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smart times 2014 – smart contest

Wie jedes Jahr, wurden auch dieses Jahr im smart contest Fahrzeuge in verschiedenen Klassen prämiert. In den Kategorien Tuning & Performance, Design & Ästhetik und In-Car-Media wurden die Gewinner ausgezeichnet.

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Was denn, keine Fotos? Wer hat denn nun gewonnen? Und warum? Und wie? Achtung, es könnte Meinung folgen!

Was zeichnet eigentlich die smart times aus? Sind es tatsächlich die Autos? Tiefer, schneller, breiter? Treffen sich jährlich auf dem größten smart-Treffen der Welt denn wirklich zum Großteil Autonarren? Und warum ist die smart times dann so anders, als z.B. ein Opel- oder VW-Treffen?

Die Gemeinsamkeit der Teilnehmer ist die Freude an smart, das ist sicher unbestritten. Aber ist der smart vielleicht nur Mittel zum Zweck, um zusammenzufinden und an tollen Orten in ganz Europa mit vielen Menschen eine tolle Zeit zu verbringen?

Wir versuchen auf einer smart times alles mitzuerleben und sämtliche Eindrücke aufzusaugen. Wir nehmen an Pre-Events teil, um das Gastgeberland kennenzulernen, wir sind auf dem Eventgelände, um uns mit Freunden und bekannten zu treffen, wir gehen auf die Abendshows, um unterhalten zu werden und zu feiern. Das haben wir wohl mit den meisten Besuchern gemeinsam. Die smart times – diese Erkenntnis ist recht schnell gewonnen – dreht sich nicht um smarts, sondern um die smart-Community. Das WIR steht im Vordergrund, die Autos auf dem Parkplatz.

Aber nicht bei allen. Es gibt jedes Jahr die üblichen Verdächtigen, die die smart times für ein Tuning-Treffen halten. Nun gut, jedem nach seiner Fasson. Aber dass hier Sieger prämiert werden, weil sie eben dieses Tiefer, Schneller, Breiter leben? Muss auf einem solchen Event wirklich sowas in den Fokus gerückt werden? Wir denken nein! Und wir sind genervt.

Genervt von den Posern, die ihre Anlagen aufdrehen bis das Blut aus den Ohren schießt.

Genervt smarts, die bei jeder Bodenwelle Schritt fahren, da bei wenigen Millimetern Bodenfreiheit jeder Hubbel der letzte sein könnte.

Genervt von Wichtigtuern, die über die smart times schlendern als wären sie der King.

Genervt von Bastlern, für die die smart times aus dem smart contest besteht. (Zitat eines Kandidaten, den ich bei Facebook gelesen habe: „Ich möchte mit dem Auto die smart times gewinnen“.)

Natürlich haben auch wir uns die Fahrzeuge des smart contest angesehen. Und die Köpfe geschüttelt. Wenn smarts mit Gesichtern zweitklassiger Schauspieler „verziert“ werden, die sich nun mal totgefahren haben, wenn smarts Videosequenzen von eben diesem Schauspieler und seinem letzten Film gezeigt werden (was sagt eigentlich die GEMA zu öffentlichen Vorführungen dieses Films?), wenn smarts nur noch auf einem Anhänger transportiert werden können, weil sie keine Straßenzulassung haben oder nach 50 Metern verrecken würden, dann ist das nicht unsere Sicht auf die smart times.

Bitte nicht falsch verstehen, es gibt wirklich viele sehr schön umgebaute smarts. Und ich sehe mir auch gern getunte Autos an. Aber der Fokus einer smart times liegt in unseren Augen woanders.

Das ist der Grund, warum wir hier keine Bilder zeigen, warum wir ab sofort nicht mehr über den Contest berichten und der Grund, warum ich diesen Text hier runterschreibe.

Also bitte, liebe Verantwortliche, drängt den smart contest noch weiter an den Rand, der hat auf der smart times einfach nichts zu suchen. Und bitte liebe „Tuner“, kauft euch nen GTI, da seid ihr unter Euresgleichen!

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