Akku leer – Und jetzt?

Bei unseren Testfahrten mit dem fortwo electric drive kam uns der Gedanke: Was passiert eigentlich, wenn man mit einem E-Fahrzeug aufgrund eines leeren Akkus liegen bleibt?
Bei Verbrennungsmotoren hilft ein Reservekanister Sprit bis zur nächsten Tankstelle – das geht bei E-Fahrzeugen nicht. Hilft hier eine Mitgliedschaft in einem Automobilclub?

 

Wir fragten bei den drei großen Clubs in Deutschland nach: ADAC, AVD und ACE.

Grundsätzlich stimmen die Clubs darin überein, daß für E-Fahrzeuge der gleiche Leistungsumfang wie für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gilt. Das bedeutet: bleibt ein Fahrzeug liegen, wird es zu den vertraglich vereinbarten Konditionen abgeschleppt. Egal welche Ursache für das Liegenbleiben vorliegt.

Wir wollten darüber hinaus wissen: 

“Sind die Servicefahrzeuge mit Gerätschaften ausgestattet, mit denen E-Fahrzeuge zumindest nachgeladen werden können, um bis zur nächsten Steckdose zu fahren?”

ADAC: “Leere E-Fahrzeuge werden abgeschleppt. Derzeit sind nur wenige Tausend E-Fahrzeuge in Deutschland zugelassen. Damit ist eine mobile Ladeeinheit derzeit noch nicht notwendig. Der ADAC wird aber frühzeitig aufrüsten, wenn E-Autos eine Masse erreicht haben, die das rechtfertigen.” 

AVD: “Kurzfristig könnte ggf. Strom in den Werkstätten der Servicepartner abgegeben werden. Auf Grund des derzeit noch sehr geringen Fahrzeugbestands von E-Autos in Deutschland ist es auch derzeit noch nicht erforderlich, dass alle Pannenfahrzeuge mit Notstromaggregaten ausgestattet sind. Es ist immer möglich, ein unbeschädigtes Fahrzeug auf ein Abschleppfahrzeug zu verladen. Bei der Suche nach dem Defekt sind selbstverständliche viele Dinge zu beachten, da sonst Lebensgefahr besteht.”

ACE: “Es ist zwar möglich mit einem Notstromaggregat (220v – 280v) vor Ort nachzuladen, darauf wird aber aus betriebswirtschaftlichen Gründen verzichtet, da die Versorgung mit einem Notstromaggregat mehrere Stunden in Anspruch nehmen würde. Aus diesem Grunde werden E-Fahrzeuge mit ausgefallener Stromversorgung von uns zur nächst gelegenen Ladestation abgeschleppt.”

Unsere Meinung: Zieht man die Möglichkeit einer Schnell-Ladung in Betracht, könnte man in Zukunft mit einem Notstromaggregat z.B. den Akku eines smart fortwo electric drive in 15 Minuten wieder soweit aufladen, daß er zumindest bis zur nächsten öffentlichen Ladestation fahren kann. Diese Variante ist bei entsprechender Verbreitung von E-Mobilen mit Sicherheit wirtschaftlicher, als ein Abschleppen der Fahrzeuge.

Bis es soweit ist, interessiert den E-Mobil Fahrer aber vor allem:

“Entstehen beim Abschleppen Kosten für den Fahrer des liegengebliebenen Fahrzeuges?”

ADAC: “Nein, Pannen werden im Rahmen der Mitgliedschaftsleistungen behoben.” 

AVD: “Nein, sämtliche Tarife/Leistungen sind für Fahrer von Elektrofahrzeugen analog zu denen für kraftstoffbetriebene Fahrzeuge. Somit ist die Pannenhilfe/Abschleppung durch die Beitragszahlung abgegolten.”

ACE: “Nein, wir tragen die durch das Abschleppen entstehende Kosten bis max. 75 km in Inland und 100 km im Ausland.”

Das klingt schonmal gut, eine Club-Mitgliedschaft lohnt sich also in jedem Fall bei einem E-Mobil, zumal die Clubs sich bereits heute auf ein Wachstum der e-Mobilität vorbereiten. Das entnehmen wir den Antworten auf unsere Frage:

“Wie soll in Zukunft mit dem Thema umgegangen werden?”

ADAC: “Alle Techniker des ADAC sind zu EuP qualifiziert.  Das heißt sie sind “Elektrisch unterwiesene Personen”, so nennt sich die Ausbildung. Der Service wird entlang den Anforderungen bei Zunahme der Pannenvolumen bei E-Fahrzeugen kontinuierlich weiter entwickelt.”

AVD: “Wir sind gerade dabei, alle Servicepartner des AvD zur elektrotechnisch unterwiesenen Person (EUP) an Hochvolt-Systemen und Hybridtechnologien im Fahrzeug (gemäß BGI-GUV 8686) ausbilden (= alle AvD Servicepartner sind dann offiziell zertifiziert).”

ACE: “An erster Stelle steht für uns die korrekte Fehlerdiagnostik. Fit gemacht werden unsere Helfer auch für die Pannen-Diagnostik an Hybridfahrzeugen und Elektroautos.
 Herkömmliche Pannenhilfe mittels „Gerätschaften“ ist aber begrenzt, weil im Fall der Hochvolt-Problematik Zertifizierungen erforderlich sind, um Fehler im Akkupaket zu beheben.
Selbst Premiumhersteller wie Mercedes lassen „Pannen“ nur von einem kleinen Kreis zusätzlich geschulter und lizenzierter Mechatroniker beheben.”

