[Update] Erste Fahrt im 453

Am Wochenende lud smart zum Fahrevent der neuen fortwo und forfour. Wir waren auch eingeladen und durften einige Runden in den neuen Modellen drehen. Das Fahrevent fand in Barcelona statt, hier wurde seinerzeit ebenfalls der erste smart vorgestellt.

smart 453 fortwo double

Tatsächlich bestand die Fahrveranstaltung aus einer Menge Fahrzeit, was leider nicht die Regel ist. Wir hatten jedoch ausreichend Zeit, einen ersten Eindruck zum fortwo und den forfour zu gewinnen.

Am Ausgangspunkt der verschiedenen Routen stellte smart die originalen fortwo und S-Klasse des Crash-Tests aus.

Natürlich kann man über den Informationsgehalt dieses Crashtests diskutieren, interessant war es allemal zu sehen, dass die tridion-Zelle wirklich vollständig intakt war.

Die tridion-Zelle wird aus vielen verschiedenen Stählen gefertigt, um an jeder Stelle den maximalen Schutz zu gewährleisten.

Im Mittelpunkt stand natürlich der sagenhafte Wendekreis der neuen Modelle.

Nun ging es aber raus auf die Straße.

Wir waren zuerst mit einem fortwo mit Handschaltung mit dem 90PS Motor unterwegs. Typisch Neuwagen (unser Fahrzeug hatte ca. 2.000 km runter), war die Schaltung noch etwas hakelig und noch nicht richtig eingespielt, allerdings haben mir die Schaltwege nicht gefallen. Hier hätte ich eine knackigere Schaltung erwartet – bei einem Stadtauto sind häufige Schaltvorgänge vorprogrammiert. Allerdings sehen wir den Handschalter eher als Preisdrücker, in einem Stadtauto hat ein Schaltgetriebe in unseren Augen nichts zu suchen. Ein Großteil der Kunden wird das wohl ähnlich sehen und auf das DCT-Getriebe warten, welches Anfang 2015 verfügbar ist.

Es wurden auch ein paar fortwo mit einer Vor-Version des DCT bereitgestellt, mein Fazit: So muss sich ein Stadtauto anfühlen. Das DCT schaltet absolut sanft durch die Gänge, kein Nicken, keine Zugunterbrechung, bis auf das Motorengeräusch nimmt man Schaltvorgänge gar nicht mehr war. Das DCT-Getriebe ist in unseren Augen ein absolutes Muss, gerade für den fortwo.

Sehr angenehm aufgefallen ist die zusätzliche Breite von 10 cm. Von außen kaum zu sehen, ist im Innenraum ein ganz neues Raumgefühl aufgekommen. Fahrer und Beifahrer haben nun wirklich genug Platz, das Platzangebot erinnert an einen Klein- bis Mittelwagen, zumindest solange man sich nicht umdreht – typisch fortwo schaut man eben nicht auf eine Rückbank sondern in den Kofferraum.

Aber nicht nur dem Raumgefühl sondern auch dem Fahrkomfort kommen die 10 cm zu Gute. Der fortwo verzeiht nun deutlich mehr, Schläge werden nun nicht mehr so stark an die Insassen weitergegeben, hart ist der fortwo natürlich auf Grund des kurzen Radstandes nach wie vor. Während der 451 für meinen Geschmack hier und da zu hart ist, wirkt die Abstimmung beim 453 genau richtig.

Der Innenraum und die Armaturen sind nun deutlich hochwertiger, sämtliche Hebel und Knöpfe fühlen sich nun deutlich wertiger an als bisher. Die Blinker rasten mit einem angenehmen Klicken ein, der Wischerhebel lässt sich deutlich leichter bedienen, die Bedienung der Klimaanlage ist nun deutlich schöner gelöst als bisher.

Insgesamt ist deutlich erkennbar, dass der Innenraum die Basis war, und das restliche Auto um den wirklich schönen und angenehmen Innenraum gebaut wurde.

Bei jeder Veranstaltung fährt Dr. Winkler mit dem fortwo vor und demonstriert den kleinen Wendekreis von unter sieben Metern. Ich habe ihre Begeisterung dafür erst verstanden, als ich meine erste Pirourette gedreht habe. Der fortwo dreht dabei fast auf der Stelle, rangieren oder einfach nur Kreise drehen macht dermaßen viel Spaß und ist in engen Gassen einfach nur praktisch. Mit einem Radeinschlag von fast 45° kommt man wirklich in jede Parklücke; Wendemanöver sind spielend erledigt – so macht Autofahren in der Stadt Spaß.

Hier hilft natürlich die Servolenkung, die etwas mehr Feedback geben könnte, aber im Gesamtbild hat sie mir durchaus gefallen.

Besonderen Wert hat smart auf Connectivity gelegt. Beim Kauf hat man die Qual der Wahl – entweder ein “normales” Radio mit Smartphone-Halterung oder dem Media System.

Mir gefällt das Media-System wirklich gut, das 7-Zoll Display lässt sich sehr gut bedienen, dank des kapazitiven Touchscreens. Der Bildschirm unterstützt Multitouch, so dass z.B. in der Navi-Karte die bekannten Zoom-Gesten vom Smartphone genutzt werden können. Das System nutzt Android als technische Basis, hierauf hat smart sämtliche Funktionalitäten aufgebaut. Das System ist dadurch leichter aktualisierbar, smart hat hier wohl noch einige Ideen im Köcher, leider ohne Details zu verraten.

