electric drive

smart electric drive in der Hitze-Erprobung

Der neue smart electric drive wird bekanntlich auf dem Autosalon in Paris im Oktober 2016 vorgestellt und wird anschließend zuerst in der USA und Anfang 2017 auch in Europa auf den Markt kommen. Die Kollegen Björn Habegger von mein-auto-blog.de und Johannes Schlörb von fuenfkommasechs.de waren in Phoenix, Arizona und haben die letzten Kilometer der Hitze-Erprobung begleitet.

Bei 41° Grade hatten die beiden die große Ehre bei den Abnahmefahrten des neuen smart fortwo electric drive dabei zu sein. Zusammen mit Andreas Söns und seinem Team ging es tief in die Wüste in Phoenix, Arizona um die Elektronik unter den extremen Bedingungen der Hitze auf Herz und Nieren zu testen.

Hitze ist für Elektro-Autos noch einmal eine ganz besondere Anforderung. Aber der smart schlägt sich ausgesprochen gut. Auch 50° Grad Celsius und mehr waren für den smart fortwo und smart forfour electric drive kein Problem. Bei einem Elektroauto teilen sich Insassen und Technik die gleiche Kühlung – und auch Heizung. In gewohnter Daimler-Manier wurden hier allerdings für keine der beiden Seiten ein Risiko eingegangen, auch bei der extremen Hitze ist es im Innenraum noch angenehm kühl.

Neuerungen beim neuen smart electric drive der Baureihe 453

Erstmals wird neben dem fortwo und fortwo cabrio auch einen forfour electric drive geben. Die Hauptneuerungen sind: mehr Leistung, mehr Reichweite und kürzere Ladezeiten. So soll die Ladezeit z.b. um 1/3 gesenkt werden und die Reichweite soll auf 160km steigen.

Der Elektromotor des neuen smart electric drive sollte analog zum Kooperationsfahrzeug Renault Zoe bei knapp 65kW (88PS) liegen. Dies wäre zum Vorgänger (der Baureihe 451) eine Steigerung von gut 10kW. Die Akkus werden wie auch schon beim Vorgängermodell von der deutschen Daimler-Tochter ACCUmotive kommen und rund 17.6 kWh Kapazität haben.

DISTRONIC für den smart?

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Auf einigen Bilder kann man einen Sensor in der Front des neuen smart erkennen welcher auf einen möglichen Abstandsregeltempomat hinweisen könnte. Bereits bei den Testfahrten in Valencia wurde uns bestätigt das der smart nach und nach mit weiteren Assistenzsystemen ausgestattet werden soll, ein DISTRONIC-System wäre jedenfalls eine Weltneuheit für einen smart und sicher ein viel gewünschtes Ausstattungsmerkmal der smart-Gemeinde. Mehr dazu bei mbpassion.com

Ein Blick hinter die Kulissen

Die Kollegen waren wirklich nah dran und konnten einen guten Eindruck von den Abnahmefahrten gewinnen. Bald folgt ein ausführlicher Video Beitrag auf dem Channel von fuenfkommasechs, welcher damit seine smart Premiere feiert. Allerdings wird noch dieses Jahr ein weiteres smart Video in Kooperation mit uns folgen, man kann also durchaus gespannt sein!

Bilder: Daimler AG

 

Martin ist Blogger bei smartpit.de und diversen anderen Blogs. Gründer der smart forfour Community 44forum.de und smart enthusiast der ersten Stunde.

Discussion

5 responses to ‘smart electric drive in der Hitze-Erprobung

  1. Distronic und Notbremsassistent wäre echt geil. Vor allem weil ja Tempomat, twinamic, Frontkamera und Abstandswarner (Radar hinter Logo) vorhanden wären.

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