Während ADAC und AVD auf eine Zertifizierung der Techniker setzen, verlässt sich der ACE derzeit auf das geschulte Personal in den Fachwerkstätten.

Abschließend wollten wir wissen:

“Gab es bereits Fälle von liegengebliebenen E-Fahrzeugen, bei denen Ihr Automobilclub tätig werden musste?”

ADAC: “Ja, allerdings sehr wenige Fälle.”

AVD: “Da es zum Einen bislang noch sehr wenige Elektrofahrzeuge im Privatgebrauch gibt, und zum Anderen diese meist über Mobilitätgarantie seitens des Herstellers gebunden sind, ist dies bei uns noch nicht die Regel. Allerdings sind viele unserer Servicepartner auch für Hersteller tätig, und helfen E-Fahrzeugen in diesem Zusammenhang.”

ACE: “Unserer Pressestelle liegen derzeit keine einschlägigen Leistungsnachweise aus unserem Notruf vor. Wir können aber auch nicht ausschließen, dass der ACE auf besagtem Gebiet schon tätig geworden ist.”

Unterm Strich scheinen Pannen mit E-Mobilen bei den Automobilclubs noch kein großes Thema zu sein. Das ist natürlich einerseits auf die geringe Verbreitung der Fahrzeuge zurückzuführen. Andererseits ist der technische Aufbau eines Elektrofahrzeuges weniger anfällig als der eines Verbrennungsmotors. Betrachtet man die Verteilung der Pannenursachen beim ADAC, fällt auf, daß insgesamt ca. 30% der möglichen Defekte bei Elektrofahrzeugen schlagartig entfallen:

ADAC Pannendiagramm

Wir danken den Mitarbeitern von ADAC, AVD und ACE für die freundliche und kompetente Beantwortung unserer Fragen.

 

Ein Wochenende im smart fortwo electric drive

Lange mussten wir warten, am vergangenen Wochenende war es dann so weit: Das smart Center Darmstadt stellte uns für ein komplettes Wochende den smart fortwo electric drive zur Verfügung.

 

Am Freitag Abend durften wir den electric drive im smart Center Darmstadt abholen. Nach der kurzen Einweisung durch einen geschulten Mechatroniker fuhren wir nahezu lautlos vom Hof des Autohauses.

Die Anzeigeinstrumente des electric drive geben exakt Auskunft über alle relevanten Parameter. In den beiden Zusatzinstrumenten, die normalerweise Uhr und Drehzahlmesser beherbergen, wird der aktuelle Energieverbrauch dargestellt sowie der Ladezustand der Hochvoltbatterie.

 

Im Multifunktionsdiplay wird die geschätzte Reichweite in Kilometern angezeigt und die derzeit zur Verfügung stehende Motorleistung. Eine ECO-Anzeige informiert darüber, wie effizient man gerade unterwegs ist. Das ist wichtig, denn der smart fortwo electric drive macht Spaß, erstaunlich viel Spaß sogar. Dabei ist der electric drive im Innenraum so leise, daß man oft schneller unterwegs ist, als man denkt. Hier ein kurzes Video der Beschleunigung und der Fahrgeräusche:

http://youtu.be/SggYFIOZK1o

Das Drehmoment liegt sofort an und die kleinste Bewegung am Gaspedal wird direkt in Vortrieb umgesetzt. Dabei gibt der Motor nur ein leises, jetartiges Pfeifen von sich, es klingt ein bißchen wie im ICE. Dank der fehlenden Schaltpausen endet der Schub auch erst bei elektronisch begrenzten 125km/h. Mehr wäre definitiv möglich, aber die Akkulaufzeit verringert sich dramatisch bei höheren Geschwindigkeiten – dazu später mehr.

Am ersten Abend fuhren wir den electric drive von Darmstadt nach Frankfurt, dann weiter bis hoch auf den Feldberg. Nach ein paar Runden im Hintertaunus war die Batterieanzeige dann bis auf 20% abgefallen. Wir wollten wissen, was passiert, wenn die Hochvoltbatterie ganz leer ist. Der Selbstversuch zeigt: Ab 15% wird von der Elektronik die abrufbare Leistung in drei Stufen reduziert, der electric drive beschleunigt spürbar langsamer. Der Bordcomputer erinnert daran, daß man mit Batteriereserve fährt. Ab den letzten 5% werden Komfort-Verbraucher wie die Heizung abgeschaltet. So haben wir dann noch ca. 8 km zurücklegen können, Beschleunigungstests inklusive. Als die Anzeige dann auf 0% umschaltete, haben wir den electric drive nur noch einige hundert Meter rund um die heimische Steckdose bewegt.

 

Obwohl die Batterie leer angezeigt wurde, war langsames Weiterfahren möglich. Direkt vor der Haustür war es dann soweit. Der electric drive blieb abrupt stehen, alle Warnlampen leuchteten auf, begleitet von einem schrillen Warnton und der eindringlichen Meldung im Display: Hochvoltbatterie sofort laden!

