[Update] Erste Fahrt im 453

Am Wochenende lud smart zum Fahrevent der neuen fortwo und forfour. Wir waren auch eingeladen und durften einige Runden in den neuen Modellen drehen. Das Fahrevent fand in Barcelona statt, hier wurde seinerzeit ebenfalls der erste smart vorgestellt.

smart 453 fortwo double

Tatsächlich bestand die Fahrveranstaltung aus einer Menge Fahrzeit, was leider nicht die Regel ist. Wir hatten jedoch ausreichend Zeit, einen ersten Eindruck zum fortwo und den forfour zu gewinnen.

Am Ausgangspunkt der verschiedenen Routen stellte smart die originalen fortwo und S-Klasse des Crash-Tests aus.

Natürlich kann man über den Informationsgehalt dieses Crashtests diskutieren, interessant war es allemal zu sehen, dass die tridion-Zelle wirklich vollständig intakt war.

Die tridion-Zelle wird aus vielen verschiedenen Stählen gefertigt, um an jeder Stelle den maximalen Schutz zu gewährleisten.

Im Mittelpunkt stand natürlich der sagenhafte Wendekreis der neuen Modelle.

Nun ging es aber raus auf die Straße.

Wir waren zuerst mit einem fortwo mit Handschaltung mit dem 90PS Motor unterwegs. Typisch Neuwagen (unser Fahrzeug hatte ca. 2.000 km runter), war die Schaltung noch etwas hakelig und noch nicht richtig eingespielt, allerdings haben mir die Schaltwege nicht gefallen. Hier hätte ich eine knackigere Schaltung erwartet – bei einem Stadtauto sind häufige Schaltvorgänge vorprogrammiert. Allerdings sehen wir den Handschalter eher als Preisdrücker, in einem Stadtauto hat ein Schaltgetriebe in unseren Augen nichts zu suchen. Ein Großteil der Kunden wird das wohl ähnlich sehen und auf das DCT-Getriebe warten, welches Anfang 2015 verfügbar ist.

Es wurden auch ein paar fortwo mit einer Vor-Version des DCT bereitgestellt, mein Fazit: So muss sich ein Stadtauto anfühlen. Das DCT schaltet absolut sanft durch die Gänge, kein Nicken, keine Zugunterbrechung, bis auf das Motorengeräusch nimmt man Schaltvorgänge gar nicht mehr war. Das DCT-Getriebe ist in unseren Augen ein absolutes Muss, gerade für den fortwo.

Sehr angenehm aufgefallen ist die zusätzliche Breite von 10 cm. Von außen kaum zu sehen, ist im Innenraum ein ganz neues Raumgefühl aufgekommen. Fahrer und Beifahrer haben nun wirklich genug Platz, das Platzangebot erinnert an einen Klein- bis Mittelwagen, zumindest solange man sich nicht umdreht – typisch fortwo schaut man eben nicht auf eine Rückbank sondern in den Kofferraum.

Aber nicht nur dem Raumgefühl sondern auch dem Fahrkomfort kommen die 10 cm zu Gute. Der fortwo verzeiht nun deutlich mehr, Schläge werden nun nicht mehr so stark an die Insassen weitergegeben, hart ist der fortwo natürlich auf Grund des kurzen Radstandes nach wie vor. Während der 451 für meinen Geschmack hier und da zu hart ist, wirkt die Abstimmung beim 453 genau richtig.

Der Innenraum und die Armaturen sind nun deutlich hochwertiger, sämtliche Hebel und Knöpfe fühlen sich nun deutlich wertiger an als bisher. Die Blinker rasten mit einem angenehmen Klicken ein, der Wischerhebel lässt sich deutlich leichter bedienen, die Bedienung der Klimaanlage ist nun deutlich schöner gelöst als bisher.

Insgesamt ist deutlich erkennbar, dass der Innenraum die Basis war, und das restliche Auto um den wirklich schönen und angenehmen Innenraum gebaut wurde.

Bei jeder Veranstaltung fährt Dr. Winkler mit dem fortwo vor und demonstriert den kleinen Wendekreis von unter sieben Metern. Ich habe ihre Begeisterung dafür erst verstanden, als ich meine erste Pirourette gedreht habe. Der fortwo dreht dabei fast auf der Stelle, rangieren oder einfach nur Kreise drehen macht dermaßen viel Spaß und ist in engen Gassen einfach nur praktisch. Mit einem Radeinschlag von fast 45° kommt man wirklich in jede Parklücke; Wendemanöver sind spielend erledigt – so macht Autofahren in der Stadt Spaß.

Hier hilft natürlich die Servolenkung, die etwas mehr Feedback geben könnte, aber im Gesamtbild hat sie mir durchaus gefallen.