Die Funktionen laufen auf dem Display butterweich, der Mut zur Farbe hilft ungemein, da man sofort erkennt, in welchem Bereich man sich befindet.

Allerdings ist das System noch nicht zu Gänze ausgereift, einige Male hat das Navi uns falsch geleitet, die Rückfahrkamera nimmt nicht 100% des Bildschirms ein, usw. Aber genau hier kann smart die Stärke des Systems unterstreichen, indem schnell Updates ausgeliefert werden.

Das Hauptmenü

Media

Navigation

Telefonie

Eco-Score

Dienste

Einstellungen

Gerade den Punkt Dienste fand ich sehr interessant, hier wird smart demnächst Apps anbieten, die dann per SD-Karte installiert werden können. Zwar ist trotz Android der Google Play Store nicht nutzbar, aber smart möchte einige eigene Apps zur Verfügung stellen, um hier deutliche Mehrwerte zu liefern.

Auch das Multifunktionsdisplay im Tacho bietet nun endlich sinnvolle Informationen und sieht wirklich chic aus.

Warum smart hier allerdings einen anderen Weg geht und z.B. Apple CarPlay oder Android Auto nicht anbietet, ist nicht ganz klar.

Jetzt ging es die ganze Zeit um den fortwo, was ist eigentlich mit dem forfour? Auch den neuen forfour konnten wir natürlich testen, allerdings habe ich keine großen Unterschiede im Fahrverhalten feststellen können, hier kommt die gemeinsame Basis zum tragen. Beim Beschleunigen hat man das zusätzliche Gewicht des forfour minimal gemerkt, aber davon abgesehen war das Fahrverhalten sehr ähnlich.

Beide Fahrzeuge sind hart abgestimmt, im Gegensatz zum 451 aber nicht mehr zu hart. Beide neigen zum Untersteuern, hier greift aber schnell das ESP ein und bremst die Wagen wieder ein. Zusätzlich gibt es technische Helferlein wie einen Spurhalteassistenten, Abstandwarner und Seitenwind-Assistenten, bis auf den Seitenwind-Assistenten allerdings alle gegen Aufpreis. Ob man diese Assistenten wirklich benötigt, muss jeder für sich entscheiden, ich zumindest kann darauf verzichten.

Glänzen kann der forfour natürlich mit seiner Größe. Der Kofferraum ist für ein Fahrzeug dieser Größe ausreichend dimensioniert.

Die hinteren Türen lassen sich auf fast 90 Grad öffnen, so wird das Beladen und auch das Ein- und Aussteigen deutlich erleichtert.

Bei Bedarf lassen sich die Rücksitzbänke mit einem Handgriff umklappen, so dass auch größere und sperrige Dinge transportiert werden können.

Zusätzlich kann man natürlich auch die Rücksitze und der Beifahrersitz komplett umklappen, um die Ladekapazität zu vergrößern.

Der forfour kann also getrost als Packesel genutzt werden. Aber ist der forfour auch familientauglich? Leider nur bedingt, die Beinfreiheit auf den Rücksitzen ist doch arg eingeschränkt. Das mag mit Kindern funktionieren, mit vier Erwachsenen möchte ich allerdings im forfour keine längere Tour unternehmen.

Toll ist hingegen das Faltdach, welches zumindest ansatzweise Cabrio-Feeling im Viersitzer aufkommen lässt.

Fazit

Der smart ist erwachsen geworden, viele Nachteile der alten Modelle wurden ausgemerzt, einige tolle Funktionen wurden hinzugefügt. Besonders angetan war ich vom 7-Zoll Multitouch Display des Media-Systems, auch wenn die Software noch nicht ganz ausgereift war. Insgesamt ist der Innenraum das Highlight des neuen smart, alles fühlt (und hört) sich wertiger an als bisher.

Begeistert war ich außerdem vom DCT-Getriebe, damit lässt sich der smart endlich so fahren, wie ein smart fahren soll.

Wirklich negative Punkte sind mir in dem kurzen Test nicht aufgefallen, die Handschaltung könnte knackiger sein und die Servolenkung etwas mehr Feedback geben, ein Keyless System oder zumindest ein Schlüssel zum Einklappen hat mir gefehlt – das ist allerdings Jammern auf hohem Niveau.

Wir hoffen, die beiden bald für einen längeren Testzeitraum vor der Tür zu haben, um die Fahrzeuge im Alltag kennenzulernen, Stärken und Schwächen zeigen sich erst im Alltagstest.

Und was meinen die anderen?

Sowohl auf autophorie.de, beim bigblogg.com, bei autogefuehl.de und bei mein-auto-blog.de wird für mein Empfinden ein positives Fazit gezogen, obwohl auch klar Schwächen aufgezeigt wurden.

[Update] Fabian und Larissa von autophorie.de haben zu beiden Fahrzeugen auch noch interessante Videos gedreht:

Neben eigenen Bildern durften wir übrigens einige Bilder von Sandra von co-co-co.de nutzen, vielen Dank dafür.

Updates: Website smart.de – katastrophales Nutzer-Erlebnis

Ich mag den fortwo. Ich mag die Marke smart. Aber die aktuelle Website der Marke mag ich nicht.