 

Nach einmaligem Zündung aus- und wieder einschalten ließ sich der electric drive noch die letzten 10 Meter zu seinem Parkplatz fahren. Da der Stellplatz im Hof ca. 20 m von der Steckdose im Keller entfernt ist, schlossen wir das mitgelieferte Ladekabel an eine Kabeltrommel an, die komplett abgerollt genau bis zur Steckdose reichte. Nach 2 Stunden schauten wir zur Sicherheit nochmal nach und stellten fest: Die angezeigte Restladezeit betrug noch 16 Stunden. Wie bitte? Der electric drive soll doch in 8 Stunden vollgeladen sein. Ein Blick ins Handbuch verriet, daß drei Ladestufen mit 8, 10 oder 12 Ampere mit unterschiedlichen Ladezeiten existieren. Man muss den passenden Ladestrom im Bordcomputer vorwählen, je nachdem was die Steckdose hergibt. Die Einstellung im Bordcomputer ist permanent. Am Ladekabel befindet sich aber eine kleine Ladebox:

 

Bleibt das Kabel am Hausstrom-Netz, merkt sich die Box die letzte Einstellung. Entfernt man das Ladekabel zwischen den Ladevorgängen vom Stromnetz, schaltet die Box aus Sicherheitsgründen wieder auf minimalen Ladestrom. Man muss also vor jedem Ladevorgang mit einem Tastendruck an der Box sicherstellen, daß mit dem im Bordcomputer vorgewählten, höheren Ladestrom geladen wird. Nach Drücken des Knopfes zeigt der Bordcomputer dann auch die erwartete Restladedauer von knapp 8 Stunden.

Am nächsten Morgen dann die große Überraschung. Die Akkuladung ist nur bei 10%. Der Überhitzungsschalter der Kabeltrommel hat ausgelöst und den Ladevorgang unterbrochen. Neuer Versuch: Ladestrom im Bordcomputer reduziert auf 10 Ampere. Nach 15 Minuten löst der Überhitzungsschalter erneut aus. Offensichtlich ist der Kabelquerschnitt der Kabeltrommel unzureichend. Die Ladedauer mit 8 Ampere hätte ca. 15 Stunden betragen, der Samstag wäre damit vorbei gewesen. Also fuhren wir in den nächstegelegenen Baumarkt und besorgten ein 25 Meter Kabel mit ausreichend großem Querschnitt (2,5 mm²).

 

Damit war das Laden mit 12 Ampere problemlos möglich, nach 6,5 Stunden war der electric drive abfahrbereit für eine Rundfahrt und unseren nächsten Test: Laden im öffentlichen Raum. Die App “Plugfinder” half uns dabei, öffentliche Ladestationen im Umkreis zu entdecken.

 

Eine davon befindet sich in direkter Nähe eines Einkaufszentrums in der Frankfurter Nordweststadt. Angezeigt wurde die Station in der Nähe der dortigen Shell Tankstelle. Sollte der Ölkonzern etwa auf Zukunft setzen? Wir parkten den electric drive abseits der Zapfsäulen und fragten den Kassierer, ob es hier eine Elektrotankstelle gibt. Seine Gegenfrage war deutlich: “Elektrotankstelle? Was soll das sein?”

Also ging die Suche weiter. Wir vermuteten die Ladestation dann im Parkaus des Einkaufszentrums. Nach einer halben Stunde im Samstag-Nachmittag-Shopping-Parkhaus-Chaos fragten wir einen Parkplatzwächter. “Nein, hier drin gibt es keine Ladestation.” Aber draußen auf dem kleinen Parkplatz gegenüber, da habe er soetwas schon gesehen. “Für das Parkticket hier im Parkhaus müssen Sie aber trotzdem bezahlen, auch wenn sie nur rumgefahren sind”, mahnte er.

Nach einer weiteren Such-Runde rund um das Einkaufszentrum entdeckten wir dann den kleinen Parkplatz mit der Ladestation. Gut gemeint: Vor der Stromtankstelle gilt Parkverbot mit Ausnahme von Elektrofahrzeugen während des Ladevorganges. Trotzdem parkte dort ein VW Passat, dahinter ein Wohnmobil. Wir hatten keine Chance, mit dem electric drive in ausreichender Nähe zu der Station zu parken und mussten ungeladen weiterfahren.

 

Nächste Station: Landratsamt Bad Homburg. Dieses Mal nahmen wir zur Sicherheit unser 25 Meter-Kabel mit. Zunächst wurden wir von der Plugfinder App in die falsche Straße gelotst. Nach kurzer Suche fanden wir die Ladesäule dann auf der anderen Seite des Gebäudes. Aber: Einer der beiden Stellplätze war belegt mit einem Mitsubishi iMiEV, der gar nicht geladen wurde, der zweite Stellplatz war von einem offensichtlich nicht-elektrischen Skoda Superb belegt.

 

Während wir überlegten, wo wir den smart am besten parken, um ihn über das Verlängerungskabel mit der Steckdose verbinden zu können, kam der aufgeregt gestikulierende Fahrer des Skoda auf uns zugerannt. Entschuldigend erklärte er, nur kurz etwas in seinem Büro geholt zu haben, und daß er natürlich sofort wegfahren wolle, damit wir unser Fahrzeug laden können. In einem nicht enden wollenden Gespräch entschuldigte er sich mehrfach für das Parken auf dem blau gerahmten E-Parkplatz.

Tatsache ist: Die Rechtslage wäre auf seiner Seite. Ist kein Parkverbot mit einer E-mobil-Ausnahme ausgeschildert wie in Frankfurt, kann er auch mit seinem Verbrennungsmotor auf diesem Parkplatz stehen. An den Ölflecken auf dem neu angelegten Parkplatz ist zu erkennen, daß hier regelmäßig nicht-elektrische Fahrzeuge parken. Nach weiteren fünf Minuten des Philosophierens über die Problematik zugeparkter E-Parkplätze (Zitat: “man parkt ja auch nicht auf der Tankstelle”) konnten wir endlich den Ladevorgang starten.

Die Aktivierung des Ladevorganges war überraschend einfach: In der Ladesäule befindet sich ein Mobilfunkchip, dessen Nummer im Display angezeigt wird. Durch einen Anruf dieser Nummer wird die Station aktiviert, die Abdeckungen der Steckdosen öffnen sich.

