment. Um diese Leistung zu erreichen und gleichzeitig die bald nahende Euro 6 Norm erfüllen zu können, musste der Turbolader modifiziert und das Motorsteuergerät mit einem geänderten Datenstand versehen werden. Eine 4-Kolben Bremsanlage mit vergrößerter Bremsscheibe sorgt für entsprechende Verzögerung. Die neue Bremsanlage kommt auch optisch gut zur Geltung, denn die filigranen „Monoblock F“ Felgen geben den Blick uneingeschränkt frei.

Die geschmiedeten 18″ Alufelgen im Format 7×18″ vorne und 8,5×18″ hinten sind die leichtesten 18″ Serienfelgen der Welt. So wiegt die vordere Felge gerade einmal 7kg! Das wirkt sich natürlich sehr positiv auf die Fahrdynamik des Ultimate 120 aus.

Im Gespräch erfuhren wir, daß alleine der Radsatz des Ultimate 120 ca. 8.000,- Euro kosten würde – wäre er denn einzeln erhältlich. Denn an diese Räder kommt man ausschließlich mit dem Erwerb eines Ultimate 120. Selbst Besitzer des Vorgängers Ultimate 112 haben keine Chance, den Radsatz nachträglich zu kaufen. Diese strenge Regelung macht den auf 120 Exemplare limitierten Ultimate 120 noch ein Stück exklusiver.

Der Innenraum ist ebenfalls ein echter Leckerbissen: Neben dem 34cm kleinen Sportlenkrad verleiten die Sportschalensitze mit in Wagenfarbe lackierten Sitzschalen zu rasanten Kurvenfahrten. Das höhenverstellbare Gewindefahrwerk sorgt für entsprechenden Fahrspaß. Alles an diesem smart ist typisch BRABUS – nicht zuletzt der Preis. Ab 45.900,- Euro geht es los.

Aber auch die deutlich preiswerteren „Tailor Made“ Modelle lassen das Herz eines jeden smart Fans höher schlagen: Feinstes Leder im Innenraum, in Wagenfarbe lackierte Akzentteile, frei wählbare Außenlackierungen und individuelle Verdeckfarben machen jeden smart Tailor Made zu einem einzigartigen Fahrzeug. Bereits ab einem Aufpreis von 2.999,- Euro kann man seinen smart in einer beliebigen Farbe lackieren oder den Innenraum mit Wunschleder beziehen lassen.

Besonders elegant ist der in „liquid silver“ lackierte „smart BRABUS 10th anniversary“, der anläßlich der zehnjährigen Kooperation von smart und BRABUS vorgestellt wurde. Mit seinen titangrauen Felgen und dem hochwertigen, schwarz-roten Lederinterieur ist dieses auf 100 Exemplare limitierte Modell ab 32.990,- Euro zu haben.

Der smart BRABUS electric drive mit seinem alternativen Antriebskonzept steht seinen Brüdern optisch in nichts nach. Seit unserem kurzen Test des fortwo electric drive brennen wir darauf, auch einmal die BRABUS Variante zu fahren.

BRABUS nimmt den smart ernst und besetzt damit in gelungener Weise eine lukrative Nische. Auf der Essener Motor Show war kein weiterer smart zu sehen, der den Modellen von BRABUS das Wasser hätte reichen können.

Besonders positiv fiel uns der Kontakt zu den smart BRABUS Mitarbeitern vor Ort auf. Hier standen nämlich kompetente Techniker, Ingenieure und Marketing-Experten Rede und Antwort – und nicht etwa osteuropäische Hostessen, wie sie auf vielen anderen Ständen der Essen Motor Show zu sehen sind. Dafür ein großes Lob von uns.

 

 

smart des Monats – November 2012

Und wieder können wir einen smart des Monats vorstellen, und wieder ist ein smart eines unserer Leser. Dieses Mal möchten wir den fortwo von den Jungs von Bavaria-Carstyling vorstellen. 

Der fortwo ist mit allen Foliensorten foliert worden, die es gibt. So wurde der smart mit Titan brushed Folie bezogen, diese fühlt sich tatsächlich an wie gebürsteter Stahl. Farbliche Akzente wurden durch orange reflektierende Folie gesetzt, die Spiegel haben hingegen eine Carbon-Folierung erhalten.

Die Felgen wurden mit Hilfe von Sprühfolie in schwarz matt gehalten, und natürlich hat auch die Heckscheibe eine Tönung bekommen.