Besonderen Wert hat smart auf Connectivity gelegt. Beim Kauf hat man die Qual der Wahl – entweder ein „normales“ Radio mit Smartphone-Halterung oder dem Media System.

Mir gefällt das Media-System wirklich gut, das 7-Zoll Display lässt sich sehr gut bedienen, dank des kapazitiven Touchscreens. Der Bildschirm unterstützt Multitouch, so dass z.B. in der Navi-Karte die bekannten Zoom-Gesten vom Smartphone genutzt werden können. Das System nutzt Android als technische Basis, hierauf hat smart sämtliche Funktionalitäten aufgebaut. Das System ist dadurch leichter aktualisierbar, smart hat hier wohl noch einige Ideen im Köcher, leider ohne Details zu verraten.

Die Funktionen laufen auf dem Display butterweich, der Mut zur Farbe hilft ungemein, da man sofort erkennt, in welchem Bereich man sich befindet.

Allerdings ist das System noch nicht zu Gänze ausgereift, einige Male hat das Navi uns falsch geleitet, die Rückfahrkamera nimmt nicht 100% des Bildschirms ein, usw. Aber genau hier kann smart die Stärke des Systems unterstreichen, indem schnell Updates ausgeliefert werden.

Das Hauptmenü

Media

Navigation

Telefonie

Eco-Score

Dienste

Einstellungen

Gerade den Punkt Dienste fand ich sehr interessant, hier wird smart demnächst Apps anbieten, die dann per SD-Karte installiert werden können. Zwar ist trotz Android der Google Play Store nicht nutzbar, aber smart möchte einige eigene Apps zur Verfügung stellen, um hier deutliche Mehrwerte zu liefern.

Auch das Multifunktionsdisplay im Tacho bietet nun endlich sinnvolle Informationen und sieht wirklich chic aus.

Warum smart hier allerdings einen anderen Weg geht und z.B. Apple CarPlay oder Android Auto nicht anbietet, ist nicht ganz klar.

Jetzt ging es die ganze Zeit um den fortwo, was ist eigentlich mit dem forfour? Auch den neuen forfour konnten wir natürlich testen, allerdings habe ich keine großen Unterschiede im Fahrverhalten feststellen können, hier kommt die gemeinsame Basis zum tragen. Beim Beschleunigen hat man das zusätzliche Gewicht des forfour minimal gemerkt, aber davon abgesehen war das Fahrverhalten sehr ähnlich.

Beide Fahrzeuge sind hart abgestimmt, im Gegensatz zum 451 aber nicht mehr zu hart. Beide neigen zum Untersteuern, hier greift aber schnell das ESP ein und bremst die Wagen wieder ein. Zusätzlich gibt es technische Helferlein wie einen Spurhalteassistenten, Abstandwarner und Seitenwind-Assistenten, bis auf den Seitenwind-Assistenten allerdings alle gegen Aufpreis. Ob man diese Assistenten wirklich benötigt, muss jeder für sich entscheiden, ich zumindest kann darauf verzichten.

Glänzen kann der forfour natürlich mit seiner Größe. Der Kofferraum ist für ein Fahrzeug dieser Größe ausreichend dimensioniert.

Die hinteren Türen lassen sich auf fast 90 Grad öffnen, so wird das Beladen und auch das Ein- und Aussteigen deutlich erleichtert.

Bei Bedarf lassen sich die Rücksitzbänke mit einem Handgriff umklappen, so dass auch größere und sperrige Dinge transportiert werden können.

Zusätzlich kann man natürlich auch die Rücksitze und der Beifahrersitz komplett umklappen, um die Ladekapazität zu vergrößern.

Der forfour kann also getrost als Packesel genutzt werden. Aber ist der forfour auch familientauglich? Leider nur bedingt, die Beinfreiheit auf den Rücksitzen ist doch arg eingeschränkt. Das mag mit Kindern funktionieren, mit vier Erwachsenen möchte ich allerdings im forfour keine längere Tour unternehmen.

Toll ist hingegen das Faltdach, welches zumindest ansatzweise Cabrio-Feeling im Viersitzer aufkommen lässt.

Fazit

Der smart ist erwachsen geworden, viele Nachteile der alten Modelle wurden ausgemerzt, einige tolle Funktionen wurden hinzugefügt. Besonders angetan war ich vom 7-Zoll Multitouch Display des Media-Systems, auch wenn die Software noch nicht ganz ausgereift war. Insgesamt ist der Innenraum das Highlight des neuen smart, alles fühlt (und hört) sich wertiger an als bisher.

Begeistert war ich außerdem vom DCT-Getriebe, damit lässt sich der smart endlich so fahren, wie ein smart fahren soll.

Wirklich negative Punkte sind mir in dem kurzen Test nicht aufgefallen, die Handschaltung könnte knackiger sein und die Servolenkung etwas mehr Feedback geben, ein Keyless System oder zumindest ein Schlüssel zum Einklappen hat mir gefehlt – das ist allerdings Jammern auf hohem Niveau.

