10 Jahre smart crossblade – ein Erfahrungsbericht

Vor gut 10 Jahren fiel der Startschuss für den Verkauf des smart crossblade in seiner Serienversion. Er ist zweifelsohne eines der mutigsten Fahrzeuge der Autmobilgeschichte. Basis des crossblade war das smart cabrio, der 599ccm Motor wurde auf 71PS leistungssgesteigert. Konzipiert und gestaltet wurde der crossblade von smart selbst, für die Realisation des Projektes holte man sich Bertrandt als Generalunternehmer ins Boot. Die Serienfahrzeuge wurden dann von der Firma Binz in Lorch umgebaut. Dort wurde die Frontscheibe samt Rahmen entfernt, die Serienkarosse mit GFK-Teilen verkleidet und die Elektronik abgedichtet. Die Sitze wurden mit wasserfestem Material bezogen und überall im Fahrzeug wurden Wasserabläufe installiert, die auch den stärksten Regenschauer gleich wieder aus dem Fahrzeug leiten.

Zwischen 2007 und 2011 waren wir selbst Besitzer eines crossblades mit der Nummer 0688 – von offiziell 2000 Stück weltweit. Tatsächlich wurden übrigens nur 1995 crossblades gebaut. Fünf der 2000 in Hambach für den Umbau produzierten fortwo cabrios kamen nämlich nie bei Binz an. Bis heute ist unklar, wo die Fahrzeuge abgeblieben sind.

 

Als wir den Kleinen kauften, hatten wir keine Ahnung, was für ein Hingucker das Teil tatsächlich war. Mit dem crossblade stiehlt man jedem Ferrari die Show. Mal schnell unbeobachtet an der Ampel in der Nase bohren? Im crossblade unmöglich. Auch das Verhalten der Umhebung ändert sich schlagartig. Wenn man im crossblade unterwegs ist, sieht man nur noch gut gelaunte, winkende Menschen – ein echtes Erlebnis. Der crossi ist nichts für Schüchterne, denn nach jedem Tankstopp muss man sich erstmal seinen Weg durch staunende Menschentrauben bahnen, die wie aus dem Nichts kommend den crossblade umzingelt haben.

Die Reaktionen auf den crossblade waren dabei durchgehend positiv. Die häufigste Frage war natürlich: “Was macht man, wenn es unterwegs regnet?” Ganz einfach: Man schlüpft in den Regenkombi, zieht einen Helm auf und fährt weiter.

 

Der crossblade vermittelt seinen Insassen ein unglaubliches Freiheitsgefühl. Kein Dach, keine Scheibe beschränkt die Sicht. Und im Gegensatz zum Motorrad besteht keine Helmpflicht. Mit T-Shirt und kurzer Hose spürt man beim Fahren ungefiltert Sonne und Wind, die Temperaturveränderungen der Luft, man riecht den Wald, die Felder und Wiesen. Die kleine Frontscheibe dient als Windabweiser und schützt bei höheren Geschwindigkeiten vor dem Fahrtwind. Die ab Werk mitgelieferte Brille ist ab 50 km/h dennoch dringend zu empfehlen, denn das ein oder andere Insekt beendet sein Leben im Gesicht der Insassen – allerdings deutlich seltener als man denkt.

Ängstliche crossblader erkennt man übrigens daran, daß sie stets mit Helm unterwegs sind – es könnte ja ein Stein vom Vordermann aufgewirbelt werden. Die Erfahrung zeigt: Was die Frontscheibe eines PKW zum Reißen bringt, richtet beim Aufprall auf der Stirn erstaunlich wenig Schaden an. Ein kurzes Ziepen und das wars. Eine echte Gefahr besteht nicht. Überraschenderweise fühlt sich dagegen ein starker Regenschauer mit ungeschütztem Gesicht an wie 1000 Nadelstiche.

