smart erklärt den electric drive

Vor kurzem durften wir die mia testen, das Ergebnis war eher durchwachsen. Ganz objektiv gesehen ist der smart fortwo electric drive das ausgereiftere Elektro-Auto, smart kann hier auf 14 Jahre Erfahrung zurückgreifen und den Elektromotor in ein ausgereiftes Auto einbauen. Um nun auch die breite Masse zu überzeugen, dass der fortwo ed ein zukunftsweisendes Automobil ist, hat smart eine Infoseite veröffentlicht, auf der (gewürzt mit etwas Humor) mit vielen Vorurteilen aufgeräumt wird.

Schaut mal rein, es gibt einige hilfreiche Informationen und ihr werdet sicher zum Schmunzeln gebracht.

http://www.smart-electric-drive.com

 

Ein Wochenende im smart fortwo electric drive

Lange mussten wir warten, am vergangenen Wochenende war es dann so weit: Das smart Center Darmstadt stellte uns für ein komplettes Wochende den smart fortwo electric drive zur Verfügung.

 

Am Freitag Abend durften wir den electric drive im smart Center Darmstadt abholen. Nach der kurzen Einweisung durch einen geschulten Mechatroniker fuhren wir nahezu lautlos vom Hof des Autohauses.

Die Anzeigeinstrumente des electric drive geben exakt Auskunft über alle relevanten Parameter. In den beiden Zusatzinstrumenten, die normalerweise Uhr und Drehzahlmesser beherbergen, wird der aktuelle Energieverbrauch dargestellt sowie der Ladezustand der Hochvoltbatterie.

 

Im Multifunktionsdiplay wird die geschätzte Reichweite in Kilometern angezeigt und die derzeit zur Verfügung stehende Motorleistung. Eine ECO-Anzeige informiert darüber, wie effizient man gerade unterwegs ist. Das ist wichtig, denn der smart fortwo electric drive macht Spaß, erstaunlich viel Spaß sogar. Dabei ist der electric drive im Innenraum so leise, daß man oft schneller unterwegs ist, als man denkt. Hier ein kurzes Video der Beschleunigung und der Fahrgeräusche:

Das Drehmoment liegt sofort an und die kleinste Bewegung am Gaspedal wird direkt in Vortrieb umgesetzt. Dabei gibt der Motor nur ein leises, jetartiges Pfeifen von sich, es klingt ein bißchen wie im ICE. Dank der fehlenden Schaltpausen endet der Schub auch erst bei elektronisch begrenzten 125km/h. Mehr wäre definitiv möglich, aber die Akkulaufzeit verringert sich dramatisch bei höheren Geschwindigkeiten – dazu später mehr.

Am ersten Abend fuhren wir den electric drive von Darmstadt nach Frankfurt, dann weiter bis hoch auf den Feldberg. Nach ein paar Runden im Hintertaunus war die Batterieanzeige dann bis auf 20% abgefallen. Wir wollten wissen, was passiert, wenn die Hochvoltbatterie ganz leer ist. Der Selbstversuch zeigt: Ab 15% wird von der Elektronik die abrufbare Leistung in drei Stufen reduziert, der electric drive beschleunigt spürbar langsamer. Der Bordcomputer erinnert daran, daß man mit Batteriereserve fährt. Ab den letzten 5% werden Komfort-Verbraucher wie die Heizung abgeschaltet. So haben wir dann noch ca. 8 km zurücklegen können, Beschleunigungstests inklusive. Als die Anzeige dann auf 0% umschaltete, haben wir den electric drive nur noch einige hundert Meter rund um die heimische Steckdose bewegt.

 

Obwohl die Batterie leer angezeigt wurde, war langsames Weiterfahren möglich. Direkt vor der Haustür war es dann soweit. Der electric drive blieb abrupt stehen, alle Warnlampen leuchteten auf, begleitet von einem schrillen Warnton und der eindringlichen Meldung im Display: Hochvoltbatterie sofort laden!

