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smart times 2014 – Sintra Tour

Nach dem ersten Pre-Event „Beach Tour“ ging es beim zweiten Event nach Sintra. Glück für uns, dass die Sehenswürdigkeiten das Chaos überwogen haben.

smart times 2014 - Sintra Tour

Los ging es wie immer am Eventgelände. Nach kurzer Fahrt kamen wir am Palácio Nacional de Sintra an. Der ehemalige königliche Palast soll eine der Top Adressen sein, was Sightseeing angeht. Wir werden es leider nie erfahren, wir kamen nicht rein.

Es kursierte das Gerücht, dass der Veranstalter der smart times die Polizeieskorte kurzfristig abgesagt hat, über die Gründe können wir nur spekulieren. So kam, was kommen musste, der Konvoi riss ziemlich schnell auseinander und konnte nur mit Mühe und Not das Ziel erreichen.

Dort angekommen mussten die Tourguides erst mal klären, wie hoch der Eintritt ist, was eine Führung kostet, ob es Gruppentickets gibt und zu welchen Konditionen. Ganz ehrlich, sowas kann man sicher vorher klären. Nach kurzem Warten sammelten die Guides dann 26 Euro pro Person ein. Dies war allerdings der Preis ohne Führung, ohne Führung werden so große Gruppen allerdings nicht ins Schloss gelassen. Nach ca. einer Stunde hin und her, forderten die ersten ihr Geld zurück – nach kurzer Abstimmung wurde entschieden, dass Schloss nicht zu besichtigen.

Während der ganzen Zeit trudelten immer wieder Teilnehmer der zweiten Tour ein, die zwar die gleichen Sehenswürdigkeiten, aber in anderer Reihenfolge besichtigen sollten. Auch sie haben den Anschluss an ihren Konvoi verloren und sind nach Karte gefahren. Am Schloss angekommen, wurden sie von unseren Guides weggeschickt, sie sollen bitte ihre Gruppe suchen.

Bitte richtig verstehen, dies ist kein Vorwurf an die Tour-Guides, die beiden haben ihr Möglichstes getan. Hier geht der Vorwurf ganz klar an die Organisatoren. Anstatt die Tour im Voraus vernünftig zu planen, übergibt man die gesamte Verantwortung an zwei Mädels um die zwanzig, die mit der gesamten Situation zwar maßlos überfordert waren, jedoch versucht haben, das Beste daraus zu machen.

Nach einem kurzen Imbiss ging es dann weiter zum Kloster Convento dos Capuchos. Das Kloster liegt mitten im Wald und ist wirklich spartanisch eingerichtet. Hier lebten die Mönche in Buße und beschränkten alles auf das Wesentliche.

Die dritte Station war dann der Palácio Nacional da Pena. Das Schloss gilt als das Neuschwanstein Portugals – das können wir nur bestätigen.

Wie gesagt, gerade das Schloss hat unser Stimmung wieder gehoben, aber die mangelhafte Organisation war wirklich eine Katastrophe. Wir können nur hoffen, dass der Veranstalter hier die richtigen Schlüsse zieht und es nächstes Jahr in Budapest besser macht.

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