Dazu ein kurzes Video:

http://youtu.be/ChHWGUiKfsw

Wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist oder unerwartet unterbrochen wird, erhält man eine SMS-Benachrichtigung. Die Mainova AG bietet derzeit einen besonderen Service: Das Tanken von Ökostrom an einer der knapp 50 Säulen im Rhein-Main Gebiet bleibt noch für mindestens zwei Jahre kostenfrei. Schaut man sich die Ladestationen in der Plugfinder-App an, ist in Deutschland bereits eine gute Infrastruktur öffentlicher Ladesäulen vorhanden, aber das Parkplatz-Problem muss dringend gelöst werden. Andererseits ist der Vorteil von e-Fahrzeugen ja das Laden an der heimischen Steckdose. Eine Komplettladung kostet je nach Tarif um die 4,- Euro.

Der nächste Test: Freunde besuchen, die 90km entfernt wohnen. Davon sollten 80km auf der Autobahn zurückgelegt werden. Schon nach wenigen Kilometern auf der A5 stellten wir fest, daß sich die angezeigte Reichweite schnell verringert. Alles über 100 km/h erhöht den Stromverbrauch offenbar drastisch. Dabei wird klar, warum die Höchstgeschwindigkeit elektronisch auf 125km/h begrenzt ist. Wir fuhren darum mit konstant 110km/h unserem Ziel entgegen und kamen mit 20% Restladung in Marburg an. Das Aufladen war kein Problem, die laufende Waschmaschine im Keller wurde kurzerhand abgeklemmt und mit dem Ladekabel des electric drive ersetzt.

 

Zum Glück fällt es bei guten Freunden nicht schwer, die mehrstündige Wartezeit zu überbrücken. Gegen Abend starteten wir wieder Richtung Heimat. Bei Außentemperaturen von gerade einmal 5 Grad konnten wir die elektrische Heizung des electric drive testen. Sie konnte den Innenraum schnell und ausreichend aufwärmen. Das Zuschalten der Heizung verkürzte zwar die angezeigte Gesamtreichweite um ca. 15km – das ist jedoch ein passabler Wert für den enormen Komfortgewinn, wie wir finden.

 

Montag früh musste der electric drive dann wieder zurück ins smart Center. Dort wartete mein fortwo mit Verbrennungsmotor mit leerem Tank auf mich, so daß ich zuerst die nächstgelegene Tankstelle aufsuchen musste. Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell man sich umgewöhnt. Mir ist vorher jedenfalls nicht aufgefallen, wie stark es beim Tanken nach Kraftstoff riecht und wie schmuddelig Tankstellen sind.

Nach einem Wochenende im smart fortwo electric drive erscheint das Prinzip der Verbrennungsmotoren plötzlich schmutzig, stinkend, laut und vor allem: wie aus einer anderen Zeit.

http://youtu.be/TmtnyVl2wOQ

 

Wir danken dem smart Center Darmstadt für die Unterstützung bei der Realisierung des fortwo electric drive Test-Wochenendes. 

 

 

Neuer ADAC Crashtest für Kleinstwagen

Der ADAC hat einen neuartigen, realitätsnahen Crashtest entwickelt und die Fahrzeuge smart fortwo, Fiat 500, Renault Twingo sowie Kia Picanto getestet. Resultat: Lebensbedrohliche Verletzungen durch hohe Brustbelastungen beim Fahrer kann einzig der smart fortwo verhindern – und das obwohl er das kleinste und leichteste Fahrzeug im Test war.

Beim sogenannten Kompatibilitäts-Crashtest des ADAC wird eine Kollision mit einem Unfallgegner der unteren Mittelklasse (rund 1400 kg) mithilfe eines Barrierewagen simuliert, der das Testfahrzeug mit 50% Überlappung trifft. Das gibt die Realität sehr gut wieder, denn die Wahrscheinlichkeit, mit einem Kleinstwagen wie z.B. dem fortwo bei einem Crash auf ein größeres Fahrzeug zu treffen, ist naturgemäß sehr hoch.

Beim klassischen NCAP Crashtest wird dagegen aufgrund des Versuchsaufbaus immer nur die unwahrscheinlichste aller Crashsituationen simuliert: Ein Aufprall mit einem Fahrzeug exakt gleichen Gewichts. Kollidiert ein leichtes Fahrzeug mit einem schweren, muss das leichte wesentlich mehr Crashenergie absorbieren, als im NCAP Test geprüft wird.

Daimler beachtet bei der Entwicklung seiner Fahrzeuge seit langem die Massenunterschiede im Falle eines Crashs. So wurde für den smart ein umfassendes Konzept zum Insassenschutz entwickelt. Der fortwo hat wie jedes Fahrzeug eine vollwertige Knautschzone im Frontbereich. Viele Menschen unterliegen dem Irrglauben, eine lange Motorhaube bedeute viel Schutz. In Wirklichkeit ist jedoch der vorne sitzende Motor ein solider Block, der in keiner Weise Energie absorbieren kann. Darum hat der smart mit seinem Heckmotor trotz kurzer Schnauze eine mit der Polo-Klasse vergleichbare Knautschzone. Ist diese Knautschzone aufgezehrt, greifen beim fortwo weitere Schutzmechanismen. So schwingen Heckmotor und Hinterachse des fortwo unterm Fahrzeugboden nach vorne und bauen damit am Fahzeugheck weitere Crashenergie ab. Sogar die Sitzgestelle absorbieren Energie. Optimierte Rückhaltesysteme und die sehr steife Tridion Sicherheitszelle sorgen dabei für ein hohes Niveau an Insassenschutz.

