smart fortwo 2014 – Seltsames aus der Gerüchteküche

Da hat sie wieder zugeschlagen, die Auto Bild. Mit drittklassigen Bildretuschen und hanebüchenen Behauptungen wird über die nächste Generation des smart fortwo orakelt.

Schon der Anleser auf der Bild-Website besticht durch die tiefgreifende Unkenntnis des Autors: So wächst der künftige fortwo erstaunlicherweise „im Vergleich zum Vorgänger um drei Zentimeter auf 2,79m“. Komisch nur, daß der smart derzeit 2,69m lang ist. Der für die nächste Generation vorhergesagte „praktische Schieberegler für die Temperaturvorwahl der Klimaanlage“ existiert im smart bereits seit 2007.

Genauso seltsam ist die Vorhersage einer markanteren, steileren Nase, „die aus Gründen des Fußgängerschutzes nötig wird“. Diese neue Nase ist in der gezeigten Retusche ein kastiger Vorbau und lässt den fortwo exakt wie diesen Chinasmart aussehen.

Schaut man sich die Studie forvision an, erkennt man tatsächlich eine deutlich steilere, höhere und ausgeprägtere Frontpartie als bisher (rote Pfeile) – jedoch ist diese elegant in das Design des Fahrzeuges integriert.

 

Überhaupt hätte man sich bei der Auto Bild mal ein bißchen mit der Formensprache des forvision auseindersetzen sollen, bevor man einen möglichen fortwo-Nachfolger am Computer visualisiert. Auch sollte mittlerweile selbst der letzte Auto Bild Redakteur bemerkt haben, daß ein fortwo immer drei Radschrauben hat.

Was uns besonders überrascht hat: Gebetsmühlenartig wiederholt die gesamte Pressewelt brav und unreflektiert den von der Auto Bild in die Welt gesetzten Unsinn.

Soviel Fehlinformation macht uns natürlich neugierig. Wir kauften uns unter Überwindung körperlicher Schmerzen ein Exemplar der Auto Bild. Wieder einmal wurden wir nicht enttäuscht. Redakteur Georg Kacher faselt in dem scheinbar mit heißer Nadel gestrickten Artikel wirr über den angeblichen 0.9 Liter Saugmotor des neuen smart mit 65 PS und unterstreicht seine Ahnungslosigkeit mit der Behauptung, der künftge forfour würde ab 2014 zusammen mit dem fortwo in Hambach produziert.

In Wirklichkeit entsteht der forfour im slowenischen Novo Mesto bei Kooperationspartner Renault, da das smart Werk in Hambach gar nicht für ein so großes Fahrzeug wie den forfour umgerüstet werden kann. Das wurde uns ausführlich bei der Werksbesichtigung in Hambach erklärt.

Apropos Kooperationspartner: Kacher behauptet in dem Artikel, Renault hätte sich aus dem Kleinwagen-Gemeinschaftsprojekt mit Daimler zurückgezogen. Richtig ist: Renault liefert wie geplant einen 0.9 Liter großen Dreizylinder Direkteinspritzer-Turbomotor mit unterschiedlichen Leistungsstufen für die kommende smart-Generation. Dieser Motor wird auch im gerade präsentierten Renault Clio angeboten.

Renault nutzt im Gegenzug die Heckmotorplattform des kommenden fortwo bzw. forfour für seinen Twingo-Nachfolger, der vermutlich 2013 präsentiert wird und zusammen mit dem forfour vom Band läuft. Wie Kacher darauf kommt, daß nun „die Schwaben das Ding im Alleingang durchziehen“ müssen, verrät er nicht.

Nur wenige Zeilen später schreibt er dann, daß auch ein neuer smart-SUV „mit Schützenhilfe von Nissan“ entstehen soll, der „Motoren und Getriebe aus der Kooperation mit Renault“ bezieht. War genau diese Kooperation nicht gerade eben noch beendet?