Wir hoffen, die beiden bald für einen längeren Testzeitraum vor der Tür zu haben, um die Fahrzeuge im Alltag kennenzulernen, Stärken und Schwächen zeigen sich erst im Alltagstest.

Und was meinen die anderen?

Sowohl auf autophorie.de, beim bigblogg.com, bei autogefuehl.de und bei mein-auto-blog.de wird für mein Empfinden ein positives Fazit gezogen, obwohl auch klar Schwächen aufgezeigt wurden.

[Update] Fabian und Larissa von autophorie.de haben zu beiden Fahrzeugen auch noch interessante Videos gedreht:

Neben eigenen Bildern durften wir übrigens einige Bilder von Sandra von co-co-co.de nutzen, vielen Dank dafür.

20 Jahre smart Werk Hambach

Anfang der Woche feierte smart das 20-jährige Bestehen des Werks in Hambach. Wir waren eingeladen, das Werk zu besichtigen und ein bisschen mitzufeiern.

Luftbild smart Werk Hambach // smart Hambach plant, aerial view

Nach einer abenteuerlichen Anreise mit der Bahn kam ich natürlich zu spät an, also ging es direkt vom Bahnhof zur Werksführung. Hier sitzen neben smart auch einige Zulieferer, so dass die Lieferketten wirklich kurz waren. Zuerst ging es ins Motorenwerk, zum ersten Mal konnte ich den Motor des neuen fortwo sehen.

Weiter ging es zum Hersteller der tridion-Zelle.

Danach sind wir endlich im Heiligtum angekommen, die Endmontage der fortwo.

Hier werden tatsächlich alle Modelle in einer Produktionsstraße gebaut, egal ob 451, 453, Cabrio, Benziner oder electric drive. Durch kluge Automation und Steuerung lassen sich so alle Modell-Varianten in einer Straße bauen.

Plötzlich war helle Aufruhr, ganz viele wichtige Menschen trafen ein und ließen sich vor einem 453 fotografieren. Dr. Winkler ist ja hinlänglich bekannt, die Dame in rot ist die Ministerpräsidentin von Saarland, Annegret Kramp-Karrenbauer, die restlichen Menschen waren mir gänzlich unbekannt.

Nachdem die Invasion der wichtigen Menschen beendet war, ging es endlich wieder um die Autos, die Parkplätze vor der Endmontage waren beeindruckend.

Im direkten Vergleich zwischen 451 und 453 muss ich mittlerweile sagen, dass der 453 mir tatsächlich besser gefällt.

Anschließend ging es dann zum offiziellen Festakt. Natürlich ließ es sich Dr. Winkler nicht nehmen, mit dem neuen fortwo vorzufahren, und den kleinen Wendekreis erneut hervorzuheben.

Einige der Gründerväter des smart wurden eingeladen und durften ein paar Anekdoten zum Besten geben. Nichts, was man nicht schon mal gehört hat, daher spare ich mir die Wiedergabe. 😉

Natürlich kam auch die Ministerpräsidentin des Saarlands zu Wort. Hier wurde zusammen mit smart eine spannende, länderübergreifende Kooperation aufgezeigt. Vor wenigen Wochen wurde der erste bilaterale Ausbildungsvertrag geschlossen, so dass Auszubildende in Hambach (Frankreich) arbeiten, aber in Deutschland zur Berufsschule gehen können. Solche Projekte sind in strukturschwächeren Gebieten sicherlich sinnvoll, und am Ende profitiert smart von gut ausgebildeten Arbeitern aus beiden Ländern.

Anschließend ging Dr. Winkler auf die FOR-Kampagne ein. Das sie den FOR-Gedanken lebt, stellt sie immer wieder unter Beweis. Ich habe das Gefühl bekommen, dass dieser Gedanke tatsächlich auch im Werk gelebt wird. Die Stimmung schien wirklich gut zu sein, die Arbeiter haben zwar nach strengem Zeitplan gearbeitet, hatten aber genug Zeit, gründlich zu arbeiten und auch mal Spaß zu machen.

Damit war der offizielle Teil zu Ende, es folgte eine Presserunde mit Dr. Winkler und dem Werksleiter.

Ich habe mir stichpunktartige Notizen gemacht, und gebe diese sinngemäß wieder. Also bitte nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen:

Frage: Wann werden die ersten Fahrzeuge ausgeliefert?

Antwort: Die ersten LKWs gehen diese Woche raus, die offizielle Auslieferung erfolgt dann ab dem 11. November.

Frage: Wann kommt das Doppelkupplungsgetriebe?

Antwort: Ende März wird es die ersten Fahrzeuge mit DCT geben.

Frage: Wie werden neue Märkte erschlossen?