Abgerundet wird das Paket durch eine Splitter- und UV-Schutzfolie auf dem Panorama Dach.

Wir finden das Design sehr edel und gelungen. Vielleicht ist ja die eine oder andere Idee interessant für euch.

Vielen Dank an Bavaria Carstyling für den tollen smart fortwo.

schlimm. schlimmer. forjeremy.

Eines muss man smart ja lassen: Es gibt einen zuverlässigen Hang zu Fehlgriffen. Dabei möchte ich zum Beispiel an den Pappschachtel, sorry, „Cartondruck“ fortwo erinnern:

Oder an den „Ed Hardy smart“. Ja, den gab es wirklich: Foto

Und wie so oft geht es tatsächlich noch schlimmer. Jetzt haben die smart Marketingexperten den Modedesigner Jeremy Scott auf den fortwo electric drive losgelassen. Herausgekommen ist ein Gebilde, das ich mit Worten nicht beschreiben kann.

Bitte seht selbst:

Während das ein oder andere Detail des „forjeremy“ getauften fortwo noch interessant gestaltet ist, wirken die überdimensionalen Heckflossen wie ein schlechter Scherz – zumal diese Idee schon vom „Batsmart“ belegt ist: Batsmart

 

Die Flügel sind Jeremy Scotts Markenzeichen und sollen beim smart laut Pressetext „ein Stück Freiheit auf den überfüllten Straßen der Großstädte“ symbolisieren. Für mich symbolisieren sie vor allem mangelndes Formgefühl.

Was an Lady Gaga oder Madonna noch passend erscheinen mag, sieht am smart aus wie eine Farce.

Insbesondere nach den gelungenen und stimmigen Studien wie dem forvision und dem forstars hat mich die Ankündigung von Frau Dr. Winkler irritiert:

„Wir werden 2013 auch eine Edition des smart forjeremy mit Straßenzulassung in den Verkauf bringen.“

Hoffen wir mal, daß dem forjeremy bis dahin die Flügel gestutzt werden- und daß nicht nur Jeremy Scott an seiner Sonderedition Gefallen findet. Sonst könnte der Name forjeremy schnell zum Programm werden.

Mein fortwo trägt nun auch Hörner

Mir sind die Gründe vollkommen schleierhaft, aber in der passion-Edition verbaut smart die Zusatzinstrumente nicht. Dagegen habe ich bei meinem fortwo nun etwas unternommen.

Während in der pulse und den BRABUS-Editionen die Zusatzinstrumente verbaut werden, fehlen diese in den passion und pure Editionen. Beim pure kann ich es ja noch nachvollziehen, hier ist die Ausstattung insgesamt eher spartanisch. Aber warum werden die Hörner nicht in der passion-Serie verbaut? Falls jemand eine Antwort weiß, immer her damit.

Ich finde die Zusatzinstrumente auf jeden Fall extrem praktisch, den Drehzahlmesser habe ich schon lange vermisst. Also habe ich bei ebay einen Satz geschossen. Hier ist besonders darauf zu achten, dass es verschiedene Instrumente für unterschiedliche Baujahre gibt. Also Augen auf beim Hörner-Kauf!

Leider waren die Akzent-Ringe nicht dabei, diese habe ich mir gesondert im smart center meines Vertrauens besorgt. Ich habe schwarze Ringe gewählt, und gleich noch das schwarze Akzentteil für das Kombi-Instrument (Tacho) bestellt. Leider kommt das erst in ein paar Tagen an.

Den Einbau habe ich selbst übernommen, dank den Anleitungen auf moema-online.com sollte das Ganze ja relativ leicht von der Hand gehen. Der Autor spricht von einem „leichten“ Schwierigkeitsgrad und einem Zeitaufwand von einer halben Stunde.

Diese Werte können allerdings nur stimmen, wenn man Kinderhände hat. Meine Hände spielen eher in der Bratpfannen-Liga, entsprechend schwer war es, das Kabel für die Instrumente zu finden und vom restlichen Kabelbaum zu lösen. Mit Hilfe von einer kleinen Zange und viel Geduld hat es letztendlich aber doch geklappt.