 

Nach einmaligem Zündung aus- und wieder einschalten ließ sich der electric drive noch die letzten 10 Meter zu seinem Parkplatz fahren. Da der Stellplatz im Hof ca. 20 m von der Steckdose im Keller entfernt ist, schlossen wir das mitgelieferte Ladekabel an eine Kabeltrommel an, die komplett abgerollt genau bis zur Steckdose reichte. Nach 2 Stunden schauten wir zur Sicherheit nochmal nach und stellten fest: Die angezeigte Restladezeit betrug noch 16 Stunden. Wie bitte? Der electric drive soll doch in 8 Stunden vollgeladen sein. Ein Blick ins Handbuch verriet, daß drei Ladestufen mit 8, 10 oder 12 Ampere mit unterschiedlichen Ladezeiten existieren. Man muss den passenden Ladestrom im Bordcomputer vorwählen, je nachdem was die Steckdose hergibt. Die Einstellung im Bordcomputer ist permanent. Am Ladekabel befindet sich aber eine kleine Ladebox:

 

Bleibt das Kabel am Hausstrom-Netz, merkt sich die Box die letzte Einstellung. Entfernt man das Ladekabel zwischen den Ladevorgängen vom Stromnetz, schaltet die Box aus Sicherheitsgründen wieder auf minimalen Ladestrom. Man muss also vor jedem Ladevorgang mit einem Tastendruck an der Box sicherstellen, daß mit dem im Bordcomputer vorgewählten, höheren Ladestrom geladen wird. Nach Drücken des Knopfes zeigt der Bordcomputer dann auch die erwartete Restladedauer von knapp 8 Stunden.

Am nächsten Morgen dann die große Überraschung. Die Akkuladung ist nur bei 10%. Der Überhitzungsschalter der Kabeltrommel hat ausgelöst und den Ladevorgang unterbrochen. Neuer Versuch: Ladestrom im Bordcomputer reduziert auf 10 Ampere. Nach 15 Minuten löst der Überhitzungsschalter erneut aus. Offensichtlich ist der Kabelquerschnitt der Kabeltrommel unzureichend. Die Ladedauer mit 8 Ampere hätte ca. 15 Stunden betragen, der Samstag wäre damit vorbei gewesen. Also fuhren wir in den nächstegelegenen Baumarkt und besorgten ein 25 Meter Kabel mit ausreichend großem Querschnitt (2,5 mm²).

 

Damit war das Laden mit 12 Ampere problemlos möglich, nach 6,5 Stunden war der electric drive abfahrbereit für eine Rundfahrt und unseren nächsten Test: Laden im öffentlichen Raum. Die App „Plugfinder“ half uns dabei, öffentliche Ladestationen im Umkreis zu entdecken.

 

Eine davon befindet sich in direkter Nähe eines Einkaufszentrums in der Frankfurter Nordweststadt. Angezeigt wurde die Station in der Nähe der dortigen Shell Tankstelle. Sollte der Ölkonzern etwa auf Zukunft setzen? Wir parkten den electric drive abseits der Zapfsäulen und fragten den Kassierer, ob es hier eine Elektrotankstelle gibt. Seine Gegenfrage war deutlich: „Elektrotankstelle? Was soll das sein?“

Also ging die Suche weiter. Wir vermuteten die Ladestation dann im Parkaus des Einkaufszentrums. Nach einer halben Stunde im Samstag-Nachmittag-Shopping-Parkhaus-Chaos fragten wir einen Parkplatzwächter. „Nein, hier drin gibt es keine Ladestation.“ Aber draußen auf dem kleinen Parkplatz gegenüber, da habe er soetwas schon gesehen. „Für das Parkticket hier im Parkhaus müssen Sie aber trotzdem bezahlen, auch wenn sie nur rumgefahren sind“, mahnte er.

Nach einer weiteren Such-Runde rund um das Einkaufszentrum entdeckten wir dann den kleinen Parkplatz mit der Ladestation. Gut gemeint: Vor der Stromtankstelle gilt Parkverbot mit Ausnahme von Elektrofahrzeugen während des Ladevorganges. Trotzdem parkte dort ein VW Passat, dahinter ein Wohnmobil. Wir hatten keine Chance, mit dem electric drive in ausreichender Nähe zu der Station zu parken und mussten ungeladen weiterfahren.

 

Nächste Station: Landratsamt Bad Homburg. Dieses Mal nahmen wir zur Sicherheit unser 25 Meter-Kabel mit. Zunächst wurden wir von der Plugfinder App in die falsche Straße gelotst. Nach kurzer Suche fanden wir die Ladesäule dann auf der anderen Seite des Gebäudes. Aber: Einer der beiden Stellplätze war belegt mit einem Mitsubishi iMiEV, der gar nicht geladen wurde, der zweite Stellplatz war von einem offensichtlich nicht-elektrischen Skoda Superb belegt.