Antwort: car2go ist mittlerweile der größte Kunde, dies wird gern als Türöffner genutzt. Die Städte, in denen car2go startet, werden genau ausgewählt. Es werden vorrangig Städte mit Problemen gewählt, wo der smart seine Stärken ausspielen und Lösungen für die Probleme aufzeigen kann (vorrangig natürlich die Parkplatzproblematik). Mit Hilfe von car2go bringt man den Menschen den smart näher.

Frage: Wird es eine Neuauflage des roadsters geben?

Antwort: Das wünschen sich viele Menschen (auch Dr. Winkler selbst), aber leider ist so ein Nischen-Fahrzeug nicht zu einem sinnvollen Preis zu produzieren. Die Nachfrage wäre zu gering, also sind die Chancen für eine Neuauflage schlecht. Außerdem möchte sich smart derzeit voll und ganz auf die neuen fortwo und forfour konzentrieren.

Frage: Wie hat sich das Werk für die neuen Modelle verändert/weiterentwickelt?

Antwort: Die Komplexität der Produktion ist massiv gestiegen, daher werden jetzt deutlich mehr Roboter eingesetzt. Allerdings konnte die Anzahl der Mitarbeiter stabil gehalten werden, es wurden also keine Arbeiter durch Roboter ersetzt.

Mein Fazit: Es war ein spannender Tag und für jeden smart-Begeisterten ein absolutes Muss. Wenn ihr mal in der Nähe seid, nehmt auf jeden Fall die Werksführung mit und erlebt selbst, wie in 1-2 Stunden ein neuer fortwo entsteht.

smart Roadshow Köln

Die neuen Modelle des fortwo und forfour werden derzeit auf einer Roadshow durch ganz Europa dem interessierten Publikum präsentiert. Wir waren in Köln vor Ort.

smart Roadshow Köln

Natürlich waren die neuen Modelle der Publikumsmagnet, auch die wegen der Gamescom in Köln weilenden Besucher haben sich die beiden neuen genauer angeschaut. Wie schon auf der smart times war die Resonanz hier größtenteils sehr positiv. Was smart-Fans bemängeln – das gerade der fortwo zu wenig smart und zu viel „normales“ Auto ist – schien dem Publikum vor Ort scheinbar zu Gefallen.

Natürlich wäre die Roadshow kein smart-Event, wenn nicht allerlei Spiele und Kinderbelustigung angeboten würde.

Hier hat die Marketing-Abteilung wieder bewiesen, dass sie den Namen zu Recht trägt. Kaum ein Autohersteller versteht es so gut, fernab von den Fahrzeugen ein positives Image zu transportieren. Wir werden auf demnächst mal die Marketing-Aktionen von smart genauer beleuchten, es ist interessant zu beobachten, wie smart sich nach außen hin verkauft.

Die Roadshow geht natürlich weiter, hier sind die weiteren Termine:

Frankfurt 21.08. – 24.08.2014
Wien 28.08. – 31.08.2014
Brüssel 05.09. – 07.09.2014
München 12.09. – 14.09.2014
Zürich 18.09. – 20.09.2014
Amsterdam 25.09. – 28.09.2014
Mailand 09.10. – 12.10.2014
Rom 16.10. – 19.10.2014
Paris 30.10. – 01.11.2014
Barcelona 13.11. – 16.11.2014
Madrid 20.11. – 23.11.2014
Lissabon 27.11. – 30.11.2014

Meinung: Der neue fortwo – David

Im März war es soweit, auf Einladung von Dr. Winkler durften ich und einige wenige andere Blogger eine kurze Sneak Preview der neuen Modelle erhaschen. Nach einem kurzen Hintergrundgespräch präsentierte uns Dr. Winkler und der Chefdesigner exklusiv die neuen Modelle. Zwar handelte es sich um recht frühe Vorserienmodelle, aber das grundlegende Design stand bereits fest. Nachdem unser Autor Thomas seine Meinung zum neuen smart kundgetan hat, gebe ich nun in Teil 2 von 3 meine Meinung zum Besten.

Vorstellung fortwo forfour Sandro

Angekommen in einer großen Halle auf dem Daimler Entwicklungsgelände standen dort zwei Autos verdeckt durch große Tücher. Schon bevor Dr. Winkler die Tücher lüftete konnte ich das neue „One and a half box“ Design erkennen. Und ich war enttäuscht. Das ist kein smart, das ist ein abgeschnittener Twingo.

Dann aber verschwanden endlich die Abdecktücher und ich war begeistert. Im Kopf ging ich die Studien durch, holte mir forus, forstars und den fourjoy for vor Augen und entdeckte die konsequente Weiterentwicklung. Der smart ist erwachsen geworden.

Die Schnauze wurde aus Sicherheitsgründen eingeführt, auch technische Gründe haben hier sicher eine Rolle gespielt. Aber wie zeigt sich der neue damit? Bulliger! Kraftvoller! Erwachsener!

