Stuttgarter car2go Flotte jetzt mit 400 smart fortwo electric drive

Elektrisches Fahren mit car2go kommt bei den Stuttgartern hervorragend an: Rund 100 Tage nach dem Start wird Deutschlands größte elektrische Carsharing-Flotte früher als geplant auf 400 Fahrzeuge erweitert.

Auch in Stuttgart zeigt sich, dass car2go andere Verkehrsmittel nicht ersetzt. Vielmehr nutzen die Kunden car2go im Sinne eines intelligenten Mobilitätsmixes und entscheiden sich je nach Anlass für die passende Mobilitätslösung.

car2go Stuttgart smart fortwo electric drive

Die bislang 300 Fahrzeuge der größten elektrischen Carsharing-Flotte in Deutschland haben auf Stuttgarts Straßen mehr als 350.000 Kilometer zurückgelegt. Aufgrund der hohen Nachfrage wird die Aufstockung der car2go Flotte vorgezogen und erfolgt jetzt früher als geplant: Kurzfristig stehen insgesamt 400 smart fortwo electric drive zum spontanen Anmieten in Stuttgart zur Verfügung.

Weltweit wächst car2go als Pionier und Marktführer im Bereich des flexiblen Carsharing weiterhin sehr stark. Die mehr als 7.000 car2go Fahrzeuge haben bisher mehr als 300.000 Kunden begeistert – davon allein über 130.000 Nutzer in den sechs deutschen Standorten. Über 1.000 car2go Fahrzeuge besitzen einen batterieelektrischen Antrieb. Die Zahl der absolvierten Mietvorgänge an allen Standorten liegt bei über 7 Millionen. Im Durchschnitt beginnt mittlerweile rund alle 3 Sekunden eine car2go Miete in einer der 18 Städte.

Akku leer – Und jetzt?

Bei unseren Testfahrten mit dem fortwo electric drive kam uns der Gedanke: Was passiert eigentlich, wenn man mit einem E-Fahrzeug aufgrund eines leeren Akkus liegen bleibt?
Bei Verbrennungsmotoren hilft ein Reservekanister Sprit bis zur nächsten Tankstelle – das geht bei E-Fahrzeugen nicht. Hilft hier eine Mitgliedschaft in einem Automobilclub?

 

Wir fragten bei den drei großen Clubs in Deutschland nach: ADAC, AVD und ACE.

Grundsätzlich stimmen die Clubs darin überein, daß für E-Fahrzeuge der gleiche Leistungsumfang wie für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gilt. Das bedeutet: bleibt ein Fahrzeug liegen, wird es zu den vertraglich vereinbarten Konditionen abgeschleppt. Egal welche Ursache für das Liegenbleiben vorliegt.

Wir wollten darüber hinaus wissen: 

„Sind die Servicefahrzeuge mit Gerätschaften ausgestattet, mit denen E-Fahrzeuge zumindest nachgeladen werden können, um bis zur nächsten Steckdose zu fahren?“

ADAC: „Leere E-Fahrzeuge werden abgeschleppt. Derzeit sind nur wenige Tausend E-Fahrzeuge in Deutschland zugelassen. Damit ist eine mobile Ladeeinheit derzeit noch nicht notwendig. Der ADAC wird aber frühzeitig aufrüsten, wenn E-Autos eine Masse erreicht haben, die das rechtfertigen.“ 

AVD: „Kurzfristig könnte ggf. Strom in den Werkstätten der Servicepartner abgegeben werden. Auf Grund des derzeit noch sehr geringen Fahrzeugbestands von E-Autos in Deutschland ist es auch derzeit noch nicht erforderlich, dass alle Pannenfahrzeuge mit Notstromaggregaten ausgestattet sind. Es ist immer möglich, ein unbeschädigtes Fahrzeug auf ein Abschleppfahrzeug zu verladen. Bei der Suche nach dem Defekt sind selbstverständliche viele Dinge zu beachten, da sonst Lebensgefahr besteht.“

ACE: „Es ist zwar möglich mit einem Notstromaggregat (220v – 280v) vor Ort nachzuladen, darauf wird aber aus betriebswirtschaftlichen Gründen verzichtet, da die Versorgung mit einem Notstromaggregat mehrere Stunden in Anspruch nehmen würde. Aus diesem Grunde werden E-Fahrzeuge mit ausgefallener Stromversorgung von uns zur nächst gelegenen Ladestation abgeschleppt.“

Unsere Meinung: Zieht man die Möglichkeit einer Schnell-Ladung in Betracht, könnte man in Zukunft mit einem Notstromaggregat z.B. den Akku eines smart fortwo electric drive in 15 Minuten wieder soweit aufladen, daß er zumindest bis zur nächsten öffentlichen Ladestation fahren kann. Diese Variante ist bei entsprechender Verbreitung von E-Mobilen mit Sicherheit wirtschaftlicher, als ein Abschleppen der Fahrzeuge.