 

Während wir überlegten, wo wir den smart am besten parken, um ihn über das Verlängerungskabel mit der Steckdose verbinden zu können, kam der aufgeregt gestikulierende Fahrer des Skoda auf uns zugerannt. Entschuldigend erklärte er, nur kurz etwas in seinem Büro geholt zu haben, und daß er natürlich sofort wegfahren wolle, damit wir unser Fahrzeug laden können. In einem nicht enden wollenden Gespräch entschuldigte er sich mehrfach für das Parken auf dem blau gerahmten E-Parkplatz.

Tatsache ist: Die Rechtslage wäre auf seiner Seite. Ist kein Parkverbot mit einer E-mobil-Ausnahme ausgeschildert wie in Frankfurt, kann er auch mit seinem Verbrennungsmotor auf diesem Parkplatz stehen. An den Ölflecken auf dem neu angelegten Parkplatz ist zu erkennen, daß hier regelmäßig nicht-elektrische Fahrzeuge parken. Nach weiteren fünf Minuten des Philosophierens über die Problematik zugeparkter E-Parkplätze (Zitat: „man parkt ja auch nicht auf der Tankstelle“) konnten wir endlich den Ladevorgang starten.

Die Aktivierung des Ladevorganges war überraschend einfach: In der Ladesäule befindet sich ein Mobilfunkchip, dessen Nummer im Display angezeigt wird. Durch einen Anruf dieser Nummer wird die Station aktiviert, die Abdeckungen der Steckdosen öffnen sich.

Dazu ein kurzes Video:

Wenn der Ladevorgang abgeschlossen ist oder unerwartet unterbrochen wird, erhält man eine SMS-Benachrichtigung. Die Mainova AG bietet derzeit einen besonderen Service: Das Tanken von Ökostrom an einer der knapp 50 Säulen im Rhein-Main Gebiet bleibt noch für mindestens zwei Jahre kostenfrei. Schaut man sich die Ladestationen in der Plugfinder-App an, ist in Deutschland bereits eine gute Infrastruktur öffentlicher Ladesäulen vorhanden, aber das Parkplatz-Problem muss dringend gelöst werden. Andererseits ist der Vorteil von e-Fahrzeugen ja das Laden an der heimischen Steckdose. Eine Komplettladung kostet je nach Tarif um die 4,- Euro.

Der nächste Test: Freunde besuchen, die 90km entfernt wohnen. Davon sollten 80km auf der Autobahn zurückgelegt werden. Schon nach wenigen Kilometern auf der A5 stellten wir fest, daß sich die angezeigte Reichweite schnell verringert. Alles über 100 km/h erhöht den Stromverbrauch offenbar drastisch. Dabei wird klar, warum die Höchstgeschwindigkeit elektronisch auf 125km/h begrenzt ist. Wir fuhren darum mit konstant 110km/h unserem Ziel entgegen und kamen mit 20% Restladung in Marburg an. Das Aufladen war kein Problem, die laufende Waschmaschine im Keller wurde kurzerhand abgeklemmt und mit dem Ladekabel des electric drive ersetzt.

 

Zum Glück fällt es bei guten Freunden nicht schwer, die mehrstündige Wartezeit zu überbrücken. Gegen Abend starteten wir wieder Richtung Heimat. Bei Außentemperaturen von gerade einmal 5 Grad konnten wir die elektrische Heizung des electric drive testen. Sie konnte den Innenraum schnell und ausreichend aufwärmen. Das Zuschalten der Heizung verkürzte zwar die angezeigte Gesamtreichweite um ca. 15km – das ist jedoch ein passabler Wert für den enormen Komfortgewinn, wie wir finden.

 

Montag früh musste der electric drive dann wieder zurück ins smart Center. Dort wartete mein fortwo mit Verbrennungsmotor mit leerem Tank auf mich, so daß ich zuerst die nächstgelegene Tankstelle aufsuchen musste. Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell man sich umgewöhnt. Mir ist vorher jedenfalls nicht aufgefallen, wie stark es beim Tanken nach Kraftstoff riecht und wie schmuddelig Tankstellen sind.

Nach einem Wochenende im smart fortwo electric drive erscheint das Prinzip der Verbrennungsmotoren plötzlich schmutzig, stinkend, laut und vor allem: wie aus einer anderen Zeit.

 

Wir danken dem smart Center Darmstadt für die Unterstützung bei der Realisierung des fortwo electric drive Test-Wochenendes. 

 

 

Der electric drive und die „Chromjuwelen“

Was passiert, wenn die PR-Abteilung von smart versucht, einen besonders hippen Blog-Artikel über den electric drive zu lancieren? Im schlimmsten Fall wird ein Blogger-Team mit Benzin im Blut engagiert, das sich noch nie mit dem fortwo beschäftigt hat – und das auch irgendwie gar nicht will.

