smart der Woche (KW 20)

Und wieder ist es Freitag, und wieder küren wir unseren smart der Woche. Diesmal haben wir uns für einen fortwo 451 mit beleuchteten Felgen entschieden. Das Video wurde in den USA gedreht, es ist natürlich unvorstellbar, dass sowas bei uns zugelassen wird. Der deutsche TÜV ist hier doch eher tuning-resistent. Obwohl auch ich kein Fan von verbastelten Tuning-Karren bin, sehen die beleuchteten Felgen wirklich stylisch aus, und haben es somit zum smart der Woche geschafft.

Wir wünschen euch ein schönes Wochenende!

Toyota iQ im Test – Vergleich mit smart fortwo

Die Reihe um den Toyota iQ geht weiter. Nachdem meinem ersten Eindruck, dem Interieur und Exterieur und der Fahreigenschaften kommt nun der ultimative Vergleich zwischen dem Toyota iQ und dem smart fortwo.

Toyota iQ vs smart fortwo

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Beim Thema Aussehen scheiden sich die Geister. Wir haben einige Fotos gemacht, bildet euch am Besten selbst eine Meinung. Der iQ ist ein wenig länger und breiter, dies schlägt aber kaum ins Gewicht.

Beim Interieur hat in meinen Augen ganz klar der Toyota die Nase vorn. Alles ist einfach ein wenig komfortabler, bequemer und meist auch hübscher. Leider gibt es im iQ so gut wie keine Ablagefächer, und die Rückbank ist eigentlich sinnlos. Würde ich mir einen iQ kaufen, wäre die Rückbank zu 90% umgeklappt, um einen Kofferraum zu haben. Für Fahrer und Beifahrer bietet der iQ wesentlich mehr Platz, alles wirkt einfach ein wenig größer.

Der Komfort des iQ macht sich auch während der Fahrt bemerkbar. Der iQ ist wesentlich weicher gefedert als der fortwo, den kurzen Radstand merkt man während der Fahrt im fortwo stärker. Zusätzlich macht sich beim iQ der bessere Wendekreis und die sehr gute Servolenkung bemerkbar. Allerdings ist der iQ nicht für sportliches Fahren gedacht. Der Toyota untersteuert sehr schnell und schwimmt bei schnellen Richtungsänderungen auf, dadurch wird das Heck sehr nervös.

Leider ist der iQ gerade zu den Seiten recht unübersichtlich, hier sieht man im smart einfach mehr. Trotz nahezu gleicher PS-Zahl bringt der fortwo seine Kraft wesentlich besser auf die Straße, die Lenkung ist deutlich direkter, der smart ist der bessere Wagen zum Fahren, der iQ besser zum Cruisen.

Leider macht zumindest mir das Fahren mit dem Toyota iQ wesentlich weniger Spaß als mit dem smart fortwo, da der iQ eigentlich ein wirklich gutes Auto ist, welches überschaubare Schwächen hat. Aber der Wagen ist einfach langweilig. Hätte Toyota das Konzept des 4-Sitzers verworfen, und ebenfalls nen Zweisitzer umgesetzt, und wäre die Fahrweise nicht ganz so schwammig, wäre der Toyota iQ der Testsieger. So kann ich mich wirklich nicht entscheiden, ich würde sagen, dass die Vor- und Nachteile der beiden Wagen sich aufwiegen und es einen klaren Gleichstand gibt.

Müsste ich mich für einen Wagen entscheiden, würde ich trotzdem den smart fortwo wählen. Was dem Toyota ganz klar fehlt, ist der Kultfaktor, der den smart fortwo ausmacht. Der smart ist eben der Vorreiter der Micro-Cars. Der iQ ist halt nur einer von Vielen.

smart fortwo BRABUS cabrio by WeSC

Wir haben nicht darüber berichtet, aber smart ist eine Kooperation mit WeSC eingegangen. Herausgekommen ist bisher ein Kopfhörer im smart-Look. Ehrlich gesagt nicht mein Ding, und … es ist halt ein Kopfhörer. Aber jetzt zeigt sich, dass diese Kooperation durchaus seine Berechtigung hat. Die Jungs von WeSC haben einen smart fortwo BRABUS cabrio mit neuen Bodypanels ausgestattet. Der 451 erstrahlt nun komplett in Gold. Vielleicht eine Spur zu prollig, aber der Hobel sieht schon abgefahren aus!