Nach Kachers Meinung wird auch die „einst als Revolution gefeierte“ tridion Sicherheitszelle ihre Bedeutung verlieren und nur noch ein farbig abgesetzter „integraler Bestandteil der Karosserie“ sein. Diese Abkehr vom tragenden Sicherheitskonzept führt er auf „geänderte Anforderungen“ zurück, die auch für den neuen Vorbau des fortwo verantwortlich seien. Damit werde der neue fortwo „zwar nicht unbedingt hübscher, aber viel sicherer“. Ah… ja. Die tridion Sicherheitszelle war schon immer integraler Bestandteil der smart Karosserie und ist nach wie vor eines der Haupt-Sicherheitsmerkmale des smart fortwo. Nicht ohne Grund konzentriert sich im nachfolgenden Spot alles auf die Sicherheitszelle – nur so kann man Vertrauen in die Sicherheit eines so kleinen Fahrzeuges aufbauen.

Daß die Zelle weiterhin dominierendes Gestaltungs- und Sicherheitsmerkmal des smart bleiben wird, zeigen auch die aktuellen Studien forvision, forus und forstars – die tridion Zelle steht immer im Mittelpunkt. Diese Konzeptfahrzeuge zeigen auch: Der neue smart wird definitiv „hübscher“ aussehen als bisher – und trotzdem sicherer sein.

Kacher versucht dann anhand von Fahrzeugen aus der Geschichte von smart (wie dem nie veröffentlichten formore) weitere neue Modelle vorherzusagen. So ist er überzeugt, smart werde neben dem neuen forfour einen „sportlichen Zweisitzer“ (roadster) sowie einen SUV auf Basis des nächsten Nissan Juke präsentieren. *gähn*

Sogar einen „kurzen Van“ sieht Kacher voraus.

Hätte er sich nur ein klein wenig mit dem von Annette Winkler angestoßenen Richtungswechsel bei smart beschäftigt, wäre ihm schnell klar geworden, daß er mit seinen Vorstellungen völlig daneben liegt. Es weht längst ein neuer Wind bei smart. Annette Winkler sagte kürzlich in einem Interview, der smart sei für sie ein „think tank“. Sie will also gar keine 08/15-Produkte, wie sie jeder andere Hersteller im Portfolio hat. Und schon gar nicht wird sie den Fehler ihrer Vorgänger wiederholen und einem Fahrzeug eines anderen Herstellers eine smart-Haut überstreifen.

Ganz oben auf der Agenda der starken Frau an der Spitze von smart stehen Innovation und Revolution. Wir sind gespannt, wann die Auto Bild das bemerkt.

[UPDATE]: Mittlerweile ist der Artikel auf autobild.de ziemlich geschrumpft, viele Fehler sind aber nach wie vor nicht korrigiert. Das riecht nach einem Fall für bildblog.de. Der Focus, das Handelsblatt und andere zitieren aber weiterhin die fehlerhaften Infos des Artikels.

Die Entstehungsgeschichte des smart – Teil 3: Der Elchtest und seine Auswirkungen

Mit Teil 1 und Teil 2 unserer kleinen Serie hätten wir die Entwicklungsgeschichte des smart eigentlich abgedeckt, denn 1997 ist das Projekt offiziell abgeschlossen. Das Fahrzeug wird auf der IAA in Frankfurt der Öffentlichkeit präsentiert, die Auslieferung des smart soll im Frühjahr 1998 beginnen. So hätte der smart dann ausgesehen:

Doch im Spätherbst 1997 geschieht etwas, das niemand vorhersehen konnte. Die gerade erst präsentierte Mercedes A-Klasse kippt beim Elchtest – ein Schock für den gesamten Konzern. Auch der schmale und hohe smart weist die gefährliche Kipptendenz der A-Klasse auf, hektisch wird Nachbesserung angekündigt, die Markteinführung verschiebt sich.