Ralf Becker und Christopher Stegemann sind die Macher hinter der Seite chromjuwelen.com. Sie sagen von sich, sie lassen sich von Ihren „Herzen und dem Benzin im Blut“ leiten – „das ist dann Leidenschaft“.

So muss Christopher Stegemann seinen Mitfahrer Ralf Becker (und damit gleichzeitig die eigentliche Zielgruppe des Blogs) schon in der Einleitung des Videos mit den am Zielort Le Mans wartenden, „lauten und nach Benzin stinkenden Motoren“ locken, damit ihm das Thema smart nicht ganz so weh tut.

Wie sehr sich die Jungs von chromjuwelen.com bisher mit dem smart beschäftigt haben, schreiben sie auf ihrer Website in der Einleitung zu Ihrem Test. So sind sie der Meinung, der smart werde „seit 1998 äußerlich praktisch unverändert gebaut“. Ja, wenn man den smart bisher gemieden hat wie der Teufel das Weihwasser, können einem die unterschiedlichen Modellvarianten der vergangenen 15 Jahre schonmal entgehen. Alleine den von chromjuwelen.com getesteten elecric drive gab es in drei optisch vollkommen unterschiedlichen Modell-Generationen. Aber wer Le Mans vor Augen hat, kann sich nicht mit solchen Details aufhalten.

Die beiden Blogger standen bereits bei den smart times in Antwerpen auf der Bühne. Es wurde ein Trailer zu ihrer “Chromjuwelen Électrique” genannten Reise mit dem electric drive gezeigt. Ich muss gestehen, der Gedanke eines Roadtrips mit dem electric drive hat mich sofort fasziniert. Zuhause angekommen schaute ich mir dann das Video an – und war zutiefst enttäuscht. Der electric drive war lediglich Statist zwischen Benzingesprächen. Man hatte das Gefühl, die beiden Blogger wollten ihren Test des electric drive für ihre Zielgruppe, die „automobile Speerspitze“, erträglich gestalten. Nur so ist zu erklären, daß es letztendlich im Video ständig um die kraftstoffbefeuerten Dinosaurier der Autombilgeschichte ging. Der electric drive wirkte dabei eher wie der leicht problematische Sonderling mit dem man hoffentlich endlich bald am eigentlichen Ziel ankommt.

So dreht sich ab Minute 16(!) des 26-minütigen Videos alles nur noch um die Oldtimer und Rennwagen des Oldie-Treffens „Le Mans Classic“. Überhaupt geht es in dem gesamten Video maximal gefühlte 8 Minuten um den electric drive. Im Speziellen ging es dabei um die „spannenden“ Problemchen, die auf der Suche nach einer Steckdose so entstehen können. Jede Ladepause wurde dann natürlich mit Huldigungen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren überbrückt. Der fortwo ed erscheint unterm Strich wie das etwas lästige Mittel zum Zweck einer automobilen Lustreise.

Vielleicht bin ich ja alleine mit meiner Meinung – aber ich behaupte, wer zukunftsorientiert denkt und am Thema Elektromobiliät ernsthaft interessiert ist, will kein Video über schrullige Oldtimerfetischisten sehen.

Wer es sich dennoch antun will, hier gehts los:
Den Artikel auf chromjuwelen.com gibts hier.

Schon gewusst? Der fortwo electric drive fährt zu 100% mit Windenergie.

Der Daimler Pressemeldung aus Mai diesen Jahres wurde in den Medien erstaunlich wenig Beachtung geschenkt – dabei ist es fast schon eine kleine Sensation, was sich die Macher des electric drive da ausgedacht haben.

Kritiker der Elektromobilität (und die Lobbyisten der Ölkonzerne) verbreiten gerne die Information, daß Elektrofahrzeuge zwar lokal emissionsfrei unterwegs sind, der Strom für die Batterieladung aber in Wirklichkeit meist in CO2 produzierenden Kraftwerken entsteht – und damit nur eine Verlagerung der schädlichen Emissionen stattfinde.

Um dieses Vorurteil aktiv zu entkräften, geht smart bei dem electric drive einen interessanten Weg.

Für alle 2.500 fortwo electric drive, die voraussichtlich in diesem Jahr in Deutschland verkauft werden, wird der benötigte Strom von einem eigens dafür gebauten Windrad mit 2,3 Megawatt Jahresleistung erzeugt.