Seht euch das Video an, allein dafür hat WeSC nen Preis verdient.

car2go ist Sieger im Galileo Carsharing-Test

Es ist schon ein paar Tage her, da hat die BILD-Zeitung unter den Wissenschaftsmagazinen Car-Sharing Unternehmen getestet. Zum Test standen flinkster, DriveNow und car2go.

Die Testkategorien waren:

  • Anmelden
  • Abholen
  • Fahren
  • Zurückbringen

Vor Testbeginn wurde die Verbreitung und Fahrzeugdichte gezeigt. Während Flinkster zwar sehr viel weiter verbreitet ist als car2go, kann car2go mit einer sehr großen Fahrzeugflotte punkten.

Ich möchte nicht zu viel vorausnehmen, aber ratet mal, wer der eindeutige Sieger des Tests war…

Leider verbietet Pro Sieben das Einbetten der Videos, von daher müsst ihr den Test leider auf der Pro Sieben Seite anschauen.

Wir fahren zur AMI 2012 nach Leipzig

Gestern war es soweit, unsere Presseakkreditierung für die AMI 2012 in Leipzig war im Briefkasten. Das sind in sofern gute Nachrichten, da wir die Anforderungen für eine Presseakkreditierung gar nicht erfüllen, da der Blog noch zu jung ist. Nichts desto trotz hat es funktioniert und nun fahren wir nach Leipzig. Leider komplett auf eigene Kosten. Kleiner Wink an mögliche Investoren ;-)

Die AMI ist neben der IAA die größte Automesse in Deutschland und findet vom 2. Juni bis 10. Juni in Leipzig statt.

Was erwarten wir, dort zu sehen? Weltpremieren sind leider nicht zu erwarten, aber zumindest von Daimler gibts ein paar Europa/Deutschland-Premieren.

Mit gleich mehreren Europa- und Deutschlandpremieren sorgt Mercedes-Benz für einen spektakulären Auftritt auf der Auto Mobil International (AMI) vom 2. bis 10. Juni in Leipzig.

Absolutes Highlight auf der Leipziger Messe ist das Concept Style Coupé, das zum ersten Mal in Europa gezeigt wird. Die seriennahe Studie gibt einen Ausblick auf das nächste Mitglied der neuen Kompaktwagenfamilie von Mercedes-Benz. Das viertürige Concept Style Coupé ist ein Stil-Rebell: nonkonform, provokant, maskulin. Es setzt ein klares Statement für avantgardistisches Design sportlicher Coupés im Mittelklasse-Segment. Passend zu ihrem dynamischen Auftritt bietet die Coupé-Studie zahlreiche technische Highlights, darunter den neuen Vierzylinder-Turbobenziner mit 155 kW (211 PS), den Allradantrieb 4MATIC sowie die Doppelkupplungs-Automatik 7G-DCT. Wie bereits bei der neuen A-Klasse erfolgreich umgesetzt, wird auch beim Concept Style Coupé die Faszination der Studie in die Serie Eingang finden.

„A“ wie Angriff: die neue Mercedes-Benz A-Klasse

Die neue A-Klasse, die Verkaufsfreigabe im Juni erlebt und im September auf den Markt kommt, erhöht den Pulsschlag im Kompaktsegment. In Leipzig ist sie ebenfalls live zu erleben – zum ersten Mal auf einer deutschen Messe. Der neue Mercedes-Sportler im Kompaktsegment ist cool und „grün“ – emotional im Design, dynamisch im Antritt mit bis zu 155 kW (211 PS) Leistung und hoch effi­zient mit Emissionswerten ab 98 g CO2/km. Darüber hinaus integriert Mercedes-Benz bei der A-Klasse als weltweit erster Automobilhersteller das iPhone® vollständig in das Bedien- und Anzeigekonzept eines Fahr­zeugs. Gleichzeitig unterstreicht die A-Klasse eindrucksvoll, dass Sicherheit bei Mercedes-Benz keine Preisfrage ist: Das radargestützte Assistenzsystem COLLISION PREVENTION ASSIST und der ATTENTION ASSIST sind serien­mäßig an Bord. Auf Wunsch sind zusätzliche, aus den größeren Mercedes-Baureihen bekannte Sicherheitsfeatures erstmals für die A-Klasse verfügbar, darunter PRE-SAFE®, DISTRONIC PLUS sowie der Totwinkel-, Spurhalte- und Geschwindigkeitslimit-Assistent.