Die tridion-Zelle, immer das Kernstück des smart-Designs wurde noch mehr in den Fokus gerückt – seht her, ich bin so klein und trotzdem sicher. Aber der Schritt geht weiter, mehr als nur ein Sicherheitsaspekt hat sich die tridion-Zelle noch mehr zum Eyecatcher entwickelt. Schlichte Panels werden umrandet von der auffällig lackierten Zelle, bisher war es genau andersrum. Ich möchte keine weißen, roten oder schwarzen fortwos mit der typischen silbernen Zelle mehr sehen.

Dann trete ich näher heran und entdecke immer neue Elemente, die sich im und am ganzen Auto wiederfinden. Die Waben-Optik zum Beispiel – Scheinwerfer, Blinker, Kühlergrill und natürlich auch im Innenraum – überall findet man Waben. Das lockert nicht nur den Anblick des jeweiligen Bauteils auf, es ist vielmehr auch endlich ein konsequent durchgezogenes Designelement.

Ich schaue dem fortwo tief in die Augen und freue mich, dass endlich das Tagfahrlicht in die Scheinwerfer integriert wurde. Schluss ist mit der Notlösung an der Position der Nebelscheinwerfer. Der smart bekommt – trotz des Lächelns des Kühlergrills – einen leicht bösen Blick. Zwar werden mir die alten Linsenscheinwerfer fehlen, aber die neuen Augen passen einfach in das neue Auftreten. Zwar sind nur H4-Spots verbaut, hier wäre sicherlich mehr möglich gewesen, dies hätte allerdings die Entwicklungskosten erhöht, also zum Schluss den Kaufpreis. Dr. Winkler bestätigte, dass die Entwicklungskosten nun eben begrenzt waren, und bei einem Stadtauto andere Prioritäten gesetzt wurden.

Nun wage ich mich vor in das von Dr. Winkler bereits auf der smart times 2013 angepriesene Heiligtum – den Innenraum. Ich öffne die Tür und stocke kurz. Wie viel Platz ist denn hier? Der neue ist um 10 cm in die Breite gewachsen, im Innenraum sind gefühlte 30 cm dazugekommen. Wie die Entwickler das angestellt haben, bleibt ein Rätsel.

Ich nehme auf dem Fahrersitz Platz und freue mich, dass die Lüftungsdüsen in das Amaturenbrett integriert sind. Und das Radio – es steht etwas vor und scheint zu schweben. Und das Lenkrad, die Polster, die Verkleidungen – alles fasst sich toll an und macht einen sehr wertigen Eindruck.

Und, ohne zu wissen, woher es kommt, sticht es im Auge. Irgendetwas stimmt hier nicht. Die Zusatzinstrumente sind nun verwachsen und links vom Lenkrad? Wie sieht das denn aus? Und was soll das, ich mag doch die „Hörnchen“. Und…die waren genau da, wo üblicherweise das Navi angebracht ist. Und waren immer im Weg beim Putzen der Frontscheibe. OK, vielleicht ist es gar nicht so blöd, diese Instrumente zu kombinieren und zu verschieben. Schade ist es trotzdem, ich werde die Hörnchen vermissen.

OK, raus und noch eine Runde um die Autos drehen. Nanu, was ist denn mit den tollen Schmetterlingsscheibenwischern? Weg? Nur im Vorserienmodell so? Ich fragte Dr. Winkler und den Chefdesigner: Fragende Blicke, darauf hat niemand geachtet. Ein wirklich tolles Feature (nämlich eine komplett freie Sicht bei Regen) ist vergessen worden und wird auch nicht kommen.

Dr. Winkler bleib die ganze Zeit vor Ort, zeigte, erklärte und beobachtete. Sie beobachtete genau unsere Reaktionen, was fassen wir an, wo schauen wir genauer hin, was sagt unser Gesicht, als wir das erste Mal einsteigen. Im Anschluss fragte Sie mich nach meinem Eindruck. Hm, was sagst Du jetzt… keine Hörnchen, keine Schmetterlingsscheibenwischer, kann dass das restliche Design aufwiegen? Ja, kann es.

„Dr. Winkler, machen Sie ne Schleife drum, ich nehme einen direkt mit!“

Nachdem ich nun vor der smart Parade der smart times 2014 die neuen als „Fast“-Serienmodell sehen konnte fühlte es sich an, alte Bekannte wiederzutreffen. Klar, hier und da hat sich noch etwas geändert, ein paar Elemente sind nach wie vor nicht final, aber es war schön, die beiden wiederzusehen.

Jetzt hatte ich die Gelegenheit, mir die Reaktionen der anderen Besucher anzusehen. Und auch hier war meines Empfindens die Resonanz äußerst positiv.

