Letzte Härtetests für den Elektro-smart

Und schon wieder zitiere ich von bild.de. Ich schäme mich ein bisschen, aber die Jungs scheinen Gefallen am smart gefunden zu haben.

So begleitete ein BILD-Reporter die letzten Tests des smart fortwo electric drive in Südafrika. Hier werden vor allem Hitzetests durchgeführt, hier ist von über 40 Grad Celsius die Rede. Extreme Temperaturen sind gerade für Akkus ein großes Problem, aber smart sorgt hier mit einer Wasserkühlung für Abhilfe.

Die Testfahrten ergaben, dass die 17,6 kWh Batterie bei „normaler Fahrt“ 11,4 KWh auf 100 Kilometer verbraucht, also eine Reichweite von ca. 150km besitzt. Gibt man dem Kleinen allerdings die Sporen, schnellt der Verbrauch auf bis zu 22,5 kWh, dann reicht die Ladung keine 100km weit. Wenn dann noch wie bei uns die Heizung auf vollen Touren läuft, und man am Ende sogar noch das Radio einschaltet, war es dass mit den schöngerechneten Reichweite-Zahlen. Und für dieses Vergnügen zahlt man ca. 1/3 mehr als für einen Verbrennungsmotor. Daher wird der electric drive wohl eher für absolute Kurzstreckenfahrer interessant sein, zumal der Aufbau der Infrastruktur von Ladestationen doch sehr schleppend anläuft.

Zurück zum Thema, der Reporter ist absolut begeistert vom Elektro-smart.

Quelle: bild.de

Verkaufsrekord für Mercedes Benz inkl. smart

Wie Mercedes Benz bekannt gab, wurde ein neuer Verkaufsrekord für 2011 aufgestellt. Weltweit wurden 1.260.912 Fahrzeuge verkauft, ganze 8% mehr als im Vorjahr.

Einen Anteil daran hat auch smart. Die selbst gesteckte Marke von 100.000 verkauften Fahrzeugen wurde mit 101.996 Einheiten mehr als erreicht. Dies bedeutet ein Plus von 4,6%. Insbesondere in China (inkl. Hongkong) wurden mit 11.045 Neufahrzeugen ein großer Markt erschlossen. Auch in Mexiko, Polen, Tchechien und Taiwan wurden neue Märkte erschlossen. Aber auch bei uns in Deutschland wurden die Verkaufszahlen mit 29.005 Neuwagen um 3,3% gesteigert. Seit Einführung des ersten smarts wurden somit über 1,5 Millionen Einheiten der Marke smart verkauft.
Dr. Dieter Zetsche sagte dazu:

Die Entwicklung des smart fortwo im vergangenen Jahr hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Auch für 2012 stehen alle Ampeln auf grün. Mit der dritten Generation des smart fortwo electric drive und dem smart ebike stehen gleich zwei echte Highlights in den kommenden zwölf Monaten an, von denen wir uns weitere positive Impulse für die Marke erwarten.

Ich kann mich dieser Meinung nur anschließen, 2012 wird mit dem Start des smart fortwo electric drive ein spannendes Jahr werden.

smart fortwo electric drive verspätet sich

Schlechte Nachrichten für diejenigen, die mit dem Kauf des smart fortwo electric drive geliebäugelt haben. Wie autonews.com berichtet, gibt es Probleme mit dem Akkuhersteller Li-Tec, welche den Liefertermin um drei Monate auf September 2012 verzögern. Beim Hochfahren der Produktion sind scheinbar Probleme aufgetreten, die nicht näher definiert wurden. Es soll sich zumindest um keine technischen Schwierigkeiten handeln, so dass der Liefertermin im September wohl ungefährdet zu sein scheint.

Wartende werden zumindest mit einem ziemlich abgefahrenen Werbespot vertröstet.

Quelle: autonews.com

Mercedes Benz testet induktives Laden

Mercedes Benz stellte vor Kurzem einen Prototyp einer induktiven Ladestation für Elektro-Fahrzeuge vor. Anstatt ein Kabel am Auto anschließen zu müssen, reicht es bei dieser Technologie aus, über der Ladestation zu parken, das elektromagnetische Feld übernimmt den Rest. Jeder, der eine elektrische Zahnbürste besitzt, kennt das Prinzip.

Es handelt sich hierbei um einen Prototyp, welcher in den nächsten Monaten getestet wird. Die Einsatzmöglichkeiten sind allerdings nahezu unendlich. Ich stelle mir Parkplätze in Tiefgaragen oder Parkhäusern vor, die (gegen Bezahlung) eine Ladestation für e-Fahrzeuge bereitstellt, einen Einbau in die eigene Garage, so dass das Fahrzeug in der Garage jederzeit geladen wird, usw.

In einem Pilotprojekt wurde vor Kurzem ein „Effizienzhaus-Plus mit Elektromobilität“ eingeweiht, in welchem eine Familie 15 Monate leben wird, und ihnen unter anderem elektrisch betriebene Fahrzeuge bereitgestellt werden. Neben einer E-Cell A-Klasse von Mercedes Benz wird auch ein smart fortwo electric drive und ein smart e-bike zur Verfügung gestellt.

Zwar sind noch Fragen zur Marktreife und zur Finanzierung offen, falls der Testlauf erfolgreich sein sollte, wird sich diese Technologie hoffentlich durchsetzen.

                  

Quelle: Daimler AG

e-Smart Zusatzakku (Konzept)

Rinspeed hat ein Konzept eines Zusatzakkus für den smart fortwo electric drive vorgestellt. Was im ersten Moment wie eine Kofferraumverlängerung aussieht, ist in Wahrheit die Lösung Verbesserung des Reichweitenproblems bei Elektroautos. Das Dilemma: Akkus sind sehr schwer, je größer der Akku, desto schwerer das Auto, desto geringer die Reichweite. Größere Akkus verhalten sich also teilweise sogar kontraproduktiv.

Rinspeed hat nun einen interessanten Ansatz gefunden, dieses Dilemma zumindest abzuschwächen. Die Schweizer haben dem Akku eine Achse und Räder verpasst, und somit das Gewicht auf die Straße verlagert. Zusätzlich entsteht hierdurch der Vorteil, dass der Akku nur bei Bedarf mitgeführt werden muss.

Denkbar ist außerdem, dass die Verlängerung keinen Akku, sondern eine Brennstoffzelle tragen könnte, um so selbst Strom zu produzieren.

Da es sich hier um ein reines Konzept handelt, sind natürlich keine technischen Details verfügbar, allerdings soll Dock & Go auf der Genfer Automesse im März 2012 in Genf präsentiert werden.

Quelle: golem.de