Bis es soweit ist, interessiert den E-Mobil Fahrer aber vor allem:

„Entstehen beim Abschleppen Kosten für den Fahrer des liegengebliebenen Fahrzeuges?“

ADAC: „Nein, Pannen werden im Rahmen der Mitgliedschaftsleistungen behoben.“ 

AVD: „Nein, sämtliche Tarife/Leistungen sind für Fahrer von Elektrofahrzeugen analog zu denen für kraftstoffbetriebene Fahrzeuge. Somit ist die Pannenhilfe/Abschleppung durch die Beitragszahlung abgegolten.“

ACE: „Nein, wir tragen die durch das Abschleppen entstehende Kosten bis max. 75 km in Inland und 100 km im Ausland.“

Das klingt schonmal gut, eine Club-Mitgliedschaft lohnt sich also in jedem Fall bei einem E-Mobil, zumal die Clubs sich bereits heute auf ein Wachstum der e-Mobilität vorbereiten. Das entnehmen wir den Antworten auf unsere Frage:

„Wie soll in Zukunft mit dem Thema umgegangen werden?“

ADAC: „Alle Techniker des ADAC sind zu EuP qualifiziert.  Das heißt sie sind „Elektrisch unterwiesene Personen“, so nennt sich die Ausbildung. Der Service wird entlang den Anforderungen bei Zunahme der Pannenvolumen bei E-Fahrzeugen kontinuierlich weiter entwickelt.“

AVD: „Wir sind gerade dabei, alle Servicepartner des AvD zur elektrotechnisch unterwiesenen Person (EUP) an Hochvolt-Systemen und Hybridtechnologien im Fahrzeug (gemäß BGI-GUV 8686) ausbilden (= alle AvD Servicepartner sind dann offiziell zertifiziert).“

ACE: „An erster Stelle steht für uns die korrekte Fehlerdiagnostik. Fit gemacht werden unsere Helfer auch für die Pannen-Diagnostik an Hybridfahrzeugen und Elektroautos.
 Herkömmliche Pannenhilfe mittels „Gerätschaften“ ist aber begrenzt, weil im Fall der Hochvolt-Problematik Zertifizierungen erforderlich sind, um Fehler im Akkupaket zu beheben.
Selbst Premiumhersteller wie Mercedes lassen „Pannen“ nur von einem kleinen Kreis zusätzlich geschulter und lizenzierter Mechatroniker beheben.“

Während ADAC und AVD auf eine Zertifizierung der Techniker setzen, verlässt sich der ACE derzeit auf das geschulte Personal in den Fachwerkstätten.

Abschließend wollten wir wissen:

„Gab es bereits Fälle von liegengebliebenen E-Fahrzeugen, bei denen Ihr Automobilclub tätig werden musste?“

ADAC: „Ja, allerdings sehr wenige Fälle.“

AVD: „Da es zum Einen bislang noch sehr wenige Elektrofahrzeuge im Privatgebrauch gibt, und zum Anderen diese meist über Mobilitätgarantie seitens des Herstellers gebunden sind, ist dies bei uns noch nicht die Regel. Allerdings sind viele unserer Servicepartner auch für Hersteller tätig, und helfen E-Fahrzeugen in diesem Zusammenhang.“

ACE: „Unserer Pressestelle liegen derzeit keine einschlägigen Leistungsnachweise aus unserem Notruf vor. Wir können aber auch nicht ausschließen, dass der ACE auf besagtem Gebiet schon tätig geworden ist.“

Unterm Strich scheinen Pannen mit E-Mobilen bei den Automobilclubs noch kein großes Thema zu sein. Das ist natürlich einerseits auf die geringe Verbreitung der Fahrzeuge zurückzuführen. Andererseits ist der technische Aufbau eines Elektrofahrzeuges weniger anfällig als der eines Verbrennungsmotors. Betrachtet man die Verteilung der Pannenursachen beim ADAC, fällt auf, daß insgesamt ca. 30% der möglichen Defekte bei Elektrofahrzeugen schlagartig entfallen:

ADAC Pannendiagramm

Wir danken den Mitarbeitern von ADAC, AVD und ACE für die freundliche und kompetente Beantwortung unserer Fragen.