SUV-Neuheiten: GLK-Klasse und G 63 AMG

Mit gleich zwei Europapremieren unterstreicht Mercedes-Benz auf der AMI 2012 seinen Führungsanspruch im SUV Segment. Die neue Generation des GLK besticht mit neuem Design, gehobenem Ausstattungsniveau, wegweisenden Assistenzsystemen und ebenso effizienten wie agilen Triebwerken. Ein neu gestaltetes Exterieur verleiht dem Charaktertyp noch mehr Dynamik und neue Ausstattungen im Innenraum fördern das Fahrvergnügen. Der GLK des Jahrgangs 2012 punktet mit einem Angebot modernster Assistenzsysteme und umfangreichen BlueEFFICIENCY-Maßnahmen wie dem serienmäßigen ECO Start-Stopp-System. Die Diesel-Abgasreinigung BlueTEC ermöglicht bereits jetzt die EU6-Abgasnorm.

Mercedes-Benz hat die G-Klasse nochmals deutlich aufgewertet und untermauert damit ihre Spitzenstellung unter den Offroad-Fahrzeugen. Diesen Anspruch unterstreicht der neue G 63 AMG mit Achtzylinder-Biturbomotor und serienmäßiger ECO Start-Stopp Funktion, der ebenfalls auf der AMI zu sehen ist. Für die besonderen Qualitäten der G-Klasse sprechen unzählige Auszeichnungen; darunter mehr als zwanzigmal der Titel „Offroader das Jahres“, den sie auch 2012 wieder erhielt.

Urbane Mobilität: smart fortwo der neuesten Generation

Die Modellpflege des smart fortwo überzeugt mit einem aufgewerteten Exterieur und einer neu verfügbaren Leder/Stoff-Kombination im Innenraum. Ebenfalls auf der Leipziger Messe zu sehen: Der neue smart fortwo electric drive. Ein neues Vertriebsmodell macht den Einstieg in die Elektromobilität besonders interessant: Das sale&care-Modell bietet die Möglichkeit, das Fahrzeug zum attraktiven Preis zu kaufen und die Batterie für eine monatliche Gebühr zu mieten. Das ebenso trendige wie umweltfreundliche smart ebike erweitert das Portfolio der perfekten urbanen Mobilität. Auch das „elektrische Upgrade“ – die sportlichen Versionen des BRABUS smart fortwo electric drive und des smart BRABUS ebike – können von den AMI Besuchern live erlebt werden.

 

Das sind zumindest die Neuigkeiten, die wir von smart und Daimler erwarten. Wir werden aber natürlich alles mitnehmen, was irgendwie nach Mini- oder Micro-Car aussieht.

Quelle: Daimler AG

escooter Impressionen und Making of

Vor kurzem wurde bekannt gegeben, dass der smart escooter 2014 auf den Markt kommen soll, wir haben hier darüber berichtet. Um euch den smart escooter mal etwas näher zu bringen, hier zwei Videos. Das erste Video zeigt in der ersten Hälfte ein paar Impressionen, im zweiten Teil werden einige Funktionen des Konzepts präsentiert. Ich schreibe bewusst Konzept, da überhaupt noch nicht klar ist, welche Features es in den finalen Roller schaffen. Auch das Design soll wohl noch nicht endgültig sein.

Super finde ich den versenkbaren Sozius-Sitz, eine wirklich gute Idee. Auch die Integration des iPhones als Tacho und Multifunktions-Instrument finde ich grundsätzlich ne super Idee, aber ich sehe hier auch große Nachteile. Ich hab kein iPhone, und jetzt? Und was ist, wenn es regnet? Und und und… Wie gesagt, es handelt sich hier um ein Konzept, es wird interessant sein zu sehen, wie sich der escooter weiterentwickeln wird.

 

 Obendrauf gibts noch ein schönes Making of Video. Es wird gezeigt, wie die ersten Ideen zum escooter entstanden sind und wie die ersten Prototypen gebaut wurden.