Im Herbst 2013 fiel mir zum ersten Mal auf, daß smart eine neue Website hat. Irgendwie unübersichtlich. Zu voll. Ok, muss man sich dran gewöhnen – dachte ich. Nach einigen frustrierenden Besuchen der Seite hatte ich die Hoffnung, dass bestimmt noch dran gearbeitet wird, im Hintergrund – das kann ja so nicht fertig sein. Aber heute, über ein halbes Jahr später, habe ich die Schnauze voll. Und zwar so voll, daß es mir diesen Artikel wert ist.

smart.de startseite

Kurze Vorgeschichte: Eine Bekannte wollte sich einen neuen fortwo kaufen. Sie rief mich an, um mal mit mir über die aktuellen Modelle und Ausstattungen zu sprechen. Kein Problem, dachte ich – schnell zu www.smart.de surfen und mal in den Konfigurator schauen. Ja… alsoooo… der Konfigurator… ähm… wo… isser denn?

Eine hektische Vollformat-Slideshow im drei-Sekundentakt auf der Startseite – aber keine Navigationselemente? Kann doch nicht sein. Voten kann ich da. Ich will aber nicht voten, ich will Infos. Dann entdecke ich unten rechts einen Button. Gerade so positioniert, daß er bei meinem Browser mit eingeblendeter Tab- und Favoritenleiste aus dem unteren Bildschirmrand herausragt. Der Button hat die gleiche Größe, Form, Farbe und Schrift wie der “Jetzt voten” Button. “Produkte und Services” steht drauf. Und tatsächlich: Da versteckt sich die eigentliche Navigation. Also zumindest sowas in der Art. Denn lange Ladezeiten, quälend ruckeliges scrollen, langatmige und überladene Unterseiten mit viel Klicki-Bunti lassen einen mehr durch die Website stolpern als navigieren. Bis dann endlich irgendwann, irgendwo ein kleiner gelber Button über den Screen huscht: “Zum Konfigurator” Ah! Endlich.

Klick auf den Button – nix passiert.

Klick-Klick – wieder nix.

Klick-Klick-Klick – gar nix!

Öhm. Komisch… vielleicht ist mein Pop-up Blocker an? Nö. Mal zur Sicherheit den Browser wechseln, Firefox geht immer. Nur hier nicht. Neueste Version installiert? Ja – aber trotzdem: Nix.

Was ist denn hier los? Mal schauen, ob man über die Website-Suche den Konfigurator findet. Dummerweise braucht man erstmal eine Suchfunktion, um die Suche zu finden. Ich entdecke sie oben links hinter einem kleinen Dreieck. Suche: “Konfigurator”. Ergebnis: Gleiche Seite wie zuvor. Der Link zum Konfigurator: immer noch tot.

Kann nicht sein, denke ich. Der Konfigurator ist doch eine der wichtigsten Funktionen einer PKW Hersteller Website. Da schreibe ich doch mal dem Website Administrator, ob ich zu doof bin, oder ob die Seite ein Problem hat. Kann ich aber nicht. Weil es einfach keine Möglichkeit dazu gibt. Überhaupt: Kontaktaufnahme, Feedback, Fragen? Scheinbar alles nicht erwünscht, ich finde jedenfalls keine Möglichkeit. Gehört sowas nicht auf die oberste Navigationsebene?

Dafür kann ich einen Händler “in meiner Nähe” kontaktieren. Und “Connecten” kann ich mich mit der Website. Toll. Und liken kann ich, zum Beispiel den fortwo – so wie es schon 6 (!) User beim electric drive und -sage und schreibe- 12 (!) User beim normalen fortwo getan haben. Wow. Das ist mal eine Fanbasis. Liegt in Wirklichkeit einfach daran, daß sich kein Mensch so tief in diese Chaos-Website verirrt. Überzeugend wirken diese social-media-Fan Zahlen auf den potenziellen Kunden sicher nicht.

Vor lauter Frust habe ich mich dann mal eine halbe Stunde hingesetzt und mir smart.de genauer angeschaut. Mein Fazit: Eine absolut spaßfreie und unflüssige Website, in der man ziellos umherirrt. Eine Zumutung für den Nutzer – und damit eine Katastrophe für die Marke. Ich behaupte, daß die Website in dieser Form der Marke smart einen gravierenden Image-Schaden zufügen wird. Die Navigation muss schleunigst überarbeitet, oder besser, die gesamte Website gegen ein neues, funktionales Design ersetzt werden.

Mir stellt sich die Frage, wie diese Website überhaupt entstehen konnte. Ich kann es mir nur so erklären: Man hat bei smart bemerkt, daß man mit der alten, flash-basierten Website keinen Blumentopf mehr gewinnen kann. Man hat eine Ausschreibung gestartet. Eine mittelmäßige Agentur hat den Auftrag bekommen, weil sie entweder A) sehr billig war oder sich B) am besten verkaufen konnte. Oder beides.

Besagte Agentur hat dann ihre feinsten Hipster-Nerds auftanzen lassen und die haben den Verantwortlichen bei Daimler erklärt, daß im Web 3.0 alles total “social” sein muss, damit man den Kunden besser im Fokus hat. Darum findet man auf der Startseite auch gleich fünf Links zu Pinterest, Instagram, Twitter, Facebook, Youtube – aber KEINEN einzigen Link zum Konfigurator oder gar für Anfragen. Wichtige Navigationselemente sind in Aufklapp-/Pulldown-/Scrollmenüs versteckt, die sich an den Bildschirmrändern verstecken. Hier wurde die Funktionalität ganz klar vermeintlichen Trends untergeordnet.

