Die mia – Event in Düsseldorf

Ihr erinnert euch an unseren Bericht über die mia? Falls nicht, schaut euch den Artikel hier an, ihr habt echt etwas verpasst. Ich bin absolut begeistert vom Konzept der mia und habe heute die Gelegenheit wahrgenommen, eine erneute Testfahrt unternommen. Die mia ist im Moment auf Deutschland-Tour, alle Daten und Informationen könnt ihr auf der Facebook-Seite von mia electric Deutschland sehen.

mia Event Düsseldorf

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Die mia? Ja, man sagt tatsächlich die mia. Die Pressemappe sagt Folgendes aus:

Die Wahl des Namens geht vor allem auf den freundlichen und femininen Klang zurück. mia lässt sich in allen Sprachen leicht aussprechen, ist einprägsam und steht für die Schnörkellosigkeit des Fahrzeugs und des Unternehmens mia electric. Im Italienischen und Spanischen bedeutet mia „mein“.

Ein netter Herr von mia electric hat mir heute zusätzlich verraten, dass die Tochter des Chefdesigners Mia heißt, und auch deswegen die weibliche Person genutzt wird. Bringt einen Interessenten keinen Meter weiter, ich finde das aber eine schöne Anektdote, die zumindest bei mir wieder einige Sympathiepunkte bringt.

Aber fangen wir von vorne an, hier noch mal kurz die Eckdaten der mia L (Langversion):

  • Länge: 3,19 Meter
  • Viersitzer : mittig angebrachter Fahrersitz, Rückbank für drei Personen
  • Kofferraumvolumen: ca. 420 Liter
  • Gewicht: 786 kg (einschließlich Batterie 8 kW) 836 kg (einschließlich Batterie 12 kW)
  • Reichweite: bis zu 125 km
  • Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
  • Leistung: Elektromotor mit 10kW oder 18 kW
  • Ladezeit: 3 bzw. 5 Sunden (je nach Akku-Volumen)

mia war auf jeden Fall heute in Düsseldorf, es wurden mehrere mia-Varianten gezeigt. Neben der “normalen” mia, konnten auch die längere Version mia L, der Kleintransporter mia K und die Exklusiv-Ausführung der normalen mia, die mia paris, gezeigt.

Wir haben uns natürlich erstmal den Stand und die ausgestellten mia angesehen. Spannend waren die Reaktionen der Passanten. Die ersten drei Fragen waren immer die gleichen: Reichweite, Höchstgeschwindigkeit und Preis. Nach diesen Informationen fing es in den Köpfen an zu rattern, es wurden immer neue Einsatzgebiete gefunden, bei denen es auf beschränkte Reichweite und Geschwindigkeit nicht ankommt. Überraschenderweise waren auch einige Ü70er sehr interessiert und aufgeschlossen.

Das Design der mia bezeichne ich gerne als mutig. Es wird viele Leute geben, denen die mia wirklich gut gefällt, aber mindestens genauso viele, die es schrecklich finden. Aber egal, zu welcher Gruppe man gehört, die mia ist ein Eye-Catcher. Die Promoter haben mehrfach bestätigt, dass sie überall sofort angesprochen und ausgefragt werden, auch wenn sie nur “ne Runde drehen”. Die mia löst Emotionen aus, und genau das kann sich ein Hersteller doch nur wünschen.

Aber natürlich fahren wir nicht nach Düsseldorf, um zu lauschen, wir wollten natürlich auch nochmal fahren. Während ich vor einigen Wochen die mia K testen konnte, war heute die mia L dran.

Wie schon bei der ersten Testfahrt musste ich mich einen Moment an die veränderte Sitzposition gewöhnen, der Fahrer sitzt vorn in der Mitte, die Passagiere links und rechts dahinter.

mia L Interieur

Nach den ersten fünf Minuten stellt man sich als Fahrer unweigerlich die Frage, warum hierauf vorher noch niemand gekommen ist (OK, abgesehen vom McLaren F1). Die Übersicht ist einfach großartig, der Fahrer hat unendlich viel Platz, und durch die gläserne Heckscheibe auch nach hinten stets eine perfekte Sicht auf das Geschehen. Äußerst positiv sind mir wieder die Schiebetüren auf beiden Seiten aufgefallen. In engen Parklücken hat das herausquetschen aus halb geöffneten Türen ein Ende. Schiebetür auf – bequem aussteigen – Schiebetür zu. Aussteigen auf einer dicht befahrenen Straße? Kein Problem, dann steigt man halt rechts aus.

Das Fahrgefühl kann ich nur als komfortabel bezeichnen. Die Beschleunigung ist ziemlich gut, durch die fehlenden Schaltpausen kann die mia ganz locker im normalen Stadtverkehr mithalten. Der Elektromotor gibt ein leises Surren von sich, auf der Rückbank sind wohl immer wieder ein paar Windgeräusche zu hören. Diese Geräusche hat man mit nem Wagen mit Verbrennungsmotor auch, auf Grund der Motorengeräsche hört man sie halt nicht. In meinen Augen also kein Schwachpunkt.

Natürlich haben wir ein Video während der Fahrt aufgenommen, um euch die Fahrgeräusche zu zeigen, und natürlich hat die Kamera ohne Ton aufgenommen. Also haben wir einen Grund, in nächster Zeit noch mal mia zu fahren. ;-)

Natürlich kann man sich nach 2 kurzen Testfahrten kein komplettes Bild eines Autos machen, aber ich bin nach wie vor vollkommen begeistert. mia electric hat hier ein tolles Paket geschnürt, viele gute Ideen kombiniert, und bei vielen Punkten ganz eigene Wege beschritten. Dies ist auch der Grund, warum mia sich im Juni erstmals an die Spitze der Neuzulassungen von Elektro-Autos in Frankreich geschoben hat, und dabei zB. den Nissan Leaf hinter sich gelassen hat.

Die mia ist perfekt geeignet als Zweitwagen, um die täglichen Fahrten umweltfreundlich und komfortabel zu meistern. Allerdings muss man (je nach Variante) mindestens 20.000 Euro einplanen, da Akkus für Elektro-Autos noch sehr teuer sind (zum Vergleich: der smart fortwo electric drive fängt bei 19.000 Euro an).

Einen hab ich noch: Mit der mia sind Knöllchen passé. Politessen müssen zum Erstellen eines Knöllchens neben Kennzeichen auch die Automarke festhalten. Da die mia bei den meisten Städten noch nicht im System ist, kann kein Knöllchen geschrieben werden. Allerdings sage ich bei der mia einen großen Erfolg voraus, dann wirds auch ganz schnell Knöllchen geben. ;-)

Falls ihr mehr Informationen über die mia, Ausstattungsvarianten und Preise wollt, schaut doch auf unserer Fahrzeug-Seite oder bei mia-electric.de nach.

4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Deutscher Auto Blogger Digest vom 28.07.2012 › "Auto .. geil"

  2. Guten Morgen und danke für den klasse Bericht!

    Schöne Grüße vom ganzen mia-Team

    PS: Heute sind wir mit der Roadshow in Hamburg (ZOB), am 3. und 4. August dann in Berlin (Sony Center) – schaut gerne vorbei!

  3. Pingback: mia im Test - Abholung & erster Eindruck | SmartPit.de

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