Auf dem Höhepunkt des Elch-Debakels stellt ein Journalist dem damaligen PKW-Vorstand Jürgen Hubbert die unvermeidliche Frage: „Warum hat niemand früher bemerkt, daß der smart beim Elchtest kippt?“ Hubbert antwortet mit einem PR-GAU: „Weil er im Test mit Stützrädern gefahren ist.“

Einer der Urväter des smart, Johann Tomforde, wird für das Versagen beim Elchtest verantwortlich gemacht und muss den Konzern verlassen. Erfahrene Mercedes-Ingenieure werden ans Reisbrett gesetzt. Innerhalb weniger Monate sollen sie massive Änderungen am smart vornehmen:

  • starke Tieferlegung des Fahrwerkes zur Absenkung des Fahrzeugschwerpunktes
  • erhebliche Verbreiterung der Spurweite hinten
  • Änderung des Radsturzes
  • Statt 155er Reifen rundum wird auf 135er vorne und 175er Reifen hinten umgestellt
  • Die Lenkung wird indirekter ausgelegt um schnelle Lenkmanöver zu entschärfen
  • Der Fahrersitz wird tiefergelegt, um den Fahrzeugschwerpunkt abzusenken
  • Die Vorderachse wird mit Zusatzgewichten beschwert

Da ESP zu teuer für den Kleinstwagen ist, wird das abgespeckte Stabilitätsprogramm „TRUST“ entwickelt, das in heiklen Situationen auskuppelt, damit sich das Fahrzeug stabilisieren kann.

Die konstruktiven Eingriffe schossen weit über das Ziel hinaus. Das harte Fahrwerk übertrug jede Unebenheit ungefiltert an die Insassen. Die indirekte Lenkung im Zusammenspiel mit schmalen Vorderrädern sorgte für starkes Untersteuern bei Kurvenfahrten.

Aber: Durch diese Maßnahmen wurde optisch aus dem schmal und hoch wirkenden Stadtauto ein knackiger kleiner Cityflitzer. Der smart stand satter auf der Straße und wirkte dynamischer. Aufgrund des gestiegenen Gewichtes wurde die Motorleistung von 40 bzw. 50 PS auf 45 bzw. 54 PS angehoben.

Auf dem Autosalon in Turin wird 1998 ein letztes Konzeptfahrzeug vor Serienstart gezeigt, das neben edlen Show-Attributen den Seriensmart in seiner neuen Form präsentiert: Tiefer, breiter, sicher.

Zum Vergleich – der smart vor und nach dem Elchtest:

Nicholas Hayek ist zu diesem Zeitpunkt äußerst unzufrieden mit dem Projekt. Sein Konzept sah vor allem alternative Antriebe vor, wie Hybrid- oder Elektroantrieb. Hayek kann die ständig steigenden Entwicklungskosten nicht mehr mittragen und veräußert Ende 1998 seine Anteile. Das mittlerweile „Micro Compact Car AG“ genannte Unternehmen wird so zur 100%igen Mercedes-Benz Tochter. Mit Hayek verlässt der stärkste Befürworter des elektrisch angetriebenen smart das Unternehmen.

Das smart „city coupé“ wird Ende 1998 in den zwei Austattungslinien „smart & pure“ sowie „smart & pulse“ und in vier Panelfarben -schwarz, weiß, rot und gelb- sowie ausschließlich mit anthrazitfarbener Tridion Sicherheitszelle präsentiert. Die zwei erhältlichen Verbrennungsmotoren waren zwar recht sparsam, aber alternative Antriebe suchte man vergeblich in der Preisliste. Dafür fanden sich Selbstverständlichkeiten wie „rechter Außenspiegel“, „wärmedämmende Grünverglasung“ oder „abschließbarer Tankdeckel“ in der Liste der Sonderausstattungen.

Erst heute, 15 Jahre und einige Modellgenerationen später, wird der smart fortwo electric drive in Serie produziert. Nicholas Hayek hat die Verwirklichung seiner Idee nicht mehr erlebt, er verstarb Mitte 2010.

Johann Tomforde, der 1972 mit ersten Skizzen den smart ins Rollen brachte, betonte kürzlich in einem Interview, daß er nach wie vor fest vom Konzept des smart überzeugt sei: „Wenn das Management jetzt keine großen Fehler macht, dann läuft die Kiste“.

Verdient hätten es alle drei: Hayek, Tomforde und der smart.