Da die Knautschzonen an einem Kleinstwagen nicht beliebig vergrößert werden können, sind große Mercedes-Benz Fahrzeuge so ausgelegt, daß sie ihre Knautschzone im Falle eines Aufpralles teilweise an leichtere Fahrzeug “abgeben” können. Dies wurde bereits eindrucksvoll im Jahr 1999 demonstriert, als bei einem Crashtest der smart und die mehr als doppelt so schwere S-Klasse aufeinanderprallten. Der smart kippte zwar am Ende auf dramatisch wirkende Weise um, die Werte der Dummies zeigten jedoch: keine Lebensgefahr für die Insassen.

http://www.youtube.com/watch?v=EGhJHAtdVe8

Mit Schrecken erinnert man sich in diesem Zusammenhang an den Crashtest zwischen dem Audi Q7 und dem Fiat 500. Hierbei versagten die Schutzsysteme völlig, der extem steife Längsträger des Q7 (der ihm beim NCAP Crashtest zu 5 Sternen verhilft) bohrte sich wie eine Lanze bis in den Innenraum des Fiat 500. Der Längsträger des Q7 knautschte nicht und konnte somit auch keine Crahsenergie absorbieren. Die Knautschzone des Fiat 500 wurde ebenfalls nicht aktiviert, da sich seine Crashelemente nicht wie nötig an den Crashelementen des Q7 abstützen konnten. Die Insassen des Fiat 500 hätten lebensgefährliche Verletzungen davongetragen.

Der neue ADAC-Test soll genau solche Inkompatibilitäten zwischen unterschiedlichen Fahrzeugklassen entlarven. Der ADAC fordert, daß alle Hersteller die Konstruktion der Crashelemente grundsätzlich verändern. So soll die gesamte Front wie ein Schutzschild konstruiert sein, das in jeder Aufprallsituation die Crashenergie auf die Crashelemente ableitet. Dadurch soll gewährleistet werden, daß die Knautschzonen beider Fahrzeuge auch im ungünstigsten Falle aktiviert werden. Derzeit ist es oft so, daß wie beim Q7 zwei steife, lanzenartige Crashelemente unter der weichen Karosserie “lauern” und sich ins andere Fahrzeug bohren können.

Beim ADAC Kompatibiltätstest hat einzig der smart fortwo seine Insassen vor lebensbedrohlichen Verletzungen bewahrt. Diese erstaunliche Tatsache wird allerdings nur in der Pressemitteilung des ADAC erwähnt – im dazugehörigen Video wird darüber kein Wort verloren. Auch der getestete Fiat 500 wird nicht erwähnt.

 

Auf dem besten Weg von A nach B: „moovel“ bietet vernetzte Mobilität für alle

Die Daimler AG geht neue Wege mit einem einzigartigen Service: Die Mobilitätsplattform „moovel“ zeigt ihren Nutzern, wie sie optimal von A nach B kommen. „moovel“ bündelt Angebote unterschiedlichster Mobilitätsanbieter und präsentiert passende Fahrtoptionen per App und mobiler Webseite – anbieterübergreifend und transparent. Ab dem 11. Juli 2012 steht die kostenfreie „moovel“ App im Apple Store zur Verfügung. „moovel“ startet zunächst als Pilotprojekt in Stuttgart. In der Startversion sind Angebote von mitfahrgelegenheit.de, SSB und VVS integriert. Ein zweiter Pilot ist für die zweite Hälfte des Jahres 2012 in Berlin geplant.

moovel

Ab Juli 2012 startet die Daimler AG die Mobilitätsplattform „moovel“ als Pilotprojekt in Stuttgart. „moovel“ bietet den Usern die optimale Möglichkeit, um von A nach B zu kommen: „moovel“ führt ganz unterschiedliche Fortbewegungsmöglichkeiten zusammen und präsentiert die Optionen auf einen Blick transparent, nutzerfreundlich und gleichwertig. Grundlage der Empfehlungen sind die Angebote der Mobilitätsanbieter.

Die Fahrtoptionen werden auf der „moovel“ App oder mobilen Webseite (www.moovel.com) angezeigt. Neben anbieterübergreifenden Informationen zu Preisen und Fahrtdauer bietet „moovel“ zudem eine einfache und intuitive Benutzerführung. Die kostenfreie App steht ab dem 11. Juli 2012 im Apple Store zur Verfügung. Daneben kann „moovel“ über die mobile Webseite auf vielen aktuellen Smartphones genutzt werden.

„Mit dem „moovel“ Pilotprojekt in Stuttgart setzen wir voll auf die intelligente Verknüpfung verschiedener Mobilitätsangebote. Wir zeigen den Nutzern auf, wie sie optimal von A nach B kommen. Und gleichzeitig können bestehende Ressourcen besser genutzt werden“, so Wilfried Steffen, Leiter Business Innovation bei der Daimler AG. Andreas Mink, bei Business Innovation Projektleiter von „moovel“ ergänzt: „In dem Pilotprojekt wollen wir die Nutzer in die Weiterentwicklung der Plattform gezielt einbinden, von den Erfahrungen lernen und so „moovel“ mit jedem Update attraktiver machen.“

„moovel“ Startversion mit mitfahrgelegenheit.de, SSB und VVS

Zum Start des Pilotversuches in Stuttgart sind die Angebote von den lokalen Partnern Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) und Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart GmbH (VVS) sowie von mitfahrgelegenheit.de integriert. In der App werden verschiedene Verbindungsoptionen von Bussen und Bahnen im VVS-Gebiet mit Fahrtdauer und Preis dargestellt. Darüber hinaus kann nach passenden Mitfahrgelegenheiten gesucht und Fahrtangebote eingestellt werden. Eine Taxiruf-Funktion, mit deren Hilfe der Nutzer aus der App telefonisch ein Taxi bestellen kann, komplettiert die erste Version von „moovel“.