Sicher, es wird immer ein paar ewig Gestrige geben, für die nur der 450 der wahre smart ist. Aber wie hätten diese Leute reagiert, hätte smart einen 450-Abklatsch präsentiert? Vermutlich hätten die gleichen Leute gerufen, dass sich das Auto gar nicht weiterentwickelt, smart die neuesten Entwicklungen verschlafen hat und die Marke so eh den Bach runtergeht.

 Der forfour

Und was ist mit dem forfour? Nun ja, das Design ist das gleiche, abgesehen von der zusätzlichen Rückbank unterscheiden sich fortwo und forfour nur in Details. So hat der forfour zum Beispiel eine einteilige Heckklappe erhalten. Das ist nicht so richtig „smart“, zum Beladen aber sicher praktischer.

Aber was macht den forfour aus? Was ist das Alleinstellungsmerkmal? OK, die hinteren Türen öffnen bis auf 85°, die hinteren Sitze lassen sich sehr leicht umklappen und der Wendekreis mit unter 9 Metern ist ne Ansage…

Aber der forfour drängt in einen Markt vor, der bis aufs Blut umkämpft ist. Mal abgesehen von den smart-Fans, die einen Viersitzer wollen oder brauchen – was bleibt dann noch? Hipster, die Wert auf ein stylisches Auto legen, denen aber ein Mini zu teuer ist? Ist dieser Markt so groß? Junge Familien, die einen günstigen Viersitzer suchen, schauen sich wohl eher beim „Bruder“ Twingo, Toyota Aygo und Konsorten um, preislich liegen hier Welten dazwischen.

Es wird spannend, wie sich die Verkaufszahlen des forfour gestalten, ich bin hier eher skeptisch.

Fazit

Ich bin begeistert vom neuen smart. Das Auto ist erwachsen geworden, der smart strahlt ein ganz anderes Selbstbewusstsein aus. Die üblichen Schwächen, die bei jedem Test des „alten“ smart aufgezeigt wurden, sind konsequent ausgemerzt worden, einige tolle Neuerungen sind eingeflossen. Ich freue mich darauf, die beiden als Tester vor der Tür zu haben, wirkliche Stärken und Schwächen erkennt man eben nur beim „erfahren“.

Nichts desto trotz hilft alle positive Resonanz nichts,wenn die Verkaufszahlen nicht stimmen. Die beiden neuen sind der Gradmesser – die Zukunft der Marke hängt am neuen fortwo und forfour. Die Wagen können bereits seit Ende Juli vorbestellt werden, ab November werden die ersten smarts ausgeliefert. Dann wird sich zeigen, ob die neuen Top oder Flop sind.

Classic Days 2014 – Schloss Dyck

Jährlich findet am Schloss Dyck eines der größten Oldtimer-Treffen statt. Wir waren vor Ort und haben ein paar Impressionen festgehalten.

Classic Days 2014 Schloss Dyck

Zugegeben, Oldtimer gehören nicht gerade zu unseren Kernkompetenzen, 2012 waren wir auch eher zufällig vor Ort. Die schiere Menge an Oldtimern hat uns aber dermaßen begeistert, dass wir auch dieses Jahr wieder vorbeigeschaut haben.

Wer also Interesse an Oldtimern hat, oder aber einfach Spaß an schönen Autos, sollte sich die Classic Days nächstes Jahr nicht entgehen lassen. Bis dahin genießt die Fotos und unser verwackeltes Video. 😉

smart times 2014 – smart times goes to…

Den Abschluss der smart times 2014 in Cascais bildete die „smart times goes to…“-Show. Die smart times und die smart Parade wurde resümiert, die Gewinner des smart contest wurden ausgezeichnet und Dr. Annette Winkler verkündete das nächste Ziel der smart times.

smart times 2015

Ein wirklich toll gemachtes Video eröffnete die Show und zeigte tolle Bilder der smart Parade. Dr. Winkler betrat die Bühne und die Begeisterung an der smart Parade war ihr deutlich anzumerken. Sie bezeichnete die Ausfahrt als die beste Parade aller Zeiten.

Sie bedankte sich vollkommen zurecht bei den Verantwortlichen der Polizei und der Stadt Cascais, wir waren schwer begeistert, was die Verantwortlichen hier abgeliefert haben.

Anschließend wurden die Gewinner des smart Contest ausgezeichnet. Im Video ist deutlich erkennbar, wie beliebt dieser Contest ist, mehr dazu hier.

Dann kam, worauf alle warteten. In einem wieder absolut sehenswerten Video wurde der Ausrichter der smart times 2015 bekannt gegeben – es geht nach Budapest in Ungarn.