Übrigens: Bei Auto Motor und Sport ist eine interessante Bildergeschichte zu diesem Thema zu sehen. In der Fotostrecke werden verschieden Prototypen gezeigt, so auch ein als Fiat Cinquecento getarnter smart und andere Raritäten aus der Geschichte des smart. Ein Blick in die Galerie lohnt sich: Auto Motor und Sport Bildergalerie

Quellen: daimler.com, autobild.de, Auto&Design Magazin, Zeit, Auto Motor und Sport

Die Entstehungsgeschichte des smart – Teil 2: Vom Konzept zur Serie

Im ersten Teil der Entstehungsgeschichte des smart haben wir den Ursprung der Idee beleuchtet. In Teil 2 soll es darum gehen, wie aus dem „Mercedes City Car“ der „smart“ wurde.

Es ist Dezember 1992: Swatch Erfinder Nicholas Hayek arbeitet seit einem Jahr mit VW an seiner Idee des „swatchmobils“. Doch dann tritt der pragmatisch denkende Ferdinand Piëch an die Spitze des Volkswagenkonzerns und bezeichnet Hayeks Konzept offen als „Elefantenrollschuh“. In seiner vor einigen Jahren erschienenen Autobiografie tritt Piëch verbal nach: „Ich empfinde den Smart heute noch als Prothese.“ – Über seinen missglückten Gegenentwurf zum smart, dem gefloppten Kleinstwagen VW Fox, verliert Piëch dabei kein Wort.

Als sich Hayeks Rauswurf bei VW abzeichnet, wendet er sich an Mercedes-Benz. Dort trifft er auf offene Ohren, denn Johann Tomforde arbeitete bereits seit Jahren an einem umweltfreundlichen Zweisitzer mit Platz für zwei Getränkekisten. Für Hayek war das swatchmobil plötzlich zum Greifen nah.

Er sah seine Chance und unterzeichnete 1994 die Verträge mit Mercedes-Benz. Das Joint Venture, die „Micro Car Company“ startet am 1. Juni 1994 mit der Entwicklung des swatchmobils. Losgelöst von der Mercedes-Benz Formensprache entstehen unkonventionelle Konzepte.

Auch bei der Fertigung geht MCC neue Wege. Nicht der Hersteller selbst fertigt die Module und Komponenten, sondern die Zulieferer. So wird im neu errichteten Werk smartville in Hambach nur das zusammengeschraubt, was die Zulieferer nach Vorgabe fertigen. 10 Prozent Fertigungstiefe sind bis heute im Automobilbau einmalig.

Ein ebenfalls hoch bewerteter Faktor bei der Entwicklung des smart: Die passive Sicherheit. Die markante Tridion Sicherheitszelle wird entwickelt, um die Insassen optimal zu schützen. Die Zelle gibt dem smart sein charakteristisches Aussehen und sorgt zusammen mit den speziell entwickelten Knautschzonen bis heute für herausragende Ergebnisse bei den Crashtests.

Die Öffentlichkeit wird in den Jahren 1995 bis 1997 mit drei Konzeptfahrzeugen an die neue und ungewöhnliche Form des smart herangeführt. Die in Atlanta und Frankfurt gezeigten Showcars sollen vor allem das überraschend großzügige Innenraumkonzept des vergleichsweise winzigen Zweisitzers vorstellen. Auch die Tridion Sicherheitszelle ist bereits erkennbar.

Parallel dazu werden Fahrdynamiktests und Erprobungsfahrten mit stark getarnten Prototypen durchgeführt. Die technisch bereits seriennahen Fahrzeuge spulen tausende von Kilometern ab. Sowohl in eiskalten Schneelandschaften als auch in extrem heißen Wüstenregionen wird der smart intensiv getestet.

1997 erscheinen in den einschlägigen Magazinen bereits Erlkönigfotos des nur noch gering getarnten smarts. Das fertige Fahrzeug wird im Herbst 1997 auf der IAA in einer Seitenhalle des Mercedes-Standes enthüllt und die Markteinführung soll Anfang 1998 stattfinden. Alles scheint reibungslos zu laufen. Doch dann passiert etwas, womit niemand rechnen konnte.

Morgen geht es weiter im dritten und letzten Teil: Warum der smart vor Markteinführung nochmals komplett überarbeitet wurde – und wie sich sein Äußeres dadurch veränderte.