Bodensee smart tour 2012

Jährlich treffen sich smart-Fahrer zur Bodensee-smarttour, um mit über 300 weiteren smarts eine Tour rund um den Bodensee zu unternehmen. Auch dieses Jahr findet die Tour wieder statt, am 09.06.2012 geht es mit geänderter Streckenführung wieder los.

Die Bodensee-smarttour findet nun bereits im elften Jahr statt, dieses Jahr werden sogar zwei Fährfahrten über den Bodensee angeboten. Eine Fähre davon wird sogar als smart-Sonderfähre deklariert.

Falls ihr Interesse habt, an der Tour teilzunehmen oder weitere Informationen sucht, schaut auf www.bodensee-smarttour.de vorbei, da gibt es alle Informationen, die ihr benötigt. Wir werden nicht daran teilnehmen, da wir vermutlich am Wochenende davor auf der AMI in Leipzig sind, haben wir unser Reisebudget für den Juni bereits aufgebraucht. Falls ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, die Kollegen von blog.mercedes-benz-passion.com werden an der smarttour teilnehmen und darüber berichten.

Mercedes-Benz ist die erfolgreichste Premiummarke unter den „Restwertriesen 2016“

Die neue Mercedes-Benz B-Klasse, die neue M-Klasse und der CLS sind die Restwertriesen 2016. Wie im vergangenen Jahr wurden die Modelle von „Focus Online“ und „Bähr & Fess Forecast“ zu den wertbeständigsten Fahrzeugen in ihrer Klasse gekürt. Prozentual gesehen werden der B 180 CDI BlueEFFICIENCY, der ML 250 BlueTec 4matic und der CLS 350 CDI BlueEFFICIENCY in vier Jahren beim Wiederverkauf den höchsten Restwert in ihrem Segment aufweisen.

Beachtlich ist vor allem der im Vergleich zum Vorjahr gleichbleibend hohe Werterhalt von 57,5 Prozent des B 180 CDI BlueEFFICIENCY. Mit diesem liegt das neue Kompaktmodell von Mercedes-Benz acht Prozentpunkte vor dem Zweitplazierten im Segment der Kompaktvans.

Zum dritten Mal in Folge erreicht der CLS 350 CDI BlueEFFICIENCY die Spitzenposition in der Kategorie „Oberklasse“. Kunden des viertürigen Coupés können sich über einen Werterhalt von 52,5 Prozent ihres Fahrzeuges freuen. Bei den SUVs wird der ML 250 BlueTec 4matic als vierjähriger Gebrauchtwagen noch 55 Prozent seines Neuwertes erzielen. Den geringsten absoluten Wertverlust in seiner Klasse verzeichnet der S 250 CDI BlueEFFICIENCY.

Neben den Segmentsiegern schafften es drei weitere Mercedes-Benz Modelle auf das Podium in den verschiedenen Wertungen. Die Silbermedaille in der Kategorie „Coupé“ gewann das C-Klasse Coupé 250 CDI BlueEFFICIENCY mit einem prozentualen Werterhalt von 55 Prozent. Ebenfalls den zweiten Rang erzielte der SLS AMG in der Kategorie „Sportwagen“. 57,5 Prozent der Kosten für einen Neuwagen werden Liebhaber für einen gebrauchten SLS AMG in vier Jahren bezahlen. Auf Position zwei liegt in der Wertung „absoluter Wertverlust“ in der Kategorie „Cabrio“ das smart fortwo cabrio in der Ausstattungslinie „pure“.

Damit ist Mercedes-Benz wie schon in 2011 in Summe der erfolgreichste Premiumhersteller unter den Restwertriesen.

Das Ranking zum „Restwertriese 2016“ ist das Ergebnis von Berechnungen des saarländischen Marktforschungsinstituts Bähr & Fess Forecast. Das Unternehmen untersucht seit Jahren regelmäßig auf einer breiten Datenbasis den Restwert von Gebrauchtwagen. Für die aktuelle Studie ermittelte es für Focus-Online, welche Fahrzeuge bei einem angenommenen Neuwagenkauf im April 2012 und einem Verkauf im April 2016 den größten Restwert erwarten lassen.