Daimler hat mit dem Adhoc-Mitfahrsystem car2gether in zwei Pilotversuchen in Ulm und Aachen wertvolle Erfahrungen im Mitfahr-Markt gesammelt. Zudem wurde in Ulm die Verknüpfung von car2gether mit car2go erprobt, in Aachen die Verlinkung mit dem Aachener Verkehrsverbund (AVV) geschaffen.

Die Zusammenarbeit mit mitfahrgelegenheit.de und deren Einbindung in „moovel“ ermöglicht es, die Grundidee von car2gether auf eine deutlich breitere Basis zu stellen und die Vernetzung urbaner Mobilität auf eine neue Stufe zu heben.

Intelligente Verknüpfung von Individualverkehr und ÖPNV

Die Verknüpfung verschiedener Mobilitätsoptionen macht es möglich, motorisierten Individualverkehr mit dem Öffentlichen Personennahverkehr intelligent zu verbinden und damit einen Beitrag zur effizienteren Nutzung bestehender Ressourcen zu leisten. Die Startversion wird kontinuierlich um die Angebote weiterer Mobilitätsdienstleister ergänzt – in der zweiten Jahreshälfte 2012 beispielsweise um die Angebote von car2go. Für das zweite Halbjahr 2012 ist ein weiteres „moovel“ Pilotprojekt in Berlin geplant. „moovel“ vernetzt die Angebote verschiedener Mobilitätsanbieter und ist dabei grundsätzlich offen für alle Anbieter urbaner Mobilität. Die Einbindung vieler Partner ist ein zentrales Element. Auch innerhalb der Daimler AG – so wurden für die Entwicklung von „moovel“ unter der Moderation des Bereiches Business Innovation, dem Daimler Lab für innovative Geschäftsmodelle, Kompetenzen aus den Konzernbereichen IT, Finanzdienstleistungen und Strategie zusammen geführt.

Quelle: Daimler AG

 

Eine Reise durch einen Mercedes-Motor

Ein Werbevideo von Mobil 1 Motoröl gibt uns einen schönen Einblick in die Abläufe eines 5-Liter Mercedes Motors. Das Video ist wirklich schön gemacht, natürlich wird hier besonders hervorgehoben, wie toll doch das beworbene Motoröl ist. Wenn es nicht interessiert einfach weghören, und die Reise durch den Motor genießen.

Via: the-car-addict.com

Stressfreies Fahren durch AktivKomfort

Wer hätte nicht gerne einen Personal Coach, der mit einem maßgeschneiderten Trainingsprogramm die Fitness und das allgemeine Wohlbefinden steigert und auch zu ungewöhnlichen Zeiten zur Verfügung steht? Kein Problem, denn das Auto von morgen übernimmt diese Rolle – wenn es ein Mercedes-Benz ist. AktivKomfort, definiert als „leistungs­steigernder Komfort“, sorgt für Wohlfühlen, Erholung und damit Fitness im Auto. Die Experten von Mercedes-Benz Cars und Mercedes-Benz Trucks arbeiten dabei eng zusammen: So werden einige Ideen des Daimler-Forschungsfahrzeugs „TopFitTruck“ in künftigen Serien-Pkw der Marke mit dem Stern zu finden sein.

Immer mehr Menschen verbringen immer mehr Zeit im Auto. Parallel steigen die Ausgaben für Krankenkassen und Gesundheitsvorsorge, und der Wellness-Markt boomt: Allein die Deutschen geben jährlich rund 70 Milliarden Euro für Wellness aus. Doch auch hier gilt künftig: Ein Stern genügt.
Denn beim AktivKomfort strebt Mercedes-Benz eine neue Dimension an: „Der Mercedes-Benz wird zum Personal Coach“, erläutert Jörn Petersen, Leiter Human Factors der Daimler AG. Ein maßgeschneidertes Fitnessprogramm sorgt für langfristige Leistungsfähigkeit des Fahrers. Und das Wohlfühlen im Fahrzeug wird aktiv und passiv unterstützt, indem noch stärker als bisher alle Sinne angesprochen werden. Einen Ausblick, mit welchen Ideen sich die Daimler-Experten beschäftigen, gibt das Forschungsfahrzeug „TopFitTruck“, das Wellness-Oase und Fitnessstudio zugleich ist. Einige Ideen werden schon bald in Serien-Fahrzeugen der Marke mit dem Stern zu finden sein.
Eine wichtige Rolle beim AktivKomfort-Konzept von Mercedes Benz spielt dabei künftig die Möglichkeit, Pausen per „PowerNap“ effektiv für die Erholung zu nutzen. Dieser kurze, intensive Schlaf ist in vielen Sprachen und Kulturen zuhause: „PowerNap“ sagen die Briten und Amerikaner, „Turbosieste“ die Franzosen, „Inemuri“ die Japaner, „Turboschlaf“ die Schweizer und „Nickerchen“ die Deutschen. Schlafforscher bestätigen, dass dieser bis zu 20-minütige Kurzschlaf die Konzentrations-, Leistungs- und Reaktionsfähigkeit deutlich erhöht.
Denn nur ein entspannter Fahrer ist auch ein sicherer Fahrer. Mercedes-Benz erforscht diesen komplexen Sachverhalt seit vielen Jahren unter dem Stichwort „Konditionssicherheit“ und nutzt die Ergebnisse konsequent für die Optimierung seiner Serienfahrzeuge. Das Resultat: Mercedes-Fahrer bleiben nachweislich länger fit und konzentriert.
Und gesund: „Wer sich hinter dem Steuer wohl fühlt, rechtzeitig die richtige Pause macht und durch innovative Technik gerade im Sitz unterstützt wird, hat gute Chancen, der ‚Volkskrankheit Rücken’ zu entgehen. Denn Stress ist eine wesentliche Ursache für Rückenbeschwerden, die heute sogar schon die Mehrheit der Jugendlichen betreffen“, bestätigt der renommierte Bochumer Arzt Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer. Er diente bei der Entwicklung des Konzeptes „AktivKomfort“ als Sparringspartner, um die internen Forschungsergebnisse durch einen Blick von außen abzusichern.