Aber: Nicht alles in diesem bekloppten Internet muss “social” sein. Auf einer Fahrzeughersteller-Website will ich mich weder connecten, noch komme ich zum Voten und erst recht nicht zum Liken. Diesen Kram kann man doch wunderbar da abfeiern, wo er hingehört: Bei Facebook, Youtube und Co.

Die Herstellerseite www.smart.de muss in erster Linie umfassende Produktinformationen und faszinierende Produktfotos liefern. Und zwar schnell, klar, reibungslos. Sie muss Interesse am fortwo wecken und Fragen beantworten. Sie muss einwandfrei funktionieren. Und vor allem: Spaß machen – so wie ein fortwo.

Mit dem Pseudo-hippen web 3.0 Kram schießt smart dagegen voll am wichtigsten Ziel vorbei: Dem Kunden.

Update: Na wenigstens hat mittlerweile einer bemerkt, daß der Konfigurator nicht funktioniert hat. Bleibt zu hoffen, daß der Rest ebenfalls bald korrigiert wird…

Update 2: Auch nach 2 Tagen ist es nicht möglich, eine Finanzierung berechnen zu lassen. Und die Hilfe funktioniert natürlich auch nicht…Bildschirmfoto 2014-05-22 um 20.43.05

Bildschirmfoto 2014-05-22 um 20.43.49

 

Update 3: 24.05. Finanzierungsrechner funktioniert nach wie vor nicht.

 

Probefahrt smart fortwo ed BRABUS edition

Lange hat dieses Schätzchen unbeachtet auf meiner Speicherkarte geschlummert, nun habe ich es doch wiederentdeckt. Auf der smart times 2013 in Luzern hatten wir die Gelegenheit den 451 ed in der BRABUS Edition zu fahren. Das Video dazu habe ich nun wiederentdeckt und möchte es euch nicht vorenthalten.

smart fortwo ed BRABUS

Gerade die Beschleunigung des 60kW (82PS) starken Elektromotors hat uns wirklich aus den Socken gehauen. Wir konnten uns ja bereits mit dem Mitsubishi i-MiEV, dem Peugeot iOn, dem Citroën C-Zero und natürlich der mia überzeugen, das Elektro-Fahrzeuge absolut alltagstauglich sind. Was kann der fortwo ed BRABUS besser? Klare Sache, der Spaßfaktor ist unerreicht.

Leider ist gerade der fortwo ed in der BRABUS-Edition nach wie vor nicht zu bezahlen, unter 30.000 Euro gibt es hier nicht viel zu holen. Bleibt zu hoffen, dass die Elektro-Versionen des smarts irgendwann bezahlbar werden.

smart fortwo 2014 – Erlkönig Test bei VOX auto mobil

Auch wenn man bei VOX noch nicht allzuviel vom neuen smart fortwo zu sehen bekommt – die Außenhülle und der Innenraum der Protypen sind nach wie vor stark getarnt – der erste Eindruck der Journalisten zum 2014 erscheinenden smart fortwo fällt ausgesprochen positiv aus.

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Damit deckt sich der Test der Fachpresse mit unserem ersten Eindruck des Fahrzeuges.

Neben einer soliden Anmutung scheint der smart fortwo ein überaus gutmütiges Fahrverhalten an den Tag zu legen, wie die Fahraufnahmen mit abgeschaltetem ESP auf vereister Fahrbahn deutlich machen.

Hier und da sind dann doch einige wenige Details zu erkennen. Eine Rückleuchte hier, eine Klimabedienteil dort. Das Video ist in jedem Fall äußerst sehenswert:

smart fortwo Erlkönig 2014: Erste Testfahrt mit Journalisten

 

Autophorie testet car2go in Stuttgart

Die Jungs von autophorie.de sind uns einen Schritt voraus, sie haben car2go bereits getestet. Von der Anmeldung, über das Finden und Nutzen der Autos bis zum Mietende hat Fabian alles im Video festgehalten.

smart Car2Go

Die Anmeldung habe ich mittlerweile auch erledigt, das Ganze geht tatsächlich so problemlos und schnell, wie im Video gezeigt.

Der Wagen wird dann schnell per App gesucht und reserviert, und los gehts. In Stuttgart wurden bereits smart fortwo electric drive verteilt, also ist man auch noch umweltfreundlich unterwegs.

Nach der Fahrt noch schnell den Hobel an die Steckdose und die Miete beenden, fertig!

Vielen Dank an das Team von autophorie.de für die Klasse Videos.

Erfahrungsbericht: 122 PS im smart

Thomas Komo, Inhaber der Firma CS-Tuning mit Sitz im hessischen Rodenbach lud uns ein, den Entwicklungsprozess einer neuen, kraftvolleren Generation von Leistungssteigerungen für den smart fortwo 451 zu begleiten. Der smart Motor wird am Ende über 120PS auf dem Rollenprüfstand leisten.