Quellen: daimler.com, autobild.de, Auto&Design Magazin, Zeit

smart der Woche (KW 37)

Na wenn das mal kein Paukenschlag ist. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass im Vorfeld nichts verraten wird, und das Konzeptfahrzeug smart forstars erst auf dem Autosalon in Paris gezeigt wird. Jetzt konnten es die Jungs von Daimler und smart wohl nicht mehr abwarten und haben die neueste Studie namens forstars vorgestellt.

Den elektrisch angetriebenen forstars bezeichnet smart als SUC (Sports Utility Coupé), und ähnelt auffallend den Studien forvision, forspeed und forus. Wir haben ja vor ein paar Tagen bereits spekuliert, dass der nächste fortwo stark am forvision orientiert wird, ist das nun das nächste Indiz dafür? Auch wenn der forstars mit 3,55 m Länge für einen Zweisitzer doch deutlich übers Ziel hinaus schiesst, mir gefällt das Design. Auch wenn viele smart-Fans sich die Kugel (450) zurückwünschen, ich hoffe auf einen neuen fortwo im Design der aktuellen Studien.

Der Name forstars soll auf das gläserne Dach und die gläserne Haube über dem Laderaum hinweisen, so kann man nachts während der Fahrt den Sternenhimmel bewundern. Highlight ist allerdings der in der Fronthaube integrierte Beamer. So kann sich jeder sein eigenes Autokino schaffen. Gesteuert wird der Beamer natürlich komplett über ein Smartphone. Auch wenn stark zu bezweifeln ist, dass der Beamer es in die Serienproduktion schafft, gefällt die Idee. Ob es dafür einen Markt /Nachfrage gibt?

Als Antrieb wurde der 60 kW starke Elektromotor des fortwo BRABUS electric drive verbaut, so dass auch ausreichend Vortrieb vorhanden sein sollte. Der Motor bringt so 135 NM und eine Höchstgeschwindigkeit von über 130 km/h.

Auffallend sind die sehr großen Räder. Der forstars trägt die Schuhgröße 245/35 mit 21 Zoll. Sieht chic aus und erinnert ebenfalls an den forus.

Gut gefallen mir auch die Sitze. Sehen spacig aus und wurden direkt so konzipiert, dass die Schonbezüge leicht abgenommen und ausgetauscht werden können.

Das Interieur lässt einen das Wasser im Mund zusammen laufen. Weiße Oberflächen mit farbigen Akzentteilen. Sieht nach ein paar Jahren sicher nicht mehr so lecker aus, aber bei Studien geht es ja glücklicherweise nicht um Vernunft.

 

Die Marketing-Abteilung hat mal wieder ganze Arbeit geleistet und direkt noch ein Video hinterhergeschoben. Besonders gefallen mir die Armaturen. Die Mischung aus 50er Jahre Tacho mit integriertem Multifunktionsdisplay ist sehr gelungen.

OK, Sabber wegwischen und weiter gehts. Fabian von autophorie.de hatte bereits im Vorfeld das Glück, ein Foto-Shooting mit dem forstars machen zu können, seinen Bericht könnt ihr hier lesen. Es sind ein paar wirklich schöne Fotos entstanden, und wir sind ein wenig neidisch. 😉

Natürlich haben sich auch andere Autoblogger mit dem forstars beschäftigt und viele lobende Worte gefunden:

rad-ab.com

autoteile-blog.daparto.de

jens-stratmann.de

blog.mercedes-benz-passion.com

kennzeichen-blog.de

box.gigold.de

Mit diesem Konzept hat smart mal wieder eine Duftmarke gesetzt und damit ist der forstars natürlich unser smart der Woche.

Leider handelt es sich beim forstars um eine reine Studie. Wenn smart das Alubeam rouge durch einen schönen Blauton ersetzen würde: SHUT UP AND TAKE MY MONEY!

 

Der Weltöffentlichkeit wird der forstars auf dem Autosalon in Paris präsentiert. Ich bin vor Ort und werde den forstars nochmal genau unter die Lupe nehmen.