Wellness-Oase und Fitnessstudio: der „TopFitTruck“ von Mercedes-Benz

„Müdigkeit am Steuer ist eine der häufigsten Unfallursachen im Güterverkehr. Die Forschung zum ‚TopFitTruck’ hat bewiesen, dass Trucker nach zu wenig oder zu schlechtem Nachtschlaf unregelmäßiger fahren“, erläutert Siegfried Rothe, Leiter Condition Enhancement, Group Research bei Daimler. Hinzu kommt der ökonomische und ökologische Aspekt: „Unausgeschlafene Trucker verbrauchen mit ihrem Fahrzeug rund einen Liter Diesel je 100 Kilometer mehr als voll ausgeruhte, haben unsere Untersuchungen ergeben“, so Rothe.
Die Arbeitsbedingungen und damit die Lebensqualität der Fahrer in Fernverkehrs-Lastwagen zu verbessern, war daher die Zielsetzung des Daimler-Forschungsfahrzeugs „TopFitTruck“. In dieser gelb lackierten Sattelzugmaschine hat Daimler Trucks zahlreiche Ideen für bessere Ergonomie und mehr Komfort umgesetzt. Viele Innovationen wie Verbesserungen bei Lärmdämmung und Frischluftmanagement flossen bereits in die neue Actros-Generation ein – der Technik-Transfer in Pkw-Modelle steht nun bevor. Eine Trendumkehr, denn in den vergangenen Jahrzehnten hatten vornehmlich Pkw-Innovationen wie Servolenkung, ABS und ESP®, Klimaanlage oder Massagesitz die Arbeitsbedingungen für Trucker erleichtert.
Die Kabine des „TopFitTrucks“ ist mit Massagesitz, Lenkrad-Kissen, breiterem Bett sowie einer Beduftungsanlage ausgestattet. Während der Fahrt gibt diese stimulierenden Mentholduft ab oder unterstützt in der Pause den PowerNap mit Orangenduft. Damit der kurze Erholungsschlaf besonders entspannend ausfällt, fährt der Massagesitz des „TopFitTrucks“ dazu in eine hohe Position. Die Beine kann der Fahrer auf einem runden Polster ablegen, das über das Lenkrad gezogen wird.
Beim PowerNap kommt auch die intelligente Musikanlage zum Einsatz, deren Software Pop- und Rockstücke automatisch danach kategorisiert, ob sie eher entspannend oder belebend sind. Abhängig davon, ob der Fahrer gerade in der Einschlaf- oder Aufwachphase ist, werden die Songs dann vom System ausgewählt und mit „fade in“ und „fade out“ angenehm abgespielt. Die Weckfunktion berücksichtigt ebenfalls die Schlafphasen des Fahrers und verhindert so zum Beispiel, dass dieser ausgerechnet in der Tiefschlafphase geweckt wird und sich anschließend wie gerädert fühlt.
Hinzu kommt die Möglichkeit, ein regelmäßiges Fitnesstraining zu absolvieren, um langfristig leistungsfähig und gesund zu bleiben. An Ösen in der Kabinendecke und im Boden lassen sich Expander-Züge einhaken. Zusammen mit Medizinern und Physiotherapeuten haben die Daimler-Experten ein spezielles Übungsprogramm für Trucker entwickelt. Dabei werden besonders jene Muskelpartien trainiert, die bei Langstreckenfahrten stark beansprucht sind. Wie die einzelnen Übungen aussehen, zeigen kurze Videos auf dem Bildschirm in der Kabine.
Der „TopFitTruck“ ist ein interdisziplinäres Projekt, denn an seiner Entwicklung waren neben den Daimler-Experten auch Musik- und Sportwissenschaftler, Schlafforscher, Humanbiologen, Psychologen, Verkehrswissenschaftler und Zellphysiologen beteiligt.