Zunächst erfuhren wir interessante Details über die Geschichte des seit 1998 auf smart spezialisierten Unternehmens: Thomas Komo hat seine Wurzeln im Motorsport. Er wechselte Anfang der 1990er ins Tuning-Fach und machte sich zunächst in der Chrysler- Opel- und Lotus-Szene einen Namen. Durch die persönlichen und geschäftlichen Verbindungen zu KBS Motors in Frankfurt sammelte er Erfahrungen im Motortuning von Kleinwagen wie dem Fiat Uno Turbo oder dem Fiat Cinquecento.

Im Spätherbst 1998 begann ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Unternehmens, als ein langjähriger Kunde auf den Hof des Tuners fuhr – am Steuer eines nagelneuen smart. Er übergab den Schlüssel und sagte: “Mach da mal was draus und melde dich, wenn du fertig bist.” Thomas Komo wusste zunächst nicht so recht, was er von dem Stadtfloh halten sollte. Skeptisch schaute er sich zusammen mit seinem Software-Ingenieur die Kennfelder des Motorsteuergerätes an. Bereits nach wenigen Stunden gab es eine erste Probefahrt mit gesteigerter Motorleistung – der Stadt-Floh war in diesem Augenblick zum Spaßmacher mutiert.

Kurzerhand wurden eigene smarts angeschafft und die Entwicklung von Leistungssteigerungen für den Winzling begann. Da die Hardware des Flitzers schnell an ihre Grenzen kam, wurde Zubehör wie optimierte Abgasanlagen, Fahrwerke und Alufelgen entwickelt. Alleine vom „CS01“ Alurad wurden innerhalb kürzester Zeit mehr als 5000 Sätze verkauft.

CS-Tuning war damit neben BRABUS der erste Anbieter für smart Tuning und Zubehör überhaupt, denn in der klassischen Tuning-Szene wurde der unkonventionelle Kleinstwagen zunächst nur belächelt.

Bald bildete sich jedoch eine schnell wachsende Fangemeinde rund um den smart und CS-Tuning wurde zum gefeierten smart-Tuner. Das sah auch die Fachpresse so: Die Fahrzeuge von CS-Tuning gewannen regelmäßig Vergleichstests mit den Mitbewerbern.

Im Jahr 2006 sorgte der smart roadster von CS-Tuning auf dem jährlichen, Marken-offenen Tuner Grandprix am Hockenheimring für eine kleine Sensation. Mit seinen Rundenzeiten nahm der komplett umgebaute CS-roadster den stolzen 2. Platz ein – nur geschlagen von einem ebenfalls modifizierten Opel Speedster Turbo mit mehr als doppelt soviel PS und drei mal mehr Hubraum.

Auf unsere Frage, was den langjährigen Erfolg von CS-Tuning ausmacht, antwortet Thomas Komo mit nur einem Wort: “Kundenzufriedenheit”.

Denn in Zeiten des Internets verbreiten sich Informationen über Qualitätsmängel rasend schnell. Die vielen smart-Foren sind der ideale Ort dafür. Wenn man als Anbieter nicht beste Qualität liefert, ist der Ruf schnell ruiniert – und das Internet vergisst nichts.

Thomas Komo sagt: „Viele Mitbewerber sparen bei der Entwicklung und bieten unausgereifte Datenstände zu Ramschpreisen an. Die Zeche zahlt später der Kunde.”

Leistungssteigerungen mit zu kurzer Entwicklungsdauer fühlen sich unharmonisch und ruppig an oder machen Probleme beim Kaltstart und Leerlauf. Das empfindet nicht nur der Fahrer als störend, es schadet auch dem Motor.

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Wie die seriöse Entwicklung einer Leistungssteigerung vonstatten geht, konnten wir live miterleben. Zunächst werden Testfahrten auf dem Leistungprüfstand durchgeführt. Dazu mietet sich CS-Tuning bei den Kollegen von VW-Tuner Oettinger im nahegelegenen Friedrichsdorf ein. Hier wird nach strengen Vorgaben zunächst die Serienleistung des Fahrzeuges ermittelt und im nächsten Schritt die Kennfelder optimiert. Jede Änderung wird direkt auf dem Prüfstand analysiert.

Am Verlauf der Leistungskurven ist zu erkennen, wo es unharmonische Leistungsspitzen oder Leistungsdefizite gibt. Diese Ausreißer werden dann wieder in der Software kompensiert. Dieses Prozedere wird so lange wiederholt, bis die Kraftentfaltung absolut harmonisch über das gesamte Drehzahlband verläuft – das kann schonmal mehrere Tage dauern. Erst dann erfolgt die Erprobung auf der Teststrecke.

Auch wir durften einige Vorabversionen testen. Und tatsächlich: Jede Variante hatte ihre Eigenheiten und Besonderheiten bei der Kraftentfaltung. Wer behauptet, “Tuning ist gleich Tuning”, wird hier eines besseren belehrt.

Nach jeder Testfahrt setzt sich Thomas Komo mit seinem Softwareentwickler zusammen und feilt weiter an den Parametern – davon gibt es beim smart-Motorsteuergerät über 80.000.

Erst wenn alles passt, wird der Datenstand freigegeben.

Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Fahrgefühl. Der smart beschleunigt mit der Leistungssteigerung kraftvoll und harmonisch, die Elastizität wurde spürbar gesteigert und der Motor hat in allen Fahrsituationen deutliche Kraftreserven. Überholvorgänge werden verkürzt und Ampelstarts werden zur wahren Freude.