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!

Quelle: Daimler AG

Kommt der fortwo Nachfolger 2014?

Na, wann kommt er denn nun? Wir werfen mal einen Blick in unsere Glaskugel und spekulieren munter vor uns hin…

Bei unserer Werksbesichtigung in Hambach haben wir zumindest gehört, dass der fortwo Nachfolger 2014 kommen soll. Aber wer weiß schon, welchen Einfluss die Marketing-Abteilung letztendlich noch auf den Termin der Markteinführung nehmen wird.

Fest steht: Der nächste fortwo wird in Kooperation mit Renault entwickelt. Sicher keine schlechte Wahl, hat Renault doch eine Historie an interessanten Klein- und Kleinstwagen vorzuweisen wie R5, Twingo oder -topaktuell- den Twizy. Außerdem ist Renault mit seinen Z.E.-Modellen ein Vorreiter der Elektromobilität. Heimlich, still und leise hat Renault seine Produktpalette erweitert. Bis Jahresende werden vier Modellreihen mit E-Antrieb erhältlich sein: Twizy, Fluence Z.E. und Kangoo Z.E. stehen bereits beim Händler. Der neu entwickelte, rein elektrisch angetriebene Kleinwagen Zoe erscheint im Herbst.

Aber zurück zum fortwo. Der neue wird auf jeden Fall breiter, denn dazu wurden im Werk bereits Umbaumaßnahmen getroffen. Die Breite ist auch die einzige Dimension, in der ein fortwo noch sinnvoll wachsen kann. Hoch genug ist er schon und in der Länge sollte es keinen Zuwachs geben, damit er seine Parkvorteile nicht verspielt. Schaut man sich die im Internet kursierenden ersten Erlkönig-Fotos an, sieht man sogenannte „Testmule“. Diese aus gekürzten Twingo Karosserien bestehenden Fahrzeuge sind Erprobungsträger für die technischen Komponenten des nächsten fortwo; also Fahrwerk, Motor, Getriebe etc.

Diese Prototypen haben formal noch keinerlei Ähnlichkeit mit dem späteren Serienfahrzeug. Dennoch lassen sich einige interessante Details erkennen.

 

Da hier bereits die Fahrwerkskomponenten des nächsten fortwo getestet werden, kann man an den Radabständen schon recht gut die späteren Proportionen des fortwo erkennen. Der neue wird eindeutig bulliger durch die verbreiterte Spur. Bei den Aufnahmen von der Seite erkennt man einen siebartigen Lufteinlass über dem Hinterrad sowie einen knapp hinter der Hinterachse sitzenden, quer eingebauten Endschalldämpfer. Diese beiden Punkte sprechen klar für einen Heckmotor. Das Grundkonzept des fortwo bleibt also erhalten.

 

Das spätere Fahrzeugdesign wird sich wahrscheinlich stark an die Studie forvision anlehnen, die im vergangenen Herbst auf der IAA in Frankfurt präsentiert wurde. Schon der forvision verfügte über eine deutlich verbreiterte Spur im Vergleich zum aktuellen fortwo. Natürlich wird das Design für die Serienversion noch deutlich entschärft. Details wie die Tür in „Knitteroptik“, die Solarzellen/OLED Segmente im Dach oder die Ventilatoren in den Heckleuchten werden es nicht in den nächsten fortwo schaffen. Aber die Grundproportionen des Fahrzeuges bleiben.

 

Auch technologisch werden einige Lösungen des forvision in die Serie einfließen. Die auf der IAA ausgestellten Vollkunststoff-Felgen waren bereits erstaunlich weit entwickelt. Auch die gezeigten Sitzgestelle aus glasfaserverstärktem Kunststoff sind eine geniale Lösung um Gewicht zu sparen, ohne Einbußen bei der Crashsicherheit in Kauf zu nehmen. Denn bei einem Kleinstwagen wie dem fortwo sind auch die Sitze in das Sicherheitskonzept mit einbezogen.