Alles für einen entspannten Fahrer: die Konditionssicherheit

Bestmögliche Konditionssicherheit ist in der Mercedes-Benz Philosophie des leistungsfördernden Komforts ein Schlüsselfaktor und gehört seit jeher zu den vorrangigen Entwicklungszielen. Die Grundlagen dazu haben die Experten von Mercedes-Benz auf Basis wissenschaftlicher Untersuchungen einschließlich medizinischer Tests ermittelt. So ist die Pulsrate einer der wichtigsten Indikatoren, der Aufschluss über Wohlbefinden und Anspannung, die Konzentration und die Leistungsfähigkeit des Fahrers gibt. Eine zentrale Erkenntnis: Je schneller das Herz schlägt, desto angespannter ist der Fahrer und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er in kritischen Situationen einen Fehler macht.
Der für Mercedes-Benz typische leistungsfördernde Komfort ergibt sich aus dem Zusammenwirken zahlreicher, perfekt aufeinander abgestimmter Einzelmaßnahmen: So bietet der Innenraum nicht nur ausreichend Platz für Menschen jeder Größe, auch die Sitze lassen sich optimal einstellen. Eine gute Federung und die Kapselung des Motors halten akustische und körperliche Schwingungen fern. Die Klimatisierung des Innenraums sorgt für den sprichwörtlich „kühlen Kopf“ beim Autofahren. Die positive Wirkung gut erreichbarer Schalter und Bedienelemente kann durch die Sprachsteuerung LINGUATRONIC gesteigert werden. Ebenfalls der Konditionssicherheit dienlich sind Mercedes-Innovationen wie der Nachtsicht-Assistent, das Intelligent Light System mit automatischem Kurven- und Abblendlicht oder der Abstandsregeltempomat DISTRONIC PLUS. Diese und andere intelligente Systeme wie der Regensensor befreien den Fahrer von zahlreichen Routineaufgaben, die ansonsten seine Aufmerksamkeit erfordern und ihn früher ermüden lassen – wovor das serienmäßige ATTENTION ASSIST in allen Mercedes-Modellen warnt.
Einen weiteren wichtigen Beitrag dazu leistet die Klimatisierung des Innenraums, die in einem Mercedes-Benz perfekt auf die Bedürfnisse der Insassen abgestimmt ist. Die Klimaanlage hat unmittelbaren Einfluss auf Wohlbefinden, Kondition und Konzentration, sorgt sie doch dafür, dass der Fahrer selbst bei extrem hohen Außentemperaturen „cool“ bleibt. Mit ausgeschalteter Klimaanlage lässt sich dagegen schon nach wenigen Kilometern eine deutliche Verschlechterung der Gesamtkondition nachweisen, was unabhängige Verkehrsmediziner bestätigen: Die Körpertemperatur steigt, und die Auffassungsgabe wird schlechter. In der Summe führt dies zu vorzeitiger Ermüdung, nachlassender Aufmerksamkeit und verminderter Reaktionsfähigkeit.
Ein weiteres Indiz für die Beanspruchung des Fahrers liefern Bewegungsmessungen der Wirbelsäule. Bei schlecht gepolsterten oder eingestellten Sitzen ebenso wie bei hoher Innenraumtemperatur ermüdet der Fahrer nachweislich schneller.
Quelle: Daimler AG

Mercedes-Benz Notrufsystem serienmäßig in COMMAND Online

Auf der CeBIT 2012 war auch Mercedes vertreten. Dort habe ich mir in Ruhe mal COMMAND Online erklären lassen. Zwar sind die Funktionen von COMMAND Online noch relativ gering, Mercedes arbeitet aber mit Nachdruck an weiteren Features. So wie z.B. das Mercedes Notrufsystem eCall. Sobald beim Fahrzeug die Airbags oder Gurtstraffer ausgelöst werden, sendet COMMAND Online die aktuelle Position und die Fahrgestellnummer dem Bosch Communication Center, dieses alarmiert im Notfall die entsprechenden Rettungskräfte. Das Bosch Communication Center kann auch eine Sprachverbindung zum Fahrzeug herstellen, um nach dem Zustand der Insassen zu fragen. Dies geschieht natürlich in der in COMMAND Online definierten Sprache.

Verfügbar wird das System ab Mitte 2012 in B-Klasse, C-Klasse, E-Klasse, M-Klasse sowie SLK, CLS, SL als auch zur Markteinführung der neuen A-Klasse sein. Alle Mercedes-Modelle, die nach dem 1. Juni 2012 neu auf den Markt kommen, werden über den Mercedes-Benz Notruf in Kombination mit COMAND Online verfügen. eCall wird ab 01.06.2012 in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, Österreich, Belgien, Niederlande sowie der Schweiz verfügbar sein, Ende 2012 folgen weitere 19 Länder.

COMMAND Online und eCall funktionieren allerdings nur, wenn ein kompatibles Smartphone verbunden ist. Kompatibel sind alle BlackBerry von RIM, alle Android-Geräte ab Android 2.2. und mit Einschränkungen auch iPhones ab Version 3GS.

Die Pressemeldung nach dem Break…

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HowTo-Videos von smart USA

Ich bin gerade über eine Video-Liste bei YouTube gestolpert, in der smart USA How-To-Videos zeigt. Wie stelle ich die Uhr um, wie öffne ich die Service-Klappe vorn, usw. usw.

 

Bisher ist nicht die riesige Offenbarung dabei, aber vielleicht für den einen oder anderen trotzdem hilfreich.

Hier gehts zur Video-Liste.

Wer wirkliche Bastel-Tipps und Anleitungen sucht, ist bei evilution.co.uk besser aufgehoben, wir haben hier bereits über die Seite berichtet.

 

smart erweitert die drive-App fürs iPhone

Vielleicht nutzen ja einige von euch die smart drive App auf dem iPhone. Diese App verwandelt das iPhone in eine Art Bordcomputer, um als Navi, Mediaplayer, Internetradio zu fungieren.

smart drive EU

Jetzt hat smart die App überarbeitet und bietet deutlich mehr Features. So kann der Ladestand des smart fortwo electric drive vom iPhone aus abgelesen werden und es können Ladestationen in der Umgebung angezeigt werden. Wenn der smart an der Ladestation hängt, und der Fahrer ein vorgegebenes Ziel angibt, schickt die App eine Mail oder einen Tweet, sobald der Ladestand ausreicht, um das Ziel zu erreichen.

Die App gibts kostenlos im Apple AppStore.