Bei den Testfahrten erzielten die Erprobungsfahrzeuge Geschwindigkeiten, die man einem smart niemals zutrauen würde.

Unterm Strich hat CS-Tuning in diese Entwicklung eine Summe in fünfstelliger Höhe investiert, den dazu notwendigen Fuhrpark nicht eingerechnet.

Diese Investition zahlt sich für den Kunden, aber auch langfristig für den Tuner aus. Auch nach intensiver Recherche in den einschlägigen smart-Foren konnten wir keinerlei Problemberichte zu den Leistungssteigerungen von CS-Tuning finden – und das, obwohl seit 1998 tausende von smart-Motoren aller Baureihen von CS-Tuning modifiziert wurden.

Wer ganz sicher gehen will, erhält auf Wunsch eine Garantie für den leistungsgesteigerten Motor. “Bei unserem Garantie-Anbieter sind wir ein gern gesehener Kunde”, sagt Thomas Komo, “es gab bisher keinen einzigen Schadensfall.”

 

Ein Wochenende im smart fortwo electric drive

Lange mussten wir warten, am vergangenen Wochenende war es dann so weit: Das smart Center Darmstadt stellte uns für ein komplettes Wochende den smart fortwo electric drive zur Verfügung.

 

Am Freitag Abend durften wir den electric drive im smart Center Darmstadt abholen. Nach der kurzen Einweisung durch einen geschulten Mechatroniker fuhren wir nahezu lautlos vom Hof des Autohauses.

Die Anzeigeinstrumente des electric drive geben exakt Auskunft über alle relevanten Parameter. In den beiden Zusatzinstrumenten, die normalerweise Uhr und Drehzahlmesser beherbergen, wird der aktuelle Energieverbrauch dargestellt sowie der Ladezustand der Hochvoltbatterie.

 

Im Multifunktionsdiplay wird die geschätzte Reichweite in Kilometern angezeigt und die derzeit zur Verfügung stehende Motorleistung. Eine ECO-Anzeige informiert darüber, wie effizient man gerade unterwegs ist. Das ist wichtig, denn der smart fortwo electric drive macht Spaß, erstaunlich viel Spaß sogar. Dabei ist der electric drive im Innenraum so leise, daß man oft schneller unterwegs ist, als man denkt. Hier ein kurzes Video der Beschleunigung und der Fahrgeräusche:

http://youtu.be/SggYFIOZK1o

Das Drehmoment liegt sofort an und die kleinste Bewegung am Gaspedal wird direkt in Vortrieb umgesetzt. Dabei gibt der Motor nur ein leises, jetartiges Pfeifen von sich, es klingt ein bißchen wie im ICE. Dank der fehlenden Schaltpausen endet der Schub auch erst bei elektronisch begrenzten 125km/h. Mehr wäre definitiv möglich, aber die Akkulaufzeit verringert sich dramatisch bei höheren Geschwindigkeiten – dazu später mehr.

Am ersten Abend fuhren wir den electric drive von Darmstadt nach Frankfurt, dann weiter bis hoch auf den Feldberg. Nach ein paar Runden im Hintertaunus war die Batterieanzeige dann bis auf 20% abgefallen. Wir wollten wissen, was passiert, wenn die Hochvoltbatterie ganz leer ist. Der Selbstversuch zeigt: Ab 15% wird von der Elektronik die abrufbare Leistung in drei Stufen reduziert, der electric drive beschleunigt spürbar langsamer. Der Bordcomputer erinnert daran, daß man mit Batteriereserve fährt. Ab den letzten 5% werden Komfort-Verbraucher wie die Heizung abgeschaltet. So haben wir dann noch ca. 8 km zurücklegen können, Beschleunigungstests inklusive. Als die Anzeige dann auf 0% umschaltete, haben wir den electric drive nur noch einige hundert Meter rund um die heimische Steckdose bewegt.

 

Obwohl die Batterie leer angezeigt wurde, war langsames Weiterfahren möglich. Direkt vor der Haustür war es dann soweit. Der electric drive blieb abrupt stehen, alle Warnlampen leuchteten auf, begleitet von einem schrillen Warnton und der eindringlichen Meldung im Display: Hochvoltbatterie sofort laden!

 

Nach einmaligem Zündung aus- und wieder einschalten ließ sich der electric drive noch die letzten 10 Meter zu seinem Parkplatz fahren. Da der Stellplatz im Hof ca. 20 m von der Steckdose im Keller entfernt ist, schlossen wir das mitgelieferte Ladekabel an eine Kabeltrommel an, die komplett abgerollt genau bis zur Steckdose reichte. Nach 2 Stunden schauten wir zur Sicherheit nochmal nach und stellten fest: Die angezeigte Restladezeit betrug noch 16 Stunden. Wie bitte? Der electric drive soll doch in 8 Stunden vollgeladen sein. Ein Blick ins Handbuch verriet, daß drei Ladestufen mit 8, 10 oder 12 Ampere mit unterschiedlichen Ladezeiten existieren. Man muss den passenden Ladestrom im Bordcomputer vorwählen, je nachdem was die Steckdose hergibt. Die Einstellung im Bordcomputer ist permanent. Am Ladekabel befindet sich aber eine kleine Ladebox:

 

Bleibt das Kabel am Hausstrom-Netz, merkt sich die Box die letzte Einstellung. Entfernt man das Ladekabel zwischen den Ladevorgängen vom Stromnetz, schaltet die Box aus Sicherheitsgründen wieder auf minimalen Ladestrom. Man muss also vor jedem Ladevorgang mit einem Tastendruck an der Box sicherstellen, daß mit dem im Bordcomputer vorgewählten, höheren Ladestrom geladen wird. Nach Drücken des Knopfes zeigt der Bordcomputer dann auch die erwartete Restladedauer von knapp 8 Stunden.