Quelle: Daimler AG

Emissionsfreies Fahren mit dem smart fortwo electric drive

Komplett emissionsfreie Automobilität – mit dem neuen smart electric drive ist das jetzt in Deutschland möglich. Die dafür notwendige Energie liefert eine neue Windkraftanlage an der Autobahn A9, mit der Daimler dem Netz zusätzlich vollständig regenerativ erzeugten Strom pünktlich zum Marktstart des neuen Elektro-smart zur Verfügung stellt. „Neben dem einzigartigen Fahrspaß bekommen unsere Kunden jetzt auch noch die Sicherheit, zu 100 Prozent CO2-neutral unterwegs zu sein. smart ist und bleibt Pionier in Sachen urbane Mobilität. Das stellen wir hiermit erneut unter Beweis“, erläutert smart Chefin Dr. Annette Winkler.

smart fortwo electric drive

Mit ihrer Investition in die Windenergie will die Daimler AG emissionsfreies Fahren – von der Stromquelle bis zum Rad – für alle smart fortwo electric drive in Deutschland sicherstellen. Zudem setzt das Unternehmen mit diesem einmaligen Modellprojekt – abseits von seinem Kerngeschäft – exemplarisch ein klares Zeichen, dass CO2-neutrale Mobilität mit Elektroautos möglich ist und verzichtet dabei bewusst auf die Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Mit diesem Ansatz realisieren wir die Anforderungen an eine CO2-neutrale Elektromobilität die wir im Rahmen unseres Sustainability Dialogs gemeinsam mit verschiedenen Umweltverbänden entwickelt haben.

Das erworbene Windrad wird von der Windreich AG betrieben und steht im neuen „Windpark Hof“ (Gemeinde Helmbrechts), rund 150 Meter neben der A9, der Hauptverkehrsader zwischen München und Berlin. Mit einer Nennleistung von 2,3 Megawatt/Jahr wird die Onshore Windenergieanlage vom Typ Enercon E82 ausreichend grünen Strom für den Betrieb von zunächst rund 2500 der in Deutschland verkauften smart fortwo electric drive produzieren. Darüber hinaus entstehende zusätzliche Bedarfe könnten zum Beispiel ebenfalls mit Strom aus Windkraft ohne EEG-Förderung abgedeckt werden.

smart fortwo electric drive

Der neue smart fortwo electric drive

Emissionsfreies Fahren mit noch mehr Fahrspaß– das bietet der neue smart electric drive. Dafür sorgt die weiterentwickelte Antriebstechnik: Der 55-kW-Elektromotor knackt nun die 60 km/h-Marke nach spätestens 5 Sekunden – und wahrt so auch auf der Stadtautobahn die gute Laune, die sich bereits beim Ampelsprint dank 130 Newtonmeter Drehmoment eingestellt hat.

Seinen beliebten Vorgänger übertrifft der neue smart electric drive in jeder Hinsicht: Mehr Reichweite – deutlich über 140 Kilometer – ermöglicht die neue Lithium-Ionen Batterie, die erstmals von der Deutschen ACCUmotive produziert wird und eine Kapazität von 17,6 kWh hat. Außerdem wurde die Ladezeit erheblich verkürzt. Komplett entleert, lässt sich die Batterie in maximal sieben Stunden – quasi über Nacht – an der Haushaltssteckdose oder Ladestation wieder voll aufladen. Noch viel schneller, in weniger als einer Stunde, geht es mit der optionalen Schnellladefunktion mit 22-kW-Bordlader.

 

Quelle: Daimler AG

Toyota iQ im Test – Fahreigenschaften

Nachdem ich hier meinen ersten Eindruck vom Toyota iQ geschildert habe, und hier Interieur und Exterieur dargestellt habe, möchte ich nun auf die Fahreigenschaften eingehen.

OK, wie fährt sich der iQ? In meinen Augen weich, bequem und langweilig. Die stufenlose Automatik verrichtet kommentarlos ihr Werk, bei mäßiger Beschleunigung im “Eco-Modus” gibt der Motor ein ruhiges Brummen von sich und trotz des kurzen Radstandes ist der iQ sehr weich gefedert. Mit dem iQ durch die Stadt zu fahren ist bequem und komfortabel. Alle, die gern auch mal etwas sportlicher fahren, brauchen ab hier nicht mehr weiterzulesen.