Wir waren bereits vor 2 Jahren in Budapest und schwärmen noch immer davon. Eine wundervolle Stadt mit absolut freundlichen Menschen, wir freuen uns sehr auf Budapest.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich, es gibt bereits einige Vorab-Infos auf smarttimes2015.com. Noch sind keine Pre-Events buchbar, zumindest wir warten also, bis diese ebenfalls bei der Anmeldung möglich sind. Wenn es soweit ist, erfahrt ihr es natürlich hier bei uns.

Dieses Mal konnten wir auch endlich unsere technischen Probleme hinter uns lassen, und die Show im Video festhalten.

smart times 2014 – Eröffnungsfeier

Dr. Winkler eröffnete am Freitag die smart times 2014, begrüßte alle teilnehmenden Nationen und zeigte der gespannten Community die neuen Modelle.

smart times 2014 - Eröffnungsfeier

Mittlerweile eine feste Tradition, das Dr. Winkler die Besucher der smart times in ihrer jeweiligen Landessprache begrüßt. Neben den üblichen Verdächtigen wie Deutschland, Frankreich, Holland oder Belgien, waren auch dieses Mal einige smart Fans mit weiteren Anreisen vor Ort. So konnten Fans aus Brasilien, China oder Mexiko begrüßt werden.

Leider hat der Ersteller der Leinwandpräsentation wohl irgendwie die Flaggen von Deutschland und Belgien verwechselt.

Nach der offiziellen Begrüßung und einer kurzen Rede des Daimler-Chefs Portugals war es dann soweit, Dr. Winkler präsentierte der smart-Community die neuen Fahrzeuge. Leider nur auf der Bühne und leider nicht zum Anfassen, aber vor der smart Parade konnten wir die neuen Modelle besichtigen, dazu aber in einem gesonderten Artikel mehr.

Die Resonanz auf die neuen Modelle war größtenteils äußerst positiv, der meistgehörte Satz des Abends: „Die Fotos werden den Fahrzeugen nicht gerecht!“.

Das smartpit Team ist in der Meinung eher zwiegespalten, dazu aber mehr nach der smart times.

Wir haben die Feier als Video festgehalten, leider litten wir nach wie vor unter technischen Problemen und einem wirklich miesen Platz direkt hinter einem Fotografen. Kurzum, das die Qualität des Videos ist zu schlecht. Zum Glück hat unser Autor Thomas zumindest die Einfahrt der neuen Fahrzeuge und eine kurze Grußbotschaft von Nico Rosberg und Lewis Hamilton mit seinem iPhone festgehalten.

Hier noch einige Fotos der Eröffnung und der Präsentation der neuen Modelle.

smart times 2014 – smart contest

Wie jedes Jahr, wurden auch dieses Jahr im smart contest Fahrzeuge in verschiedenen Klassen prämiert. In den Kategorien Tuning & Performance, Design & Ästhetik und In-Car-Media wurden die Gewinner ausgezeichnet.

Stop-Button

Was denn, keine Fotos? Wer hat denn nun gewonnen? Und warum? Und wie? Achtung, es könnte Meinung folgen!

Was zeichnet eigentlich die smart times aus? Sind es tatsächlich die Autos? Tiefer, schneller, breiter? Treffen sich jährlich auf dem größten smart-Treffen der Welt denn wirklich zum Großteil Autonarren? Und warum ist die smart times dann so anders, als z.B. ein Opel- oder VW-Treffen?

Die Gemeinsamkeit der Teilnehmer ist die Freude an smart, das ist sicher unbestritten. Aber ist der smart vielleicht nur Mittel zum Zweck, um zusammenzufinden und an tollen Orten in ganz Europa mit vielen Menschen eine tolle Zeit zu verbringen?

Wir versuchen auf einer smart times alles mitzuerleben und sämtliche Eindrücke aufzusaugen. Wir nehmen an Pre-Events teil, um das Gastgeberland kennenzulernen, wir sind auf dem Eventgelände, um uns mit Freunden und bekannten zu treffen, wir gehen auf die Abendshows, um unterhalten zu werden und zu feiern. Das haben wir wohl mit den meisten Besuchern gemeinsam. Die smart times – diese Erkenntnis ist recht schnell gewonnen – dreht sich nicht um smarts, sondern um die smart-Community. Das WIR steht im Vordergrund, die Autos auf dem Parkplatz.

Aber nicht bei allen. Es gibt jedes Jahr die üblichen Verdächtigen, die die smart times für ein Tuning-Treffen halten. Nun gut, jedem nach seiner Fasson. Aber dass hier Sieger prämiert werden, weil sie eben dieses Tiefer, Schneller, Breiter leben? Muss auf einem solchen Event wirklich sowas in den Fokus gerückt werden? Wir denken nein! Und wir sind genervt.

Genervt von den Posern, die ihre Anlagen aufdrehen bis das Blut aus den Ohren schießt.

Genervt smarts, die bei jeder Bodenwelle Schritt fahren, da bei wenigen Millimetern Bodenfreiheit jeder Hubbel der letzte sein könnte.