Überhaupt wird das Thema Gewichtsreduktion ganz weit oben im Lastenheft des nächsten fortwo stehen. Das geringere Gewicht wird neben den neuen Direkteinspritzer-Benzinern eine der Hauptmaßnahmen zur Verbrauchssenkung sein – und gleichzeitig zu einer deutlichen Reichweitenerhöhung der nächsten electric drive Generation beitragen.

Der fortwo Nachfolger ist der erste smart, der unter der Regie von Annette Winkler entsteht. Betrachtet man die innovativen Konzeptfahrzeuge seit ihrem Amtsantritt vor zwei Jahren, darf man davon ausgehen, daß der neue smart ein echter Innovationsträger sein wird. Und das ist auch dringend notwendig. Denn mit dem Erfolg des neuen fortwo wird höchstwahrscheinlich auch das Schicksal der Marke smart entschieden.

Bildquelle Testmule: autoblog.com, Bildquelle Studioaufnahmen forvision: Daimler

Außenspiegel ohne toten Winkel

Ist mit diesem neuen Patent der Schulterblick passé? Sicher nicht, trotzdem bringt dieser Spiegel mehr Sicherheit in den Straßenverkehr. Der Mathematikprofessor Dr. R. Andrew Hicks nutzte allerlei maths from hell, um mit dem Spiegel ein Blickfeld von 45 Grad zu ermöglichen, während normale Rückspiegel ein Blickfeld von 15 – 17 Grad bieten. Der Spiegel ist nichts anderes als eine platte Diskokugel, der Spiegel besteht aus zehntausenden Facetten, die so klein sind, dass sie für das menschliche Auge wie eine glatte Oberfläche wirken, ohne nervige Effekte wie Verzerrungen.

Im Foto wirkt im „Disko-Spiegel“ leider alles deutlich kleiner, als im darunterliegenden normalen Außenspiegel, also scheint die Entwicklung noch nicht abgeschlossen.

Quelle: gizmodo.de
 

Der smart escooter kommt 2014

Bei der Umsetzung des Mobilitätskonzepts geht smart den nächsten Schritt und hat die Markteinführung des escooter für 2014 bekanntgegeben.  Damit wird die Produktpalette der Elektro-Fahrzeuge neben dem smart fortwo electric drive, dem smart ebike nun um escooter erweitert.

smart escooter

Wir haben bereits auf unserer escooter-Seite alle Infos zusammengetragen und auch die Bilder des Prototyps bereitgestellt. Das Design soll aber nochmals überarbeitet und optimiert werden. Allerdings soll der escooter auch weiterhin durch innovative und zukunftsweisende Features  eindeutig als smart erkennbar bleiben.

Die Pressemitteilung nach dem Break…

smart der Woche (KW 18)

Alljährlich wird in Hollywood ein Design-Wettbewerb durchgeführt in dem es 2011 darum ging, das Hollywood-Auto der Zukunft zu entwickeln, und in einer filmreifen Geschichte zu präsentieren. Leider ist das damals vollkommen an mir vorbei gegangen, darum präsentiere ich euch heute den Gewinner: Der smart 341 Parkour.

Zu den Fähigkeiten des Parkour zählen natürlich fahren, hochkant einparken, Wände hochklettern und sogar fliegen. Der Entwurf wurde in eine spannende Geschichte gepackt und hat die Jury vollends begeistert. Aber seht selbst…

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!

smart forus im Video

Leider haben wir im Moment viel zu tun, daher kommen wir nicht dazu, eigene Beiträge zu erstellen, so dass wir uns im Moment mit Videos und Pressemitteilungen über Wasser halten müssen. Wir arbeiten im Moment mit Nachdruck daran, smartpit.de zu erweitern, neue Themengebiete aufzubauen und mehr „unique content“ erstellen zu können. Aber dazu gibts Anfang Mai mehr Infos.

Auf Youtube hat blog.mercedes-benz-passion.com ein Video veröffentlicht, in dem in über 10 Minuten der smart forus präsentiert wird. Auch wenn die Studie wohl nie auf den Markt kommt, bin ich immer noch begeistern vom Design und dem Konzept hinter dem forus.

Der forus wird in dem Video schön präsentiert, gegen Ende gibts noch weitere Informationen zum Fahrzeug.