Das bedeutet: der durch die electric drive fortwos entstehende höhere Strombedarf hat keinen höheren CO2 -Ausstoß in einem Kraftwerk zufolge, sondern wird zu 100% durch die Einspeisung der Windenergie in das Stromnetz gedeckt.

Damit setzt smart ein klares Zeichen. Ganzheitlich CO2-neutrale Mobilität mit Elektroautos ist möglich.

Besonders lobenswert: Daimler verzichtete bei diesem Projekt auf die möglichen staatlichen Förderungen für das Windrad.

electric drive: großer Fahrspaß mit reinem Umweltgewissen

Quelle: Daimler AG

smart fortwo electric drive bei Hermes

Der smart fortwo electric drive ist im Moment in aller Munde. So auch bei Hermes. Das Lieferunternehmen ist ja in letzter Zeit häufiger in die Kritik geraten, das soll aber nicht unser Thema sein. Vor Kurzem feierte Hermes das 40-jährige Bestehen des Unternehmens, und lud ihren Werbeträger Mika Häkkinen ein. Und da Hermes schon mal einen ehemaligen Formel 1 Fahrer da hatte, stellte man kurzerhand gleich den jüngsten Nachwuchs im Fuhrpark vor. Und das ist eben ein smart fortwo electric drive.

Sicher ist der Elektro-smart denkbar ungeeignet, um Pakete auszuliefern, für die alltäglichen Kurztripps zu Kunden oder Lieferanten reicht der Wagen aber vollkommen aus. Das freut die Umwelt und letztendlich auch das Spritbudget.

smart fortwo electric drive offiziell gestartet

Endlich ist es soweit, der smart fortwo electric drive ist nun auch offiziell gestartet. Endlich? Natürlich ist die Nummer für eifrige SmartPit.de-Leser längst ein alter Hut, aber wir wollen euch die Infos des offiziellen Launchs nicht vorenthalten. Hier die Kurzfassung, die offizielle Pressemeldung gibts nach dem Break.

smart fortwo electric drive

Der smart fortwo electric drive ist mit einem 55 kW Elektromotor ausgestattet, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei ca. 125 km/h. Mit dem 17,6 kWh starken Akku erreicht der Elektro-smart eine Reichweite von bis zu 145 km.

Technische Daten des smart fortwo electric drive im Überblick

E-Motor (Maschinentyp)
Permanentmagnet-Synchronmotor von EM-motive
Dauerleistung [kW]
35
Spitzenleistung [kW]
55
Drehmoment max. E-Motor 1 [Nm]
130
Batterie
Lithium-Ionen Batterie der Deutschen ACCUmotive
Batteriekapazität [kWh]
17,6
Höchstgeschwindigkeit [km/h]
> 120
Beschleunigung 0-60 km/h [s]
4,8
Beschleunigung 0-100 km/h [s]
11,5
Reichweite [km] (NEFZ)
145
Ladedauer 0-100 % Haussteckdose [h]
7 (ohne Wallbox), 6 (mit Wallbox)
Ladedauer 0-100 % 400V [h]
Unter 1

Während ein komplett entladener Akku ganze 7 Stunden benötigt, um wieder komplett aufgeladen zu werden, kann der fortwo ed ab Ende des Jahres mit einer Schnellladefunktion ausgerüstet werden. Somit kann eine leere Batterie in unter einer Stunde wieder aufgeladen werden. Hierfür ist allerdings ein Starkstromanschluss in der Garage nötig.

Mit dem Vertriebsmodell sale&care kann der fortwo ed gekauft, geleast oder finanziert werden, hinzu kommen die Mietkosten für die Batterie. Der Kaufpreis startet bei 18.910 Euro für das Coupé und bei 22.000 Euro für das Cabrio. Die Batteriemiete schlägt mit 65 Euro pro Monat zu buche, dafür sind Wartungskosten und Austausch inklusive.

Möchte man die Batterie mitkaufen, erhöht sich der Kaufpreis übrigens auf 23.680 Euro für das Coupé und auf 26.770 Euro für das Cabrio.

Der smart fortwo electric drive entspricht im Groben der Ausstattungsvariante passion, bietet aber einige Sonderausstattung auf, wie z.B. Boardcomputer.  Und ist natürlich bereits mit dem Facelift 2012 versehen.

Ich bin sehr gespannt auf den smart fortwo electric drive und hoffe, wir erhalten den Wagen demnächst mal als Testfahrzeug.

 

Die Pressemeldung nach dem Break…