 

Ein Muss für jeden crossblader: Die alljährlichen crossblade-Days. Organisiert von einer sehr aktiven Fangemeinde rund um Thomas Wirth aus der Schweiz und dem Deutschen Dino Herm von Crossbla.de ist dieses Event mit Abstand das Beeindruckendste, was man mit dem crossblade erleben kann. Man tourt zusammen mit 20-30 crossis durch traumhafte Landschaften und überquert beeindruckende Alpenpässe. Meist startet man gemeinsam in der Schweiz und besucht auf der Tour angrenzende Länder wie Deutschland, Österreich und Italien. Dabei ist das Niveau der Veranstaltung außergewöhnlich hoch. Die Auswahl der Hotels ist stets ein Highlight und durch die relativ große Gruppe sind die Preise überraschend moderat. Apropos moderate Preise: Gebrauchte crossis werden vor allem in den Wintermonaten besonders günstig gehandelt. Wer also mit dem Gedanken spielt, sich einen crossblade anzuschaffen, sollte ab Herbst die einschlägigen Autohandelsportale im Auge behalten.

Nachfolgend zeigen wir euch ein paar Fotos von crossblade-days, an denen wir teilgenommen haben, sowie ein Video der crossblade-Days 2012. Viel Spaß!

 

 

Gastartikel: Werksbesichtigung Smartville in Hambach

Wir können mit Thomas und Christian zwei neue Gastautoren begrüßen. Die beiden haben vor einiger Zeit ihre fortwos als smart der Woche vorgestellt und werden in Zukunft häufiger mal Gastartikel schreiben. Im ersten Artikel schreibt Thomas über den Besuch im smart-Werk in Hambach.

Kaum von den smart times aus Belgien zurückgekehrt, stand das nächste Highlight an: Unsere Freunde vom smart Club Österreich hatten am 28. August eine Besichtigung der Geburtsstätte des smart organisiert. Mit gerade einmal 13 Personen durften wir eine sehr persönliche Tour durch Smartville erleben.

Unsere Führung übernahm Frau Wernher, die seit der Gründung des Werkes im Besucherzentrum von Smartville tätig ist. “Auch wenn mancher Besucher mehr über den smart weiß als ich”, sagte sie mit einem Augenzwinkern, “kann ich dafür sehr viele Fragen zu Smartville und zur Fertigung beantworten”. Und tatsächlich: Keine Frage blieb offen. So erfuhren wir, daß die Teile eines zu produzierenden fortwo ohne Lagerhaltung “just in sequence” angeliefert werden. Egal ob Antriebseinheit, Cockpit, Bodypanels oder Räder – alles kommt genau in dem Moment am Fließband an, wenn es gebraucht wird. Eine logistische Meisterleistung.

Um das zu ermöglichen, sitzen alle Zulieferer auf dem Gelände von Smartville. So fertigt z.B. Magna International die Tridion Sicherheitszelle direkt vor Ort und schickt die Karossen in der benötigten Reihenfolge über einen unterirdischen Tunnel zum eigentlichen Werk. Durch diese Produktionsweise erreicht smart eine außergewöhnlich geringe Fertigungstiefe von nur 10%. Dabei kann aber auch mal etwas schiefgehen: So hatte vor einiger Zeit der Zulieferer Plastal, zuständig für die farbigen Bodypanels des smart fortwo, ein Problem mit der Logistik-Software. Aufgrund des Planungsvorlaufes wurden über Tage hinweg hunderte smarts mit falschen Türpanels bestückt. Die Produktion lief weiter, da der Fehler relativ leicht zu beheben war – die Panels wurden einfach nachträglich ausgetauscht. Bei größeren Modulen wie dem Antriebsstrang sorgen Barcodes dafür, daß die Teile garantiert zusammenpassen – ansonsten stoppt die gesamte Produktionslinie.

Die Produktion des smart fortwo ist genauso außergewöhnlich wie das Fahrzeug selbst – das ist uns bei der Werksbesichtung eindrucksvoll vor Augen geführt worden. Wer sich ein wenig für Technik interessiert oder ganz einfach wissen will, wie ein smart entsteht, sollte sich einen Besuch in Smartville vormerken.