Zur Erinnerung, wir fahren die 68 PS-Benziner-Variante (50kW), dies ist auch gleichzeitig die kleinste Motorisierung, die Toyota für den iQ anbietet. Die Beschleunigung ist bis ca. 80 km/h ganz ordentlich, die stufenlose Automatik schiebt den iQ gleichmäßig voran. Ab ca. 80 km/h kommt allerdings die kleine Motorisierung zur Geltung, an Überholmanöver oder kräftiges Beschleunigen ist hier nicht mehr zu denken. Für den normalen Stadtverkehr ist diese Motorisierung sicher ausreichend, das Multifunktionsdisplay verrät mir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp über 30 km/h auf meiner Fahrt durch Köln zur Arbeit. Wer gerne auch mal ne Runde auf der Autobahn fährt, oder allgemein sportlicheres Fahren bevorzugt, sollte dringend eine stärkere Motorisierung wählen.

Ich habe die Beschleunigung mal gefilmt, leider war der Idiot Mitmensch vor mir der Meinung, 80 in ner 100er-Zone zu fahren, danach ergab sich keine Möglichkeit mehr, nen Beschleunigungstest durchzuführen.

Aber kann man mit dem iQ überhaupt sportlich fahren? Da kann ich nur ein klares, eindeutiges Jain sagen. Die Automatik bietet einen normalen Drive-Modus, Toyota hat die Motorsteuerung/Automatik voll auf Spritsparen getrimmt. Der Motor läuft im möglichst niedrigen Drehzahlbereich. Hätte man ein Schaltgetriebe würde man instinktiv runterschalten, weil der Motor für meinen Geschmack teilweise zu niedrig dreht. Tritt man das Gaspedal durch, greift der “Kick-Down” und der Motor kann hochdrehen. Sobald man wieder normal Gas gibt, schaltet das Getriebe wieder stufenlos hoch.

Allerdings gibt es noch eine Sport-Schaltung. Hier wird stets im mittleren Drehzahlbereich gefahren, bei starkem Beschleunigen werden die Gänge ausgefahren. Und genau hier ist Vorsicht geboten. Wenn man nur etwas zu schnell in eine Kurve fährt, untersteuert der iQ stark. Obwohl ich hier noch keine Vergleiche zum smart ziehen möchte, die Abstimmung des fortwo ist hier ausgewogener. Da der iQ um einiges weicher gefedert ist als der smart fortwo und die Räder am Testwagen eher an Schubkarrenräder erinnern, wollen wir mal davon ausgehen, dass dies die Gründe für das Untersteuern sind.

Schlimmer ist allerdings das nervöse Heck. Beim Zick-Zack-Fahren schwimmt der iQ (durch die weiche Federung) auf und irgendwann bricht das Heck aus. In meinen Augen ist also sportliches Fahren nicht die Stärke des iQ. Dafür ist er eben einfach nicht ausgelegt. Weiche Federung, bequeme Sitze, eine etwas schwammige Lenkung – der iQ ist für Leute gedacht, die ruhig und komfortabel von A nach B kommen möchten.

Ein Problem sehe ich bei den Bremsen. Vielleicht ist es dem Testwagen geschuldet, der trotz erst über 4.000 km auf der Uhr sicher schon einiges erleiden musste. Aber das Bremspedal fühlt sich für mich ziemlich ausgelatscht an und die Verzögerungswirkung ist eher mittelmäßig. Aber ohne verlässlichen Maßstab gebe ich auch hier die Schuld der schmalen Bereifung und dem zerfahrenen Testwagen.

Extrem positiv fällt hingegen der kleine Wendekreis und die sehr leichtgängige Servolenkung auf. Auf engen Räumen rangieren, auf der Arbeit in der Tiefgarage einparken, um verwinkelte Ecken fahren macht mit dem iQ einfach Spaß. Während mich der Wendekreis des smart fortwo eher an den eines LKWs erinnert, kommt der iQ einfach um jede Ecke rum, während das Lenkrad mit zwei Fingern bedient werden kann. Hier hat Toyota ganze Arbeit geleistet, und das ist ein wichtiger Pluspunkt gerade in der Stadt.

Alles in Allem bietet der Toyota iQ ein angenehmes Fahrgefühl, der Komfort der Passagiere steht hier an erster Stelle. Sobald man etwas sportlicher fahren möchte, zeigt einem der iQ, dass man es doch besser sein lässt. Somit erfüllt der iQ ganz klar seinen Einsatzzweck und trotzdem muss ich meine Einleitung wiederholen: weich, bequem und langweilig.