Am nächsten Morgen dann die große Überraschung. Die Akkuladung ist nur bei 10%. Der Überhitzungsschalter der Kabeltrommel hat ausgelöst und den Ladevorgang unterbrochen. Neuer Versuch: Ladestrom im Bordcomputer reduziert auf 10 Ampere. Nach 15 Minuten löst der Überhitzungsschalter erneut aus. Offensichtlich ist der Kabelquerschnitt der Kabeltrommel unzureichend. Die Ladedauer mit 8 Ampere hätte ca. 15 Stunden betragen, der Samstag wäre damit vorbei gewesen. Also fuhren wir in den nächstegelegenen Baumarkt und besorgten ein 25 Meter Kabel mit ausreichend großem Querschnitt (2,5 mm²).

 

Damit war das Laden mit 12 Ampere problemlos möglich, nach 6,5 Stunden war der electric drive abfahrbereit für eine Rundfahrt und unseren nächsten Test: Laden im öffentlichen Raum. Die App “Plugfinder” half uns dabei, öffentliche Ladestationen im Umkreis zu entdecken.

 

Eine davon befindet sich in direkter Nähe eines Einkaufszentrums in der Frankfurter Nordweststadt. Angezeigt wurde die Station in der Nähe der dortigen Shell Tankstelle. Sollte der Ölkonzern etwa auf Zukunft setzen? Wir parkten den electric drive abseits der Zapfsäulen und fragten den Kassierer, ob es hier eine Elektrotankstelle gibt. Seine Gegenfrage war deutlich: “Elektrotankstelle? Was soll das sein?”

Also ging die Suche weiter. Wir vermuteten die Ladestation dann im Parkaus des Einkaufszentrums. Nach einer halben Stunde im Samstag-Nachmittag-Shopping-Parkhaus-Chaos fragten wir einen Parkplatzwächter. “Nein, hier drin gibt es keine Ladestation.” Aber draußen auf dem kleinen Parkplatz gegenüber, da habe er soetwas schon gesehen. “Für das Parkticket hier im Parkhaus müssen Sie aber trotzdem bezahlen, auch wenn sie nur rumgefahren sind”, mahnte er.

Nach einer weiteren Such-Runde rund um das Einkaufszentrum entdeckten wir dann den kleinen Parkplatz mit der Ladestation. Gut gemeint: Vor der Stromtankstelle gilt Parkverbot mit Ausnahme von Elektrofahrzeugen während des Ladevorganges. Trotzdem parkte dort ein VW Passat, dahinter ein Wohnmobil. Wir hatten keine Chance, mit dem electric drive in ausreichender Nähe zu der Station zu parken und mussten ungeladen weiterfahren.

 

Nächste Station: Landratsamt Bad Homburg. Dieses Mal nahmen wir zur Sicherheit unser 25 Meter-Kabel mit. Zunächst wurden wir von der Plugfinder App in die falsche Straße gelotst. Nach kurzer Suche fanden wir die Ladesäule dann auf der anderen Seite des Gebäudes. Aber: Einer der beiden Stellplätze war belegt mit einem Mitsubishi iMiEV, der gar nicht geladen wurde, der zweite Stellplatz war von einem offensichtlich nicht-elektrischen Skoda Superb belegt.

 

Während wir überlegten, wo wir den smart am besten parken, um ihn über das Verlängerungskabel mit der Steckdose verbinden zu können, kam der aufgeregt gestikulierende Fahrer des Skoda auf uns zugerannt. Entschuldigend erklärte er, nur kurz etwas in seinem Büro geholt zu haben, und daß er natürlich sofort wegfahren wolle, damit wir unser Fahrzeug laden können. In einem nicht enden wollenden Gespräch entschuldigte er sich mehrfach für das Parken auf dem blau gerahmten E-Parkplatz.

Tatsache ist: Die Rechtslage wäre auf seiner Seite. Ist kein Parkverbot mit einer E-mobil-Ausnahme ausgeschildert wie in Frankfurt, kann er auch mit seinem Verbrennungsmotor auf diesem Parkplatz stehen. An den Ölflecken auf dem neu angelegten Parkplatz ist zu erkennen, daß hier regelmäßig nicht-elektrische Fahrzeuge parken. Nach weiteren fünf Minuten des Philosophierens über die Problematik zugeparkter E-Parkplätze (Zitat: “man parkt ja auch nicht auf der Tankstelle”) konnten wir endlich den Ladevorgang starten.

Die Aktivierung des Ladevorganges war überraschend einfach: In der Ladesäule befindet sich ein Mobilfunkchip, dessen Nummer im Display angezeigt wird. Durch einen Anruf dieser Nummer wird die Station aktiviert, die Abdeckungen der Steckdosen öffnen sich.