Weitere Informationen aus der Werksführung:

  • Die Fahrzeuge für die USA und Kanada sind mittlerweile mit 8 Airbags ausgestattet: Fahrer und Beifahrerairbag, Seitenairbags, separate Kopfairbags in den Dachholmen des Coupés sowie 2 Knieairbags gehören zur Serienaustattung.
  • Mittlerweile ist auch der smart fortwo electric drive voll in die Produktion integriert und muss nicht mehr in eine separate Halle zur Endmontage befördert werden.
  • Für den 451 wird es in Kürze eine Neuerung geben: Weitere Farben für die Tridion Sicherheitszelle werden ab Werk bestellbar sein. Die Lackierstraße wird dazu derzeit von Pulverbeschichtung auf Nasslackierung umgestellt, um eine breitere Farbpalette zu ermöglichen.
  • Bei der Einfahrt ins Werk entdeckten wir eine große Halle im Rohbau. Auf Nachfrage erfuhren wir, daß hier später die Tridion Sicherheitszelle des künfitgen smart fortwo gefertigt werden wird. Dieser wirft bereits an allen Ecken seine Schatten voraus: So wurden im Werk schon einige Bereiche umgebaut, da der “Neue” ein Stück breiter wird! Weitere informationen zum künftigen fortwo konnten wir Frau Wernher jedoch nicht entlocken. 🙂

Abschließend noch ein Tipp an alle Besucher von Smartville: Hinter dem Besucherzentrum steht eine unscheinbare Halle. Es lohnt sich, einen Blick hineinzuwerfen – denn dort werden Versuchsfahrzeuge, Prototypen und Showcars von smart gelagert – siehe Galerie.

Da auf dem eigentlichen Werksgelände fotografieren untersagt war, konnten wir nur Bilder vom Besucherzentrum machen. 🙂

smart times 2012 – Morgen gehts los

Morgen ist es endlich soweit, die smart times 2012 startet. Auch wir fahren morgen früh los, von Köln aus sind es ca. 200 km. Abfahrt ist gegen 07:30, zwischendurch wird irgendwo gefrühstückt, geplante Ankunft 10:00 Uhr. Zwischendrin werden wir mal kurz im Hotel einchecken, ansonsten werden wir den gesamten Tag auf der smart times verbringen.

Hier ein Überblick, was wir für Gerätschaften mitschleppen:

  • Fujifilm Finepix SL260
  • Kodak Playsport E16
  • Macbook Air
  • iPad 2
  • HP tm2

Und das ist das dazugehörige Kabelgewirr:

Für kurzentschlossene hier nochmal das Programm, Infos und Anfahrtsskizze der smart times: Programm.pdf

Wir werden natürlich einige Artikel erstellen, die dann nach und nach veröffentlicht werden, allerdings werden wir auch viele Kurz-Updates auf Facebook veröffentlichen. Wenn ihr also den absoluten Informations-Overkill möchtet, folgt uns auf Facebook.

smart fan spirit: Colin Hyams

Ups, da wäre uns doch fast ein Fanspirit-Video durch die Lappen gegangen. Diesmal präsentiert sich Colin Hyams und zeigt voller Stolz seinen smart crossblade im Ferrari-Style. Moment mal, den kennen wir doch schon: Das war unser smart der Woche aus der KW 17. Ich bin mir nicht sicher, ob es sich hier tatsächlich um das gleiche Fahrzeug handelt, wenn wir Colin auf der smart times sehen, werde ich ihn fragen.

In 2,5 Wochen ist es soweit, dann beginnt die smart times 2012 in Antwerpen. Wir werden an allen vier Tagen vor Ort sein und für euch berichten.

Status-Update Juli 2012

So, heute gibts mal wieder nen kurzes Status-Update, was hier demnächst passiert. Wie ihr sicher bemerkt habt, werden zur Zeit wieder weniger Artikel veröffentlicht. Das liegt zum einen daran, dass im Moment in der “Micro-Car” Welt nicht sonderlich viel passiert. Wir haben es uns zur Prämisse gemacht, erst über Fahrzeuge zu berichten, nachdem wir sie testen durften. Natürlich sind der VW up!, der Skoda Citigo und der Seat Mii sehr interessant für uns, wir würden auch gerne darüber berichten, aber erst, wenn wir diese testen konnten. Hierfür erarbeiten wir gerade ein Konzept, um den Vergleichstest mal etwas anders aufzuziehen. Die Idee steckt aber noch in den Kinderschuhen aber wir sind dran.

Zusätzlich konnten wir einen weiteren Partner für uns gewinnen, es werden nun gelegentlich mal gesponserte Artikel veröffentlicht werden, allerdings können wir hierdurch Fahrten zu Veranstaltungen und Messen finanzieren, um mehr Content produzieren zu können. Wir werden es mit Werbung nicht übertreiben, aber die Kosten müssen halt irgendwie gedeckelt werden.