Um die Plastikabdeckung anschließend wieder anzubringen, müssen zwei Aussparungen geschnitten werden. Coole Leute machen das, wie auch in der Anleitung angegeben, mit einem Dremel. Ich habe natürlich keinen, also musste ein Teppichmesser herhalten. Kleiner Tipp: Macht es nicht mit einem Teppichmesser. Ich bin jetzt noch verblüfft, dass meine Finger noch dran sind, und wirklich sauber ausgeschnitten habe ich auch nicht. Glücklicherweise sind die Ansätze der Hörner etwas größer, so dass meine krummen Schnitte nicht zu sehen sind.

Nach etwas über einer Stunde war es dann soweit, Funktionstest erfolgreich, ich bin ab jetzt gehörnt unterwegs.

Erfahrungsbericht: 122 PS im smart

Thomas Komo, Inhaber der Firma CS-Tuning mit Sitz im hessischen Rodenbach lud uns ein, den Entwicklungsprozess einer neuen, kraftvolleren Generation von Leistungssteigerungen für den smart fortwo 451 zu begleiten. Der smart Motor wird am Ende über 120PS auf dem Rollenprüfstand leisten.

Zunächst erfuhren wir interessante Details über die Geschichte des seit 1998 auf smart spezialisierten Unternehmens: Thomas Komo hat seine Wurzeln im Motorsport. Er wechselte Anfang der 1990er ins Tuning-Fach und machte sich zunächst in der Chrysler- Opel- und Lotus-Szene einen Namen. Durch die persönlichen und geschäftlichen Verbindungen zu KBS Motors in Frankfurt sammelte er Erfahrungen im Motortuning von Kleinwagen wie dem Fiat Uno Turbo oder dem Fiat Cinquecento.

Im Spätherbst 1998 begann ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Unternehmens, als ein langjähriger Kunde auf den Hof des Tuners fuhr – am Steuer eines nagelneuen smart. Er übergab den Schlüssel und sagte: “Mach da mal was draus und melde dich, wenn du fertig bist.” Thomas Komo wusste zunächst nicht so recht, was er von dem Stadtfloh halten sollte. Skeptisch schaute er sich zusammen mit seinem Software-Ingenieur die Kennfelder des Motorsteuergerätes an. Bereits nach wenigen Stunden gab es eine erste Probefahrt mit gesteigerter Motorleistung – der Stadt-Floh war in diesem Augenblick zum Spaßmacher mutiert.

Kurzerhand wurden eigene smarts angeschafft und die Entwicklung von Leistungssteigerungen für den Winzling begann. Da die Hardware des Flitzers schnell an ihre Grenzen kam, wurde Zubehör wie optimierte Abgasanlagen, Fahrwerke und Alufelgen entwickelt. Alleine vom „CS01“ Alurad wurden innerhalb kürzester Zeit mehr als 5000 Sätze verkauft.

CS-Tuning war damit neben BRABUS der erste Anbieter für smart Tuning und Zubehör überhaupt, denn in der klassischen Tuning-Szene wurde der unkonventionelle Kleinstwagen zunächst nur belächelt.

Bald bildete sich jedoch eine schnell wachsende Fangemeinde rund um den smart und CS-Tuning wurde zum gefeierten smart-Tuner. Das sah auch die Fachpresse so: Die Fahrzeuge von CS-Tuning gewannen regelmäßig Vergleichstests mit den Mitbewerbern.

Im Jahr 2006 sorgte der smart roadster von CS-Tuning auf dem jährlichen, Marken-offenen Tuner Grandprix am Hockenheimring für eine kleine Sensation. Mit seinen Rundenzeiten nahm der komplett umgebaute CS-roadster den stolzen 2. Platz ein – nur geschlagen von einem ebenfalls modifizierten Opel Speedster Turbo mit mehr als doppelt soviel PS und drei mal mehr Hubraum.

Auf unsere Frage, was den langjährigen Erfolg von CS-Tuning ausmacht, antwortet Thomas Komo mit nur einem Wort: “Kundenzufriedenheit”.

Denn in Zeiten des Internets verbreiten sich Informationen über Qualitätsmängel rasend schnell. Die vielen smart-Foren sind der ideale Ort dafür. Wenn man als Anbieter nicht beste Qualität liefert, ist der Ruf schnell ruiniert – und das Internet vergisst nichts.

Thomas Komo sagt: „Viele Mitbewerber sparen bei der Entwicklung und bieten unausgereifte Datenstände zu Ramschpreisen an. Die Zeche zahlt später der Kunde.”

Leistungssteigerungen mit zu kurzer Entwicklungsdauer fühlen sich unharmonisch und ruppig an oder machen Probleme beim Kaltstart und Leerlauf. Das empfindet nicht nur der Fahrer als störend, es schadet auch dem Motor.