 

car2go wächst rasant

car2go bleibt das größte und am schnellsten wachsende Unternehmen im Carsharing-Segment: Weltweit wurden bisher weit über 4 Millionen vollautomatische Mietvorgänge absolviert, wöchentlich kommen fast 140.000 Mieten hinzu. Derzeit beginnt alle 4,3 Sekunden eine car2go Miete.

So hat es zum Beispiel nur 6 Monate gedauert, bis car2go nach dem Start in Berlin seinen 25.000sten Kunden begrüßen durfte – das sind im Schnitt 133 Neukunden am Tag.

Pro Woche werden alleine in Berlin über 20.000 Mietvorgänge durchgeführt; mehr als 3 Millionen Kilometer wurden in der Hauptstadt zurückgelegt. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Zahl verfügbarer smart fortwo auf 1.200 Fahrzeuge aufgestockt – so steigt die Wahrscheinlichkeit, z.B. mithilfe der gerade für Berlin eingeführten moovel App von Daimler einen freien car2go smart in unmittelbarer Nähe zu finden.

Die App unterstützt den Nutzer mit einem intelligenten Mobilitäts-Mix. Sie informiert nicht nur über verfügbare car2go Fahrzeuge, sondern auch über Angebote des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg sowie von mitfahrgelegenheit.de.

Der anhaltende Erfolg von car2go ist auch an den anderen Standorten klar erkennbar. Das Daimler-Tochterunternehmen ist das am schnellsten wachsende Unternehmen auf dem Carsharing-Markt.
Dabei helfen auch ungewöhnliche Ideen: So ist es ab sofort möglich, am Flughafen Hamburg jeden car2go smart im Rückgabebereich des Mietwagenzentrums auf der Europcar-Ebene abzustellen. Man stellt das Fahrzeug ab und nimmt seinen Flug, ohne sich über Parkgebühren Gedanken machen zu müssen. Ab Mietende stehen die car2go smarts für den nächsten Kunden zur Weiterfahrt bereit. Selbst ankommende Reisende, die noch keine car2go Kunden sind, können sich vor Ort bei Europcar registrieren lassen, um den Service sofort zu nutzen.
Einziger Wermutstropfen: Für den Flughafentransfer mittels car2go werden zusätzlich zum regulären Minuten-Tarif von 0,29 Euro pauschal 4,90 Euro je Miete fällig – in Anbetracht der hohen Parkgebühren sicher verschmerzbar.

Auch im restlichen Teil von Hamburg ist car2go sehr erfolgreich, die Zahl der registrierten Kunden hat soeben die 27.000er Marke geknackt.

Cabrios im Preisvergleich

Wenn man zur Zeit aus dem Fenster schaut, möchten die meisten am Liebsten sofort raus in die Sonne und die ersten warmen Tage des Jahres genießen. Weil meistens der Chef etwas dagegen hat, das seine Mitarbeiter Stunden in der Sonne verbringen, kann man den Sonnengenuss zumindest auf die Fahrtzeiten verschieben, vorausgesetzt man besitzt ein Cabrio.

Sobald das Wetter das erste mal „oben-ohne“-tauglich ist, gehen die Cabrio-Verkäufe direkt nach oben. Aus diesem Grund hat der Fokus einen Preisvergleich für Cabrio-Neuwagen durchgeführt. Und, da wir darüber berichten, hat natürlich der smart fortwo den Vergleich für sich entscheiden können. In der Basisausführung gibts bei smart das Open-Air Feeling bereits ab 13.925 Euro.

Platz zwei belegt der Fiat 500 C, den es ab 14.200 Euro gibt. Allerdings ist dies kein Cabrio im eigentlichen Sinn, da das Stoffdach nur wie eine Art Markise bis zum Kofferraum geöffnet werden kann.

Den dritten Platz belegt der Renault Wind. Der Wind ist mit einem Metalldach versehen, welches auf Knopfdruck im Kofferraum verschwindet. Allerdings gehen die Preise beim Renault Wind bei 16.900 Euro los.

Auf den Plätzen vier und fünf werden der Peugeot 207 CC für 20.000 und der Mini ab 21.000 Euro vorgestellt. In diesen Preisregionen bekommt man allerdings auch schon fast einen smart fortwo BRABUS, welcher eine deutlich bessere Ausstattung / Motorisierung erhält.

Ich für meinen Teil war so schlau, mein Cabrio zum Winteranfang zu kaufen, hier wurde mit deutlichen Rabatten gelockt. Und der nächste Sommer kommt bestimmt…

Zum vollständigen Artikel gehts hier.

smart forfour Folierung

Da haben die Google Alerts mal wieder eine echte Perle ausgespuckt. Cymon besitzt einen smart forfour und schreibt gerne Beiträge in den Foren von motor-talk.de und 44forum.de. Einen dieser Beiträge hat mir Google als lesenswert empfohlen, und das vollkommen zu Recht.