Zusätzlich hat uns dieser Partner auf eine Idee gebracht, bald gibts auch was für euch zu gewinnen. Auch dazu gibts in den nächsten Wochen mehr Infos.

Wenn alles klappt, sieht unsere Terminplanung für das restliche Jahr so aus:

  • 28.07.2012 – Vorstellung mia in Düsseldorf
  • 23.08.2012 – smart times in Antwerpen
  • 29.09.2012 – Pariser Autosalon
  • 06.10.2012 – Intermot in Köln
  • 01.12.2012 – Essen Motor Show

Hierfür haben wir uns bereits akkreditiert bzw. läuft die Akkreditierung, weitere Termine kommen noch dazu, auch hier stehen wir in Kontakt mit mehreren interessanten Adressen.

Natürlich wollen wir weiter Autos testen und vorstellen, zur Zeit laufen Anfragen für insgesamt !6! verschiedenen Testwagen, dabei sind natürlich auch der smart fortwo electric drive und das ebike. Aber auch hier mahlen die Mühlen etwas langsamer als erwartet, zumal die Nachfrage nach den Pressefahrzeugen recht hoch ist. Aber wir bleiben dran.

Wir nehmen an vielen blogübergreifenden Events teil, Einzelkämpfer-Denken liegt uns also fern. So versuchen wir zur Zeit, unsere Zusammenarbeit mit anderen Seiten rund um smart zu intensivieren, lobend erwähnen möchte ich hier smart-bayern.de und das smart-wiki.net. Wir arbeiten hier ebenfalls an Ideen, wie wir zusammenarbeiten können, um euch noch mehr bieten zu können.

Wir sind also weiterhin sehr fleißig, leider schreiben wir zur Zeit mehr E-Mails als Artikel.

smart – die Erfolgsgeschichte des Micro Cars

Schon in den 70er Jahren plant man bei Mercedes-Benz eine neuartige Autokonstruktion:  Das Fahrzeug sollte kompakt sein und die bestehenden konventionellen Ansätze der Branche hinterfragen und revolutionieren. Es wird dann zwar ein Auto mit einer Länge von nur zweieinhalb Metern entworfen, dieses stellt sich jedoch aus Sicherheitsgründen als nicht so einfach umsetzbar heraus und so wird die Idee erst mal ad acta gelegt. Sie lässt die Entwickler aber nicht mehr los und beschäftigt sie in den Folgejahren immer wieder.

In den 90er Jahren wird dann der Entwurf des so genannten Micro Compact Cars beschlossen. Die daraufhin in Auftrag gegebenen ersten Konzepte erinnern schon stark an den heutigen smart fortwo. Parallel zu Mercedes-Benz kommt auch jemand anderes auf die Idee eines möglichst kompakten Fahrzeugs: Es ist der Erfinder der Swatch-Uhr, Nicolas G. Hayek. Bei der Suche nach einem starken Partner zur Umsetzung seiner Idee wird er schließlich bei Mercedes-Benz fündig.

Querdenken wird zu Querparken

Zur Produktionsstätte wird 1994 die französische Stadt Hambach auserwählt, wohingegen an der Entwicklung des Autos in Deutschland gefeilt werden soll. Nur drei Jahre später wird das mit „smart city coupé“ bezeichnete Kompaktauto erstmals auf der Internationalen Automobilausstellung – der IAA – vorgestellt. In Produktion geht es 1998 und wieder ein Jahr darauf wird es europaweit vermarktet und verkauft. Trotz des Erfolgs des smart city coupés wird an weiteren Modellen gearbeitet: Es folgt die Cabriolet-Version, das den Namen smart cabrio trägt, und der smart cdi mit verbrauchsarmem Motor.

Die smart-Entwickler versuchen, den Bedürfnissen der Bevölkerung mit weiteren Neuerungen entgegenzukommen und bringen 2002 den smart Crossblade heraus – ein Auto ohne Dach, ohne Türen und ohne Windschutzscheibe, das allerdings auf nur 2000 Stück begrenzt ist. Im gleichen Jahr geht smart außerdem mit der BRABUS GmbH ein Joint-Venture ein.