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Wie die seriöse Entwicklung einer Leistungssteigerung vonstatten geht, konnten wir live miterleben. Zunächst werden Testfahrten auf dem Leistungprüfstand durchgeführt. Dazu mietet sich CS-Tuning bei den Kollegen von VW-Tuner Oettinger im nahegelegenen Friedrichsdorf ein. Hier wird nach strengen Vorgaben zunächst die Serienleistung des Fahrzeuges ermittelt und im nächsten Schritt die Kennfelder optimiert. Jede Änderung wird direkt auf dem Prüfstand analysiert.

Am Verlauf der Leistungskurven ist zu erkennen, wo es unharmonische Leistungsspitzen oder Leistungsdefizite gibt. Diese Ausreißer werden dann wieder in der Software kompensiert. Dieses Prozedere wird so lange wiederholt, bis die Kraftentfaltung absolut harmonisch über das gesamte Drehzahlband verläuft – das kann schonmal mehrere Tage dauern. Erst dann erfolgt die Erprobung auf der Teststrecke.

Auch wir durften einige Vorabversionen testen. Und tatsächlich: Jede Variante hatte ihre Eigenheiten und Besonderheiten bei der Kraftentfaltung. Wer behauptet, “Tuning ist gleich Tuning”, wird hier eines besseren belehrt.

Nach jeder Testfahrt setzt sich Thomas Komo mit seinem Softwareentwickler zusammen und feilt weiter an den Parametern – davon gibt es beim smart-Motorsteuergerät über 80.000.

Erst wenn alles passt, wird der Datenstand freigegeben.

Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Fahrgefühl. Der smart beschleunigt mit der Leistungssteigerung kraftvoll und harmonisch, die Elastizität wurde spürbar gesteigert und der Motor hat in allen Fahrsituationen deutliche Kraftreserven. Überholvorgänge werden verkürzt und Ampelstarts werden zur wahren Freude.

Bei den Testfahrten erzielten die Erprobungsfahrzeuge Geschwindigkeiten, die man einem smart niemals zutrauen würde.

Unterm Strich hat CS-Tuning in diese Entwicklung eine Summe in fünfstelliger Höhe investiert, den dazu notwendigen Fuhrpark nicht eingerechnet.

Diese Investition zahlt sich für den Kunden, aber auch langfristig für den Tuner aus. Auch nach intensiver Recherche in den einschlägigen smart-Foren konnten wir keinerlei Problemberichte zu den Leistungssteigerungen von CS-Tuning finden – und das, obwohl seit 1998 tausende von smart-Motoren aller Baureihen von CS-Tuning modifiziert wurden.

Wer ganz sicher gehen will, erhält auf Wunsch eine Garantie für den leistungsgesteigerten Motor. “Bei unserem Garantie-Anbieter sind wir ein gern gesehener Kunde”, sagt Thomas Komo, “es gab bisher keinen einzigen Schadensfall.”

 

smart des Monats: Oktober 2012

Der smart der Woche wird ab sofort zum smart des Monats. Präsentiert wird der smart des Monats immer am letzten Freitag vor Monatsende.

Im Oktober ist es das 450er fortwo Cabriolet unseres Lesers Sascha.

 

Daß er jemals einen smart fahren würde, hielt er für genauso ausgeschlossen wie sein gesamter Freundeskreis. Saschas Autos waren immer hochmotorisiert, groß und vor allem aufwändig umgebaut. Nur sein erstes Auto war eher klein: es war ein Corsa B, den er jedoch mit Überrollkäfig, Sportlenkrad, Gewindefahrwerk und einem GSI 16V Motor mit satten 150PS ausstattete. Danach kamen diverse BMWs, ebenfalls mit Leistung zum Abwinken. Um sein schwarzes BMW Cabrio im Winter zu schonen, plante er den Kauf eines Winterautos. Er dachte zunächst an einen alten BMW, den er günstig bekommen konnte. Doch seine Freundin mahnte: „Ich kenne dich doch, das Ding wird dann wieder aufgepimpt. Kauf dir doch so einen smart, der ist ausreichend für deinen Weg zur Arbeit und daran machst du garantiert keine teuren Umbauten.“

Zumindest im letzten Punkt sollte sie sich gewaltig irren.