Das der forfour von Haus aus eher langweilig aussieht, ist nun wirklich kein Geheimnis, auch Cymon sah das so. Er träumte seit kleinauf von Ralleystreifen auf seinem Auto, Ralleystreifen gehen aber nun wirklich gar nicht an nem forfour (Meine Meinung: Per Gesetz sollten Ralleystreifen erst ab Dodge Viper aufwärts erlaubt sein!). Also schnell an den PC, ein neues Design finden.

Das Ergebnis war schon mal wirklich gelungen:

 

Cymon übernahm das zweifarbige Design von tridion und der restlichen Karosserie und erweiterte es. Es handelt sich hierbei um eine Folierung, insgesamt hat die Aufwertung samt kleinem Cleaning ca. 150 Euro gekostet.

 

So leicht kann aus einem Auto „von der Stange“ ein individueller Blickfang werden.

Vielen Dank an Cymon für die Freigabe der Bilder, hier gehts zum originalen Foreneintrag.

smart-Apps für Android

Auf smart.de wird ja kräftig Werbung für die iPhone-Integration beim smart geworben. Aber auch für Android hat smart Apps zu bieten. Mal sehen, welchen Mehrwert uns die Apps liefern.

Bring Me Back

Ey Mann, wo is´mein Auto? Genau diese Frage hat sich bestimmt jeder schon mal gestellt. Ich bin erst vor ein paar Wochen wie doof im Parkhaus rumgelaufen und habe meinen smart gesucht.

Genau hier soll die kostenlose „Bring Me Back“-App eingreifen. Wenn man sein Auto abstellt, speichert man die aktuelle Position in der App. Zusätzlich kann man noch eine Beschreibung und sogar ein Foto hinzufügen, so dass man in einem Parkhaus auch weiß, in welche Etage man muss. Die genaue Position sucht die App dann per GPS und speichert diese. Weiterhin hat man die Möglichkeit, eine bestimmte Parkdauer einzugeben. Die App schlägt dann bei Ablauf der Parkzeit Alarm.

Um seinen Wagen dann wiederzufinden, kann man in der App die Position des Parkplatzes anzeigen lassen, man kann sich sogar die Route bis zum Auto anzeigen lassen.

Hier gibt es von mir ein absolutes „Daumen hoch“. Auch wenn es viele vergleichbare Apps gibt, smart bzw. Daimler hat eine schöne Oberfläche auf ein sinnvolles Programm gelegt. Allerdings gibt es einen Punkt zu bemängeln, ein einmal eingestellter Parkplatz kann nicht gelöscht werden. Auch wenn ich schon lange vor der Ablaufzeit weg bin, der Timer erinnert mich in jedem Fall an den Ablauf der Parkzeit.

Die App ist kostenlos im Market herunterladbar, sofern man keine Internet-Flatrate besitzt, könnten Kosten beim anzeigen der Karte entstehen, da hierfür Google Maps genutzt wird.

QR Code

Bring Me Back im Android-Market

Cabrio

Die zweite, ebenfalls kostenlose App ist vor allem für Cabrio-Fahrer gedacht. Kurzum, hier wird das aktuelle Wetter der eingegebenen Stadt ausgewertet. Befindet die App das Wetter für gut genug, öffnet sich das Verdeck des fortwo, ansonsten bleibt es geschlossen.

Ganz nett gemacht, aber an Funktionalität kaum zu unterbieten. Die App kann die aktuelle Position nicht anhand von GPS-Daten erkennen, der Ort muss manuell eingegeben werden. Zwar wird in der Beschreibung eine „Geolocation“ beschrieben, zumindest bei mir hat diese allerdings nicht funktioniert. Auch funktionieren die verschiedenen Ansichten zumindest für Köln nicht. Für Los Angeles konnte ich die aktuelle Temperatur, das aktuelle Wetter als Symbol oder die prozentuale Wahrscheinlichkeit des Cabrio-Wetters anzeigen lassen. Für Köln gibt´s nur ne Temperatur. Zwar gibt es eine Vorhersage für die nächsten 6 Tage, woher die Daten stammen, ist allerdings unklar.

Hier gibt´s von mir ein „Daumen runter“, es gibt haufenweise Wetter-Apps, die mehr können und bei denen verlässliche Datenquellen (sofern das bei Wettervorhersagen überhaupt möglich ist) angegeben sind. Auch bei dieser App können beim Download der Wetterdaten Kosten entstehen, sofern ihr nicht über eine Internet-Flat verfügt.

QR Code

Cabrio im Android-Market