Geburt des smart fortwo

Das Jahr 2003 soll ein turbulentes für smart werden: Jetzt folgen der smart roadster und der roadster coupé. Das Highlight des Jahres ist allerdings die Vorstellung der optimierten Version des bisherigen smart city coupé: Der smart fortwo ist geboren. Neben einem größeren Motor bietet das Fahrzeug jetzt auch mehr Komfort und Sicherheit, denn es verfügt über das Stabilisierungsprogramm ESP. Im Zuge der Namensänderung in „smart fortwo“ wird auch das Logo modernisiert. Darüber hinaus wird zu Ehren des Zusammenschluss mit BRABUS eine Sonderedition namens smart fortwo BRABUS produziert.

Ein Jahr darauf weicht smart kurzzeitig von seinem bisherigen Konzept ab, indem es den smart forfour, einen Viersitzer, vorstellt. Dieser ist allerdings nur zwei Jahre auf dem Markt präsent. Jedoch bleibt smart weiterhin seinem Gespür treu und spürt die Trends der Zeit auf: So bringt es 2005 das Showcar smart crosstown heraus, einen smart mit Hybridantrieb, sowie ein Jahr darauf die Studie smart formore, eine SUV-Version.  Der klassische smart fortwo bleibt jedoch weiterhin das Vorzeigemodell, weshalb auch beschlossen wird, sich auf dieses Modell zu konzentrieren und es stetig zu verbessern. Dieser Plan hat Erfolg: Gerade erst wurde der smart fortwo electric drive in der Klasse der Minicars zum Firmenauto des Jahres gewählt.

Natürlich ist auch die Möglichkeit gegeben, das Fahrzeug selbst nach seinen Bedürfnissen zu gestalten.

[Update] Das sind die car2go Apps für eure Smartphones

Nachdem wir ja schon eine Menge über car2go berichtet haben, möchte ich euch die Apps für Android, iOS und Windows Phone näher bringen. Das Konzept von car2go lebt ja davon, das sehr viele Autos im Geschäftsgebiet verfügbar sind, und die Nutzer somit keine langen Wege zum nächsten freien smart haben. Aber wie findet man den nächsten freien “smart2go”? Natürlich mit dem Smartphone. Egal, ob Windows Phone, iOS oder Android, für jede Plattform gibt es die passende App. Übrigens ist lediglich die iPhone-App von car2go selbst, die Apps der anderen Plattformen sind von Privatleuten programmiert dank der Tatsache, dass car2go die API freigegeben hat. So können auch weniger verbreitete Betriebssysteme wie z.B. WebOS abgedeckt werden.

Es gibt zwar bereits eine ganze Reihe Apps für car2go, ich beschränke mich aber hier auf die kostenlosen Apps.

iOS

Da diese App von car2go höchstselbst ist, fangen wir mal damit an. Die App bietet laut Beschreibung folgende Features:

  • Zugriff auf alle car2go Städte weltweit direkt über die Karte
  • Jederzeit eine übersichtliche Darstellung aller car2go durch intelligente Gruppierung
  • Einfache Three-Touch-Reservierung
  • Automatische Routenführung zum nächsten car2go in der App
  • Anzeige der verfügbaren car2go als Karten- oder Listenansicht
  • Lokalisierung der aktuellen Position via GPS und direkter Zoom auf die verfügbaren car2go in der Nähe
  • Ausführliche Information zu dem ausgewählten car2go wie Standort (Straße, Ort), Entfernung, Antriebsart, Tankfüllstand oder Ladezustand, Zustand des car2go innen/außen und Kennzeichen
  • …und noch mehr!

Android

Die App für Android-Geräte wurde von einer Privatperson erstellt, steht aber in meinen Augen der iOS-App in kaum etwas nach. Laut Beschreibung bietet die die App folgende Funktionen:

  • Unterstützung aller Car2Go Standorte
  • Mehrsprachigkeit, je nach Systemeinstellung (inkl. Einheiten)
  • Schnellanzeige aller Car2Go’s in der direkten Nähe
  • Anzeige aller Car2Go’s im Geschäftsgebiet
  • Sofort-Buchung für 15min
  • Routenführung und Navigation zu gebuchten und verfügbaren Car2Go’s
  • Detailanzeige mit Nummernschild, Standort, Distanz, Tankfüllstand und Sauberkeit
  • Anzeige aller Car2Go Parkplätze mit Kapazitäten
  • Anzeige aller Car2Go Tankstellen (wo von Car2Go unterstützt)
  • Darstellung in Karten- und Satellitenansicht
Eine Einschränkung der App nennt der Entwickler auch, ich habe die Vermutung, dass diese Einschränkung aber ebenfalls für die iOS-App gilt: Die Anzeige der letzten Fahrten und des Kontostands wird leider nicht von Car2Go unterstützt.