 

Sascha fuhr widerwillig einen fortwo Probe – und musste feststellen, daß der Kleine ganz schön Spaß macht. Also kaufte er sich kurzerhand ein cdi Cabrio, denn an schönen Tagen wollte er auch mal offen fahren. Der Winter kam und ging, längst war die BMW-Cabrio Saison wieder angebrochen. Aber der smart blieb sein bevorzugtes Fortbewegungsmittel. Zunächst spendierte er dem Kleinen ein Gewindefahrwerk, dann dem Motor eine ordentliche Leistungssteigerung und als Krönung bekam der fortwo einen breiten 16″ Radsatz in tiefschwarz, der zusammen mit BRABUS Frontspoiler und Grill für eine bullige Optik sorgt.

Den BMW verkaufte er kurzerhand und widmete sich voll und ganz dem fortwo: So ließ er das komplette Fahrzeug neu lackieren – in tiefschwarz natürlich. Den Inneraum veredelte er von Hand mit Leder: Sitze, Armaturenträger und Türen wurden so deutlich aufgewertet.

Die komplette Innenbeleuchtung samt Tacho rüstete er auf weiße LEDs um, eine LED Fussraumbeleuchtung  durfte ebenfalls nicht fehlen. Ein sportliches Dreispeichen- Lederlenkrad mit Lenkradschaltung und mattschwarze Akzentteile runden den Innenraum stimmig ab.

 

Natürlich musste auch ein umfassendes Soundsystem her – so dämmte Sascha den kompletten Armaturenträger samt der original Bassreflex-Boxen und bestückte diese mit einem Eton 13er System. Damit der Klang ungehindert zur Geltung kommt, hat Sascha sämtliche Lautsprecher-Löcher im Armaturenträger einzeln aufgebohrt und die Hochtöner in optimaler Position montiert.

Im Kofferraum verbaute Sascha eine massive Subwooferkiste mit einem Schnellverschluss, damit man jederzeit den kleinen Kofferraum voll nutzen kann.

 

Zwei separate Endstufen versorgen das Soundsystem mit mehr als genug Leistung.
Sascha wollte uns nicht verraten, wie viel Geld und Zeit er in seinen smart gesteckt hat. Zieht man in Betracht, mit wie viel Liebe zum Detail an allen Ecken und Enden gearbeitet wurde, ist sein fortwo sicher nicht weit von Saschas vorherigen Fahrzeugen entfernt.

Wir wünschen Sascha allzeit gute Fahrt mit seinem schwarzen Edel-fortwo.

 

 

smart der Woche (KW 38)

Ups, Artikel vorbereitet und dann nen Tag zu spät veröffentlicht.

Es wird Zeit für einen neuen smart der Woche. Heute stelle ich euch den crossblade von Klaus vor, der eigentlich schon für letzte Woche geplant war, da rutschte uns aber im letzten Moment der smart forstars dazwischen. Wir haben Klaus dank Christian und Thomas auf der smart times 2012 in Antwerpen kennengelernt und waren sehr beeindruckt von seinem crossblade.

Klaus ist der Geschäftsführer der Mobile Audio Solutions GmbH, die Jungs vertreiben dort alles was das Audio- und Multimediaherz begehrt.

Er hat seinen crossblade mit einer Folie namens „Disco Fever“ überzogen. Die Folie weißt auch eine gewisse Struktur auf und glitzert leicht. Leider kommt das auf den Fotos nicht ganz rüber.

Die Stoßstangen und das Interieur hat Klaus mit Kunstleder bezogen. Warum? „Weil sonst niemand so bekloppt ist, das zu machen! “ Sehr stichhaltiges Argument und die Blicke der Leute geben ihm Recht.

Neben 17 Zöllern vorn und 18 Zöllern hinten hat der crossblade auch ein Chiptuning erhalten, so dass der crossi jetzt von 82 PS nach vorne geschoben werden.

Das Soundsystem hat bei mittlerer Lautstärke mal eben die ganze Halle beschallt, bei einer Endstufe mit 1 kW auch nicht verwunderlich. Die Boxen auf dem Amaturenbrett sind natürlich wasserfest, Klaus sitzt ja an der Quelle.

Klaus hat dem crossi auch ein paar Licht-Features hinzugefügt.

In den crossblade wurden bisher über 20.000 Euro und unzählige Arbeitsstunden investiert. Unsere Meinung: Es war es wert. Der crossblade fällt auf Grund der Folierung und der Kunstlederausstattung einfach ins Auge.

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!