Genervt von Wichtigtuern, die über die smart times schlendern als wären sie der King.

Genervt von Bastlern, für die die smart times aus dem smart contest besteht. (Zitat eines Kandidaten, den ich bei Facebook gelesen habe: „Ich möchte mit dem Auto die smart times gewinnen“.)

Natürlich haben auch wir uns die Fahrzeuge des smart contest angesehen. Und die Köpfe geschüttelt. Wenn smarts mit Gesichtern zweitklassiger Schauspieler „verziert“ werden, die sich nun mal totgefahren haben, wenn smarts Videosequenzen von eben diesem Schauspieler und seinem letzten Film gezeigt werden (was sagt eigentlich die GEMA zu öffentlichen Vorführungen dieses Films?), wenn smarts nur noch auf einem Anhänger transportiert werden können, weil sie keine Straßenzulassung haben oder nach 50 Metern verrecken würden, dann ist das nicht unsere Sicht auf die smart times.

Bitte nicht falsch verstehen, es gibt wirklich viele sehr schön umgebaute smarts. Und ich sehe mir auch gern getunte Autos an. Aber der Fokus einer smart times liegt in unseren Augen woanders.

Das ist der Grund, warum wir hier keine Bilder zeigen, warum wir ab sofort nicht mehr über den Contest berichten und der Grund, warum ich diesen Text hier runterschreibe.

Also bitte, liebe Verantwortliche, drängt den smart contest noch weiter an den Rand, der hat auf der smart times einfach nichts zu suchen. Und bitte liebe „Tuner“, kauft euch nen GTI, da seid ihr unter Euresgleichen!

smart times 2014 – Sintra Tour

Nach dem ersten Pre-Event „Beach Tour“ ging es beim zweiten Event nach Sintra. Glück für uns, dass die Sehenswürdigkeiten das Chaos überwogen haben.

smart times 2014 - Sintra Tour

Los ging es wie immer am Eventgelände. Nach kurzer Fahrt kamen wir am Palácio Nacional de Sintra an. Der ehemalige königliche Palast soll eine der Top Adressen sein, was Sightseeing angeht. Wir werden es leider nie erfahren, wir kamen nicht rein.

Es kursierte das Gerücht, dass der Veranstalter der smart times die Polizeieskorte kurzfristig abgesagt hat, über die Gründe können wir nur spekulieren. So kam, was kommen musste, der Konvoi riss ziemlich schnell auseinander und konnte nur mit Mühe und Not das Ziel erreichen.

Dort angekommen mussten die Tourguides erst mal klären, wie hoch der Eintritt ist, was eine Führung kostet, ob es Gruppentickets gibt und zu welchen Konditionen. Ganz ehrlich, sowas kann man sicher vorher klären. Nach kurzem Warten sammelten die Guides dann 26 Euro pro Person ein. Dies war allerdings der Preis ohne Führung, ohne Führung werden so große Gruppen allerdings nicht ins Schloss gelassen. Nach ca. einer Stunde hin und her, forderten die ersten ihr Geld zurück – nach kurzer Abstimmung wurde entschieden, dass Schloss nicht zu besichtigen.

Während der ganzen Zeit trudelten immer wieder Teilnehmer der zweiten Tour ein, die zwar die gleichen Sehenswürdigkeiten, aber in anderer Reihenfolge besichtigen sollten. Auch sie haben den Anschluss an ihren Konvoi verloren und sind nach Karte gefahren. Am Schloss angekommen, wurden sie von unseren Guides weggeschickt, sie sollen bitte ihre Gruppe suchen.

Bitte richtig verstehen, dies ist kein Vorwurf an die Tour-Guides, die beiden haben ihr Möglichstes getan. Hier geht der Vorwurf ganz klar an die Organisatoren. Anstatt die Tour im Voraus vernünftig zu planen, übergibt man die gesamte Verantwortung an zwei Mädels um die zwanzig, die mit der gesamten Situation zwar maßlos überfordert waren, jedoch versucht haben, das Beste daraus zu machen.

Nach einem kurzen Imbiss ging es dann weiter zum Kloster Convento dos Capuchos. Das Kloster liegt mitten im Wald und ist wirklich spartanisch eingerichtet. Hier lebten die Mönche in Buße und beschränkten alles auf das Wesentliche.

Die dritte Station war dann der Palácio Nacional da Pena. Das Schloss gilt als das Neuschwanstein Portugals – das können wir nur bestätigen.

Wie gesagt, gerade das Schloss hat unser Stimmung wieder gehoben, aber die mangelhafte Organisation war wirklich eine Katastrophe. Wir können nur hoffen, dass der Veranstalter hier die richtigen Schlüsse zieht und es nächstes Jahr in Budapest besser macht.

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