Dazu ein kurzes Video:

http://youtu.be/ChHWGUiKfsw

Wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist oder unerwartet unterbrochen wird, erhält man eine SMS-Benachrichtigung. Die Mainova AG bietet derzeit einen besonderen Service: Das Tanken von Ökostrom an einer der knapp 50 Säulen im Rhein-Main Gebiet bleibt noch für mindestens zwei Jahre kostenfrei. Schaut man sich die Ladestationen in der Plugfinder-App an, ist in Deutschland bereits eine gute Infrastruktur öffentlicher Ladesäulen vorhanden, aber das Parkplatz-Problem muss dringend gelöst werden. Andererseits ist der Vorteil von e-Fahrzeugen ja das Laden an der heimischen Steckdose. Eine Komplettladung kostet je nach Tarif um die 4,- Euro.

Der nächste Test: Freunde besuchen, die 90km entfernt wohnen. Davon sollten 80km auf der Autobahn zurückgelegt werden. Schon nach wenigen Kilometern auf der A5 stellten wir fest, daß sich die angezeigte Reichweite schnell verringert. Alles über 100 km/h erhöht den Stromverbrauch offenbar drastisch. Dabei wird klar, warum die Höchstgeschwindigkeit elektronisch auf 125km/h begrenzt ist. Wir fuhren darum mit konstant 110km/h unserem Ziel entgegen und kamen mit 20% Restladung in Marburg an. Das Aufladen war kein Problem, die laufende Waschmaschine im Keller wurde kurzerhand abgeklemmt und mit dem Ladekabel des electric drive ersetzt.

 

Zum Glück fällt es bei guten Freunden nicht schwer, die mehrstündige Wartezeit zu überbrücken. Gegen Abend starteten wir wieder Richtung Heimat. Bei Außentemperaturen von gerade einmal 5 Grad konnten wir die elektrische Heizung des electric drive testen. Sie konnte den Innenraum schnell und ausreichend aufwärmen. Das Zuschalten der Heizung verkürzte zwar die angezeigte Gesamtreichweite um ca. 15km – das ist jedoch ein passabler Wert für den enormen Komfortgewinn, wie wir finden.

 

Montag früh musste der electric drive dann wieder zurück ins smart Center. Dort wartete mein fortwo mit Verbrennungsmotor mit leerem Tank auf mich, so daß ich zuerst die nächstgelegene Tankstelle aufsuchen musste. Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell man sich umgewöhnt. Mir ist vorher jedenfalls nicht aufgefallen, wie stark es beim Tanken nach Kraftstoff riecht und wie schmuddelig Tankstellen sind.

Nach einem Wochenende im smart fortwo electric drive erscheint das Prinzip der Verbrennungsmotoren plötzlich schmutzig, stinkend, laut und vor allem: wie aus einer anderen Zeit.

http://youtu.be/TmtnyVl2wOQ

 

Wir danken dem smart Center Darmstadt für die Unterstützung bei der Realisierung des fortwo electric drive Test-Wochenendes. 

 

 

smart fortwo im Test

Jens von rad-ab.com testet zur Zeit einen smart fortwo cabrio. Erstmal nix besonderes, aber er lässt seine Freundin ans Steuer und bittet um ihre Meinung. Leider hat die Dame kaum ein gutes Haar am fortwo gelassen, wie ihr hier nachlesen könnt.

Jens hingegen hat ein wenig differenzierter getestet, größter Kritikpunkt sind die Schaltpausen des Getriebes und das smart-typische Kopfnicken. Lest am Besten seine Artikel in Ruhe durch, es wird auch eine Menge Lob verteilt.

Mein neuer Testwagen hat 2 Sitzplätze, Schaltwippen und kein Dach!

smart fortwo Cabrio – funktioniert auch im richtigen Leben!

Der smart und das Getriebe: “Kannst du nicht schalten?”

Der smart fortwo ist schon so ein kleines Highlight!

Two and a half Cabrio oder der den Hebel nicht zieht schläft tief und fest!

Mit dem smart fortwo Cabrio über 500 km auf der Autobahn!

car2go ist Sieger im Galileo Carsharing-Test

Es ist schon ein paar Tage her, da hat die BILD-Zeitung unter den Wissenschaftsmagazinen Car-Sharing Unternehmen getestet. Zum Test standen flinkster, DriveNow und car2go.

Die Testkategorien waren:

  • Anmelden
  • Abholen
  • Fahren
  • Zurückbringen

Vor Testbeginn wurde die Verbreitung und Fahrzeugdichte gezeigt. Während Flinkster zwar sehr viel weiter verbreitet ist als car2go, kann car2go mit einer sehr großen Fahrzeugflotte punkten.

Ich möchte nicht zu viel vorausnehmen, aber ratet mal, wer der eindeutige Sieger des Tests war…

Leider verbietet Pro Sieben das Einbetten der Videos, von daher müsst ihr den Test leider auf der Pro Sieben Seite anschauen.

The Smart Fortwo Arctic Challenge

Das Video ist schon ein wenig älter, aber trotzdem ganz interessant. Hier wurden einige smart fortwo 451 in Kanada getestet. Es ging darum zu beweisen, dass der smart auch in Eis, Schnee und verlassener Landschaft ein zuverlässiges Fahrzeug ist.

Seht euch das Video mal an…