Windows Phone

[Update] Unser Leser Johannes hat uns darauf hingewiesen, dass die bisher von uns vorgestellte App lediglich einen deutlich eingeschränkten Funktionsumfang bietet. Er selbst hat eine Windows Phone App für car2go entwickelt hat, die die gleichen Funktionen bietet, wie die Apps für Android und iOS. Und das Beste daran, Next2Car ist im Windows Phone Marketplace kostenlos zu haben. Hier eine Liste der gebotenen Funktionen:

  • Unterstützt Reservierungen!
  • Zeigt Autos, Tankstellen und Parkplätze
  • Ermöglicht das Anzeigen von Autos an jeder beliebigen Position (Nicht nur die aktuelle)
  • Zeigt die Fußgängerroute zu einem Car2go
  • Unterstützt ALLE Car2Go-Städte (Liste wird beim Start oder kann per Button jederzeit neu von Car2Go geladen)
  • Doppelt so schnell wie die alte Car2Go-App – 50% weniger Datenverkehr wird benötigt
  • Ohne Werbung

Da die App kostenlos erhältlich ist, solltet ihr sie auf jeden Fall einmal testen.

goSmart! im Windows Phone Marketplace

 

Du hast kein Smartphone?

Dann such Dir doch einfach Deinen smart2go (ich mag dieses Wortspiel) auf der Internet-Seite von car2go aus und reserviere Dir diesen…

 

Unfallforschung bei Daimler

Daimler hat neue Videos veröffentlicht, diesmal geht es um die Abteilung Unfallforschung. Im ersten Video wird die Abteilung im Allgemeinen vorgestellt. Die Abteilung untersucht seit über 40 Jahren Unfälle mit Mercedes-Fahrzeugen, die Erkenntnisse dieser Untersuchungen fließen dann in die neuen Fahrzeuge ein, und machen so die Autos mit dem Stern ein Stück sicherer.

Die Mitarbeiter leisten somit einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit im Straßenverkehr, die Erkenntnisse dieser Forschungen kommen sicherlich nicht nur Mercedes-Fahrern zugute. Mich würde interessieren, ob andere Hersteller ähnliche Abteilungen betreiben, und sich vor Ort Unfallfahrzeuge und Unfallstellen ansehen.

Im zweiten Video wird die Arbeit der Unfallforschungs-Abteilung an einem konkreten Fall dargestellt, hier ist ein Traktor über einen Mercedes CLS gefahren. Auch dieser Unfall wurde untersucht.

Eine spannende Geschichte, und vor allem ein spannende Kampagne. Anstatt auf Leistung und luxuriöser Ausstattung richtet Mercedes mal den Spotlight auf die Sicherheit der Fahrzeuge. Während Aussagen wie “Note 1 im NCAP Crashtest” meist ignoriert werden, wird hier anhand von konkreten Fällen geschildert, welche Bemühungen Daimler treibt, die Sicherheit ihrer Fahrzeuge immer weiterzuentwickeln. Davor ziehe ich meinen Hut.

AMI 2012 in Leipzig

Entgegen meiner Ankündigung bin ich aus terminlichen Gründen nun doch nicht bei der AMI in Leipzig. Damit euch allerdings von der Messe nix entgeht, klickt euch einfach mal durch meine Blogroll auf der rechten Seite, die meisten dieser Blogs sind natürlich auf der AMI vertreten, und so langsam kommen die ersten Berichte rein.

smart der Woche (KW 20)

Und wieder ist es Freitag, und wieder küren wir unseren smart der Woche. Diesmal haben wir uns für einen fortwo 451 mit beleuchteten Felgen entschieden. Das Video wurde in den USA gedreht, es ist natürlich unvorstellbar, dass sowas bei uns zugelassen wird. Der deutsche TÜV ist hier doch eher tuning-resistent. Obwohl auch ich kein Fan von verbastelten Tuning-Karren bin, sehen die beleuchteten Felgen wirklich stylisch aus, und haben es somit zum smart der Woche geschafft.

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!